Kolumnen

Pokerdinge der Woche 2010 KW 35

Diese Woche widmen wir wieder den richtig nützlichen Dinge des Lebens. Dass diese abhängig von der Bankroll sind, versteht sich da von selbst, denn schließlich hat der Anschaffungspreis doch maßgeblichen Einfluss auf die Wichtigkeit. Obwohl der ideelle Wert dann doch wieder alles relativiert.

1.

Nicht jeder hat eine Bankroll in einer 8-stelligen Höhe. Es gibt zur Überraschung einiger durchaus welche, deren Finanzmanagement als übersichtlich zu bezeichnen ist. Wenn jetzt einer von denen, die nicht gerade den „Kitt aus den Fenstern fressen müssen“ aber immerhin, eine Reise tut, so möchte er schon wissen, in wie weit der neue Aufenthaltsort sich zu einem finanziellen Desaster auswirken kann. Hiefür gibt es ein wundervolles Tool, für jeden Städtereisenden in Sachen Poker.

Expatistan,
ist ein Online-Tool, welches die Lebenshaltungskosten verschiedener Städte vergleicht.
http://www.expatistan.com/cost-of-living

2.

Immer wieder stellt sich dem Werthan die Frage, wo denn Markus Golser, Besim Hot oder aber auch Herr Sternad diese unwahrscheinlichen Hollywood/Vegas elvishaften Glitterteile herbekommen. Gut die Genannten können dem Werthan jetzt mangelnde modische Aufmerksamkeit unterstellen, doch damit haben sie unrecht. Mit offenen Augen geht er durch die Stadt um auch „one time“ eine dieser glitzernden Jacken, Hemden, Schuhe oder T-Shirts zu erstehen. Wenn er dann etwas entdeckt hat, bemerkt er, dass man wirklich erfolgreich sein muss um sich so ein Ding kaufen zu können.


Jacke Donald Duck von Phillipp Plein mit Swarovski Kristallen.

Preis: €1.990.-
www.philipp-plein-shop.com

3.

Der Wiener und der Tod, sind ja ein Pärchen, welches Hand in Hand durchs Leben geht. Er hat mehr Ausdrücke für’s Sterben, als der Inuit für Schnee. Das sollte man allen sagen, welche in den nächsten Wochen ein paar Tage in der österreichischen Bundeshauptstadt anlässlich der EPT verbringen werden. Er suhlt sich in der Trauer und deshalb darf der angereiste Spieler nicht verwundert sein, wenn sein einheimischer Gegner so etwas wie Erleichterung zum Ausdruck bringt im Falle des Ausscheidens, denn dies ist ja auch ein kleiner Tod. Es überrascht, dass diese morbide Idee nicht aus Wien kommt. Aus der Asche von Verstorbenen kann man bei dieser Firma Vinyl-Platten pressen lassen. Entweder mit Musik oder anderen Botschaften.

Vinyly – Death to Vinyl Records
Preis: $ 3.000.- für 20 Schallplatten mit jeweils 24 Minuten Aufnahme
www.andvinyly.com


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