Kolumnen

Pokerdinge der Woche 2010 KW 7

Diese Woche widmen wir uns wieder den schönen Dingen des Lebens, obwohl so ganz ohne Aufklärung über gewisse Verhaltensschemen des Menschen geht es auch dieses Mal nicht, weil ja die Aussicht auf das schöne Leben zwangsläufig mit dem Erkennen der menschlichen Defizite zusammenhängt.

1.

Irgendwie wird irgendwann alles erforscht. Selbst das Phänomen des Fisches am Pokertisch. Forscher vom California Institute of Technology stellten fest, dass es Menschen gibt, bei denen es einen genetisch bedingten Schaden der Amygdala gibt. Die Amygdala ist eine tief im Hirn angelegte Region, welche mit der Verarbeitung von Emotionen und Entscheidungen beauftragt ist und somit auch an der Abwägung des Nutzens möglicher Gewinne angesichts drohender Verluste. Bei den Experimenten ging es um 50:50 Situationen und kleine Geldbeträge. Bei einem möglichen Gewinn von 50$ und einem Verlust von 10$ stellten sich die gesunden Probanden der Coinflip-Situation. Bei einem möglichen Gewinn von 20$ und einem möglichen Verlust von 15$ sahen die „Gesunden“ vom Spiel ab und behielten, was sie schon hatten. Nicht so die Personen mit geschädigter Amygdala, sie spielten auch dann, wenn der Verlust größer war als der Gewinn. Na endlich, wenigstens hat der Fisch jetzt eine medizinische Erklärung für sein Tun.

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2.

Immer öfter fällt es auf, dass in den Pausen von Pokerturnieren das Thema Golf angesprochen wird. Werthan hat zwar keine Ahnung vom Golf, trotzdem hört er immer wieder gerne zu, wenn Golfer ebenso wie Pokerspieler stundenlang über einen Schlag reden können, genauso wie der Kartenspieler über eine Hand, vielleicht noch etwas länger, genauer und auch intensiver. Jetzt möchte der Werthan, den Golfern unter den echten Spielern etwas zeigen, das seiner durch Unkenntnis geplagten Meinung nach, eine schwierige, aber sehr lukrative Situation darstellen kann. Im südafrikanischen Legends Golf & Safari Resort gibt es wie so oft auf Golfplätzen das Golfloch Nummer 19. Es gilt als das schwierigste Hole der Welt. Es ist zwar „nur“ ein Par drei, allerdings spielt man den Ball von der Spitze eines Berges und mitten aus einem Wald heraus. Den Abschlag erreicht man nur per Hubschrauber oder stundenlangem Fussmarsch. Das Green liegt 400 Meter entfernt und 400 Meter tiefer als der Abschlag. Alleine um diese Strecke zurückzulegen benötigt der Ball 30 Sekunden um dort anzugelangen. Die Golfprofis Padraig Harrington und Raphael Jacquelin sind die einzigen beiden, welchen es immerhin gelungen ist den Ball auf das Grün zu bekommen und mit 3 Schlägen einzulochen. Falls Sie, lieber Golfaffiner, dies mit einem Hole-in-One schaffen, bekommen Sie 1 Million Dollar. Also dann „Gut Schlag“ oder wie heißt das bei den Golfern?

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_pUUDf_55KQ&feature=player_embedded[/youtube]


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3.

Immer wieder bekommt Werthan von der gestrengen Chefredaktion zu hören, dass wir mehr Sex auf unsere Seite bekommen müssen. Jetzt fühlt Werthan sich zwar der Frauenwelt sehr hingezogen, allerdings gibt er auch zu, dass wenn 90-60-90, 180cm über die Straße wogt und zeitgleich V8-4,8l-4,5 von 0-100km/h die Straße kreuzt, dass er absolut keinen Blick für die weibliche Schönheit hat. Jetzt stellt sich die Frage, was von beiden mehr Sexappeal besitzt. Werthans Antwort ist gegeben.

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Preis: € 140.000.-
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3 Comments
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papamuja
10 Jahre zuvor

Das traditionelle „19. Loch“ ist eigentlich die Bar im Clubheim. Wäre mir persönlich als Nichtgolfer auch lieber.

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10 Jahre zuvor

edit – bitte eine Mail an office@pokerfirma.de schreiben! Danke!