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Online Poker: PokerStars bestätigt DDoS Attacken

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Für drei Tage gab es im Poker Room von PokerStars massive Probleme. Die Betreiber bestätigten nun, dass Distributed Denial of Service-Angriffe die Ursache waren.

Die ersten Serverprobleme machten sich vergangenen Sonntag bemerkbar. Während die Sunday Majors im vollen Gange waren, wurde der Großteil der Spieler vom Server getrennt. Einige Grinder, die nicht über den COM-, den EU- oder den UK-Client auf das Netzwerk zugriffen, waren nicht betroffen und kassierten fleißig die Blinds.

PokerStars beendete erst nach rund einer Stunde die Turniere mittels „Roll Forward“, so dass diese Spieler deutlich besser ausbezahlt wurden. Der Poker Room hat mittlerweile entschieden, dass alle Spieler anhand ihres Stacks zum Zeitpunkt des Verbindungsabbruchs entschädigt werden.

Die Rückerstattung verlief aber alles andere als reibungslos. Ein Grund hierfür waren neue Serverprobleme die Montag und Dienstag auftraten. Beide Male reagierte PokerStars schneller und beendete Turniere und Sit & Gos zeitnah.

Da im Vorfeld ACR und partypoker mittels DDoS-Angriffe vom Netz genommen wurden, lag die Vermutung nah, dass die Angreifer sich nun auf den Brachenführer fokussieren. Nachdem die Kanadier zunächst von „technischen Problemen“ berichteten, gab es nun ein Statement bezüglich der Distributed Denial of Service-Attacken.

Wir haben kürzlich eine Reihe von DDoS-Attacken erlebt, die zu Ausfällen der Seite und abgebrochenen Turnieren führten. Wir entschuldigen uns bei betroffenen Kunden und bitten um etwas Geduld, während wir Rückerstattungen vornehmen, technische Probleme beheben und mit Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten. Es sei versichert, die Accounts sind geschützt und die Spielergelder ungefährdet“.

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