Kolumnen

Pokerdinge der Woche 2010 KW 32

Werthan hat eine Mission. Am Pokertisch sollen die Spieler alle Emotionen und Gefühlsregungen beiseite lassen. Aber das soll doch nicht für alles und jeden gelten. Ein wenig persönliche Persönlichkeit darf man da schon zulassen. Und wenn das dann der innere Schweinehund ist, dann gehört dieser schleunigst bekämpft. Auch das ist eine Mission vom Werthan.

1.

Der erfahrene Pokerspieler pocht zumeist auf mathematischen Wahrscheinlichkeiten und „reads“ auf den Gegner, auf Skillfaktor, dass nur Erfahrung zählt und Glück der schlechteste Begleiter eines Spielers ist.Nichts desto trotz hat eine erkleckliche Anzahl von Spielern einen Glücksbringer vor sich stehen. Sie nennen dies dann etwas feige ihren „Card Protector“, dafür  allerdings würde auch ein Chip aus dem vielleicht noch vorhandenen Stack reichen. Steht doch zu eurem Aberglauben und benennt euren CP doch als das, was er ist – ein Mojo. Ist zwar unmännlich, aber ehrlicher.

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2.

Nicht selten ist es so, dass Pokerspieler es übersehen, ihr Essen zu kontingentieren und ihre Figur dann genau dem entspricht, was sich die breite Masse unter einem Spieler so vorstellt. Klischees werden nur dann Klischees, wenn sie irgendwann einmal der Wahrheit entsprochen haben. Nun ist es aber schwer, Poker als junge und dynamische Sportart in die moderne Welt zu tragen, wenn die Protagonisten aussehen wie Jimmy Fricke nach einer Fresskur. Werthan hat sich auch zum Ziel gesetzt, allen Pokerspielern zu helfen, schöne Menschen zu werden und wenn dies nicht gelingt, dann sollen sie einfach die Abteilung „Pokerwissen“ (http://www.pokerfirma.de/category/pokerwissen) zu studieren, denn Geld macht auch sexy.

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3.

„Nicht selten zeigt ein Mann erst beim Kartenspiel seine besten Eigenschaften. Intelligenz, Toleranz und Disziplin.“ Ein Stück Kartenspielgeschichte von Loriot.
Auch wenn es Skat ist, aber einen Spieler wie Herrn Moosbach wünsche ich nicht mal meinen Chefradakteur an den Pokertisch. Aber haben wir diese pokertechnischen Kleinttalentverweser nicht auch in Wirklichkeit oft am Tisch und wünschen uns all ihr Bargeld zu haben, um dann an ihrer Unfähigkeit zu scheitern? Sicher, und passiert ist es jedem schon mal.

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