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Scotty Nguyen triumphiert auch beim H.O.R.S.E. der LA Poker Classics

Bei seinem Triumph beim $50.000 H.O.R.S.E. Event der WSOP wurde Scotty Nguen viel kritisiert, weil er sich betrunken daneben benahm. Seit heute ist aber bewiesen, dass Scotty Nguyen der wahre H.O.R.S.E. Champ ist, denn er sicherte sich auch den Sieg beim $10.000 Event der LA Poker Classics.

16 Spieler waren am dritten Tag des H.O.R.S.E. Events im Commerce Casino noch übrig geblieben. Ein hochkarätig besetztes Feld, bei dem noch einige Pros Siegeschancen hatten. Jeff Madsen war mit einem beachtlichen Vorsprung in den letzten Tag gegangen, während Howard Lederer als Schlusslicht im Chipcount startete.

Mit ein wenig Verspätung traf Lederer dann auch zum Turnier ein, musste sich aber kurze Zeit später auch wieder verabschieden. Auch für Gavin Griffin lief der Finaltag nicht nach Wunsch. Er war in der Limit Hold’em Runde mit all-in, Steve Billirakis traf mit sein Kreuz Flush und damit musste Gavin Griffin seinen Platz räumen.

Als Bubble Boy beendete Kenny Tran das Turnier. Gleich vier Spieler waren in die Stud Hi-Low Hand verwickelt, Chino Rheem war es, der auf jeder Straße spielte. Doch geteilt wurde der Pot zwischen Jeff Madsen mit dem Low und John Monnette mit dem High. Kenny Tran ging leer aus und musste sich mit dem undankbaren 9. Platz begnügen.

John Monnette selber folgte gleich darauf mit Platz 8, aber er durfte sich bereits über $29.491 freuen. Recht zäh ging es weiter und es dauerte wieder bis Stud High Low an der Reihe war, ehe Amnon Filippi als nächster seinen Platz räumen musste.

Zu fünft am Tisch gelang es Scotty Nguyen erstmals, die Führung zu übernehmen. Für Jeff Madsen war das der Anfang von seinem Abstieg. Schlussendlich war es Chino Rheem, der ihn verabschiedete. Beim Omaha High Low war Madsen mit einem Flush Draw all-in. Der Draw wurde zu keinem Flush, Low war keines möglich und Madsen musste Platz 3 nehmen.

Damit saßen sich nun Chino Rheem und Scotty Nguyen im Heads-up gegenüber. Chino hatte einen 1000er Chip mehr als Scotty. Die beiden spielten das Heads-up jedoch noch nicht aus, sondern schlossen einen Deal. Sie teilten das Preisgeld und Scotty durfte sich den Titel nehmen. Auch wenn er damit den Titel nicht wirklich erspielt hat, besteht kein Zweifel, dass Scotty Nguyen zu den besten H.O.R.S.E. Spielern der Welt zählt. Vor allem deshalb nicht, weil er sich diesmal zu benehmen wusste. Zwar gab es kurze Anzeichen dafür, dass Scotty auch dieses Mal Ärger machen würde, doch offenbar hat er aus den Fehlern der WSOP gelernt und er beruhigte sich recht rasch wieder. Damit darf man ihn dieses Mal definitiv als würdigen Champion feiern.

Das offizielle Ergebnis (ohne Deal):

1.    Scotty Nguyen    $340.993
2.    Chino Rheem    $182.477
3.    Jeff Madsen    $122.573
4.    Chris Tsiprailidis    $86.630
5.    Matt Graham    $66.355
6.    Bob Golick    $52.531
7.    Amnon Filippi    $40.550
8.    John Monnette    $29.491


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