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Royal Flush sorgt für Schockmoment bei der EPT Malta

  • Unfassbares Pech: Claudio Coelho scheidet mit fast identischer Hand aus weil sein Gegner einen Royal Flush trifft.
  • Britischer Triumph: Scott Margereson gewinnt das PokerStars Open der EPT Malta nach starkem Heads-up-Finale.
  • Top-Besetzung: Mit Boatman, Marquez und Carbo war das Finale hochklassig besetzt. Margereson behielt die Nerven.

Es ist das wohl spektakulärste Szenario, das Texas Hold’em zu bieten hat und bei der EPT Malta wurde es Realität: Ein Royal Flush eliminierte einen Spieler, obwohl beide dieselbe Starthand hielten. Claudio Coelho ging mit A♥️ Q♥️ all-in und traf auf Mateusz Moolhuizen, der A♦️ Q♦️ hielt. Ein klassischer Split-Pot? Nicht dieses Mal.

Ass Pik Karte
In Malta ist das (fast) Unmögliche Realität geworden.

 

Auf dem Flop J♦️ K♦️ 5♣️ hatte nur Moolhuizen die Möglichkeit, einen Royal Flush zu treffen. Der Turn brachte tatsächlich die 10♦️, komplettierte das perfekte Blatt und schickte Coelho fassungslos aus dem Turnier. Der River (8♠) war bedeutungslos, das Unvermeidliche war besiegelt. 

Ein Royal Flush tritt mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 1 zu 650.000 auf. In einer All-in-Situation mit identischen Karten ist das praktisch ein Lottogewinn auf Steroiden. Allerdings nur für einen der beiden.

Margereson schnappt sich den Titel

Den Gesamtsieg des €1.650 PokerStars Open sicherte sich der Brite Scott Margereson, der sich gegen ein Feld von 1.845 Spielern durchsetzte und nach einem dominanten Heads-up gegen Gerard Carbo 423.700 € mit nach Hause nahm. Carbo erhielt 264.650 € für Platz zwei. Das war die höchste Auszahlung seiner bisherigen Karriere.

Die Ergebnisse:

Platz Spieler Land Preisgeld
1 Scott Margereson Vereinigtes Königreich 423.700 €
2 Gerard Carbo Spanien 264.650 €
3 Siarhei Sochneu Belarus 188.900 €
4 Evaldas Aniulis Litauen 145.350 €
5 Donato De Bonis Italien 111.850 €
6 Modar Alsoud Deutschland 86.500 €
7 Ana Marquez Spanien 65.950 €
8 Barny Boatman Vereinigtes Königreich 50.700 €

    Yannick Schroth

    Yannick findet man immer dort, wo das WLAN stabil ist und Poker gespielt wird. Als digitaler Nomade schreibt er seit Jahren über das, was ihn wirklich packt: spannende Hände, emotionale Showdowns und die Menschen hinter den Chips. Während des Studiums machte er sich selbständig, um seine Reisen mit dem Schreiben zu finanzieren, blieb dann aber zumindest journalistisch am Pokertisch hängen. Heute liefert er Hintergrundberichte, News und Momentaufnahmen aus der Szene.

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