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Raul Mestre gewinnt „The Table“ der IFP

Es war eine gelunge Premiere der Weltmeisterschaft der International Federation of Poker. Ein hochkarätiges Event mit einem ebenso hochkarätigen Final Table, genannt „The Table“: PokerStars Pro Sandra Naujoks konnte den Titel nicht holen, auch Tim Reese scheiterte. Als strahlender Sieger mit einem Preisgeld von $250.000 ging Raul Mestre nach Hause.

Raul Mestre, der zuletzt Platz 4 bei der EPT Barcelona belegt hat, war als Chipleader an den Finaltisch gekommen. Sandra Naujoks und Tim Reese hatten es als letzte Deutsche an den Finaltisch geschafft, auch Japan war noch mit zwei Spielern vertreten. Die neun hatten alle $10.000 sicher.

Zunächst gab es ein paar kleine Änderungen bekanntzugeben. Turnierdirektor Thomas Kremser setzte die Blinds von 4k/8k auf 2k/4k, Ante 400 zurück, dafür wurde aber die Levelzeit von 45 auf 40 Minuten verkürzt. Dann hieß es auch schon „Shuffle up and deal“.

Kaum begonnen musste auch schon Kinichi Nakata wieder gehen, der mit an von Vicky Coren scheiterte. Auch für Tim Reese war gleich Feierabend. Für den Schachmeister, der eigentlich mit Poker gar nicht so viel zu tun hat, eine beeindruckende Leistung, hier an den Final Table zu kommen. Und ein weiterer Beweis für die Initiative der IFP, dass Poker einen Platz bei den Mind Sports Games verdient hat. Tim setzte seine letzten Chips auf und scheiterte an von Vicky Coren.

Die englische Powerlady war es auch, die sich mit schon früh mit Raul Mestre anlegte. Als erste Frau hatte sie 2006 die EPT London gewonnen und damals £ 500.000. Als Autorin und Pokerstars Pro ist sie seitdem viel unterwegs, die Cashes sind zahlreich, aber ein ganz großer Sieg blieb ihr seitdem verwehrt. Mit Raul Mestre hatte sie offenbar einen Gegner nach ihrem Geschmack gefunden. Mestre raiste mit , Vicky callte im BB mit . Am Flop check-raiste sie auf 26k und bekam den Call von Mestre. Am Turn spielte Vicky 30k, was von Mestre mit 80k beantwortet wurde. Vicky überlegte lange, entschloss sich aber zum Fold.

Der nächste Seat open ging an den zweiten Japaner, Takuo Serita. Erst verdoppelte Slavko Tomic auf seine Kosten, den letzten Rest an Chips musste er gleich darauf abgeben und sich mit Platz 7 begnügen.

Sandra Naujoks legte sich nur wenige Minuten später mit Raul Mestre an. Am Flop spielte sie mit ihren Kings an, worauf Mestre mit all-in ging. Sandra callte all-in, der Turn brachte Mestre noch zusätzliche Outs. Es war aber die die am River fiel und so Sandras Traum vom Sieg in London zerplatzen ließ.

Platz 5 ging an Marsha Waggoner, auch Shortstack Slavko Tomic schaffte kein Comeback und verabschiedete sich mit Rang 4. Zu dritt am Tisch sah die Chipsverteilung so aus:

Raul Mestre – 732.000
Igor Trafane – 486.000
Victoria Coren – 134.000

Vicky Coren kämpfte sich ein wenig hoch und war dann mit gegen von Igor Trafane all-in. Der Flop war sehr deutlich und Vicky verdoppelte, Trafane blieben nur noch wenige Chips. Die verlor er in der nächsten Hand an Raul Mestre und somit saßen sich Mestre und Vicky im Heads-up gegenüber. Mestre hatte eine 2:1 Führung, aber diese sollte nicht lange halten. Vicky schaffte es zum ersten Mal in diesem Turnier die Führung zu übernehmen. Fast schon schien es, als könnte ihr Mestre den Sieg nicht mehr nehmen, als es dann zum ersten All-in von Mestre mit Pocket 5s kam. Vicky hielt , das Board und Mestre verdoppelte. Der Engländerin blieben keine 200k, Mestre stapelte über 1,1 Mio. vor sich. Mit gingen dann die letzten Chips von Vicky in die Mitte, als sie gegen Mestre mit all-in callte. Das letzte Board brachte und damit war Raul Mestre der erste Champion der IFP.

1 – Raul Mestre (Spain) – $250.000
2 – Victoria Coren (United Kingdom) – $100.000
3 – Igor Trafane (Brazil) – $50.000
4 – Slavko Tomic (Serbia) – $25.000
5 – Marsha Waggoner (Australia) – $20.000
6 – Sandra Naujoks (Germany) – $17.500
7 – Takuo Serita (Japan) – $15.000
8 – Tim Reese (Germany) – $12.500
9 – Kinichi Nakata (Japan) – $10.000


4 Comments
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wh4tever
10 Jahre zuvor

was das fürn schlecht recherchierter bullshit schon wieder?

Tim Reese ist Vorstand im 5 Diamond Pokerclub Berlin, der mit zu den besten deutschen AmateurPoker-Vereinen gehört.

von wegen keine Ahnung von Poker.

Ausserdem ist er mi ATo gebusted.

Learn the Game.

wh4tever
10 Jahre zuvor

wenn einseitiger Pokerjournalismus & Recherche drauf reinfällt…

das vorgekaute schön brav abschreiben.

mit der einstellung kann man alles entschuldigen.

ATIZIOS
10 Jahre zuvor

diese deppenveranstaltung interessiert doch sowieso kein schwein…. der FT sagt doch alles stacks,blinds spieler alles wirkte wie siwtch reloaded