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Ray Bitar – der Anfang vom Ende

Der ehemalige CEO von Full Tilt Poker konnte vor Gericht einen Deal aushandeln, der ihm das Gefängnis erspart. Dafür muss Ray Bitar sich jedoch von seinem Luxusleben verabschieden. Nun wurde der Pfändungsbeschluss vor Gericht eingereicht.

Für Ray Bitar und die Anteilseigner war Full Tilt Poker eine goldene Gans. Es wird niemals geklärt werden, wer den Online Poker Room ruiniert hat und wer wirklich über die dubiosen Finanztransaktionen Bescheid wusste.

Ray Bitar, der von den Verantwortlichen bei FTP als Schuldiger benannt wurde, musste sich vor Gericht verantworten. Doch ein Herzleiden und eine benötigte Transplantation überzeugten die Richterin, sodass der 41-Jährige ohne Haftstrafe davon kam.

Allerdings muss Bitar tief in die Tasche greifen und $40 Millionen, die er durch Full Tilt Poker verdient hat, an das Department of Justice (DoJ) zahlen. Hinzu kommen Pfändungen. Am Dienstag wurde nun der Einziehungsbeschluss vor Gericht eingereicht.

Nun muss sich Ray Bitar unter anderem von seiner $3 Millionen Villa in Glendora (Kalifornien) verabschieden. Weitere Immobilien auf der Liste sind ein Lagerhaus im Wert von einer Million in San Dimas (Kalifornien) sowie Einfamilienhäuser in Kalifornien und Indiana. Hinzu kommt eine Mitgliedschaft in einer exklusiven Golf Community auf den Bermudas im Wert von $400.000.

Bitar war nicht untätig und seine Beteiligung bei FTP waren nicht die einzigen Investitionen in der Poker Welt. Neben 24 Partnerfirmen von Full Tilt Poker, hielt der US-Amerikaner Anteile bei PASG LLC, der Firma die hinter Hold’em Manager und Omaha Manager steht.

Zusammen mit Chris Ferguson und Hollywood Produzent Robin Shorr hatte Bitar zudem die Filmfirma RCR Pictures LLC gegründet. Die Rechte aller Beteiligungen sowie die genannten Immobilien werden in den Besitz der Regierung übergehen, sobald der Pfändungsbeschluss erwirkt wird.

Quelle: Flushdraw.net


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