News

Pokerstars verbannt Sharkscope

Die kleineren und größeren technischen Hilfsmittel wie Sharkscope machen das Online-Pokern nicht einfacher, aber zumindest ist eine gute Analyse des Spiels möglich. PokerStars ist da anderer Meinung und setzte das Programm nun auf die Watchlist.

Die Pokerspieler sind in zwei Lager gespalten, wenn es um die Anwendung von Hilfsprogrammen geht. Die einen schwören darauf, die anderen finden die Software unfair. Denn es werden viele Informationen gesammelt – über die Gegner. Sharkscope sieht das nicht so schlimm, denn schließlich kann man sich ja auf Wunsch sperren lassen. Das setzt aber vor allem Initiative desjenigen voraus, der Sharkscope gar nicht anwendet.

Die Anwendung des Programms gleichzeitig mit dem PokerStars Client ist möglich, doch muss derjenige dann mit Konsequenzen rechnen, die bis hin zur Sperrung des PokerStars Account reichen können. Nach einer Online-Session darf mit Hilfe des Independent Chip Models das eigene Spiel analysiert werden. Aber es ist eben nicht mehr zulässig, sich zusätzliche und weitgreifende Informationen über andere Spieler zu holen.

Wer in ein Casino geht und live spielt, muss seine Gegner auch selbst analysieren. Und man muss sich einfach merken, wer gegen einen schon wie gespielt hat. Das ist doch mitunter der Reiz des Pokerspiels. Oder wäre jemand beim Live-Spiel schon einmal auf die Idee gekommen, den Gegner nach diversen Statistiken und Kurven zu fragen?


0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments