Richard Yong hat erneut unter Beweis gestellt, warum er zu den Titanen der High-Stakes-Pokerszene zählt. Beim $50.000 Short Deck Ante-Only Event der Triton Poker Series Jeju II dominierte er ein Feld voller Weltklasse-Spieler und sicherte sich seinen dritten Titel bei einer Triton Poker Series – samt einem Preisgeld von satten $705.000.
Die Bühne: das exklusive Landing Casino im Jeju Shinhwa World Resort. Das Turnier zog 29 Teilnehmer an, mit 18 Re-Entries wuchs die Gesamtteilnehmerzahl auf 47. Der daraus entstandene Preispool: beeindruckende $2.350.000. Acht Spieler durften sich über eine Auszahlung freuen – Dan Dvoress hatte das zweifelhafte Vergnügen, als Bubble Boy leer auszugehen.
Im finalen Duell traf Yong auf Michael Zhang. Der Brite gilt als einer der besten Short Deck-Spieler der Welt – ein harter Gegner, keine Frage. Doch Yong fand immer wieder den richtigen Spot, traf das Board, kontrollierte das Tempo und ließ sich nicht ausmanövrieren. Zhang kassierte für Platz zwei immerhin $510.000.
„Es ist ein gutes Gefühl. Champion bei Triton zu werden, ist extrem schwer – hier gibt’s nur Super-Pros. Ich hatte Glück. Gamble, gamble, gamble“, sagte ein sichtlich entspannter Yong im Siegerinterview. Bescheiden – und doch selbstbewusst.
Auch Mikita Badziakouski (3. Platz, $329.000) und Martin Nielsen (4. Platz, $249.000) lieferten eine starke Performance ab. Beide zählen schon lange zu den etablierten Namen auf der Triton-Bühne.
Was macht Short Deck so besonders?
Short Deck, auch als 6+ Hold’em bekannt, ist eine Variante, die Action fast garantiert. Mit weniger Karten im Spiel – alle Zweien bis Fünfen fliegen raus – steigen die Wahrscheinlichkeiten, große Hände wie Sets oder Straights zu treffen. Das Tempo ist höher, die Varianz größer. Spieler wie Yong, die Risiko nicht scheuen, lieben dieses Format. Es belohnt kreative, mutige Spielzüge mehr als jede andere Variante.
Triton Poker – Wo Legenden sich messen
Die Triton Poker Super High Roller Series zieht seit Jahren die Elite der Pokerszene an. Hier spielen Unternehmer, High-Stakes-Legenden und Super-Pros auf Augenhöhe. Das Buy-in allein reicht von $25.000 bis $150.000 – keine Spielwiese für Anfänger, sondern das ultimative Testgelände für mentale Stärke, Game Sense und Nerven aus Stahl.
Noch bis zum 23. September läuft die Jeju II-Serie weiter. Insgesamt 15 Events stehen auf dem Programm – jedes davon ein Spektakel für sich.
Für Richard Yong ist der Sieg mehr als nur ein weiterer Pokal. Er beweist, dass er nicht nur als Mitgründer der Triton-Serie eine Rolle spielt – sondern auch als Spieler, der mit Können, Instinkt und der nötigen Portion Wagemut ganz oben mithalten kann.
Drei Titel bei Triton? Das gelingt nur echten Ausnahmetalenten.
