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Sean Winter holt seinen ersten Triton-Titel in Jeju

Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat der US-Amerikaner Sean Winter endlich seinen ersten Sieg bei der Triton Super High Roller Series errungen. Im $40.000 Mystery Bounty Event setzte Winter sich gegen 223 Teilnehmer durch und sicherte sich ein Preisgeld von 935.000 USD. 

Im finalen Heads-up besiegte er den erfahrenen Mikita Badziakouski, der auf seinen sechsten Triton-Titel hoffte. Winter, der zuvor bereits neunmal an einem Triton-Finaltisch saß, zeigte sich nach seinem Sieg erleichtert: „Es wurde Zeit. Ich hatte so viele zweite und dritte Plätze – das war ein echter Befreiungsschlag.“ Neben dem Preisgeld gewann er zudem drei sogenannte Bounty-Envelopes – Geldumschläge, deren Wert erst am Folgetag enthüllt wird.

Das $40.000 Mystery Bounty Event, ausgetragen im Landing Casino auf Jeju, war geprägt von intensiven Duellen und dramatischen Wendungen. Besonders das Finale zog sich bis in die frühen Morgenstunden, in denen Winter sich schließlich gegen Badziakouskis durchsetzte.

Turnierverlauf: Hochkarätige Kontrahenten und spektakuläre Hände

Das Event begann mit 223 Teilnehmern – darunter einige der besten Pokerspieler der Welt wie Jeremy Ausmus und Phil Ivey. Die Bubble-Phase platzte, als Punnat Punsri mit A♠️ K♠️ gegen Matas Cimbolas’ Pocket Nines unterlag. Danach purzelten die Chips in alle Richtungen. Mikita Badziakouski gelang ein Doppelschlag, als er mit A♠️ Q♦️ gegen Rokas Asipauskas und Matas Cimbolas gewann. 

Am Finaltisch gingen die ersten Eliminierungen schließlich zügig vonstatten: Kahle Burns (8. Platz, 115.000 USD) fiel einer A♦️ 9♦️ Flush-Hand von Matthias Eibinger zum Opfer, bevor Jeremy Ausmus (7. Platz, 157.000 USD) mit Pocket Jacks auf ein 6♣️ 5♣️ Straight-Draw von Badziakouski traf. Badziakouski baute seinen Stack kontinuierlich aus, doch Winter blieb ihm dicht auf den Fersen. Ben Tollerene (5. Platz, 287.000 USD) schied aus, als sein Q♠️ J♠️ gegen Klemens Roiters Q♦️ 10♣️ auf einem von Karo geprägten Board unterlag.

Als noch vier Spieler übrig waren, führte Winter das Feld an. Matthias Eibinger (4. Platz, 363.000 USD) unterlag mit K♥️ Q♠️ gegen Roiters 4♠️ 4♥️. Klemens Roiter (3. Platz, 441.000 USD) musste sich mit A♠️ J♦️ gegen Badziakouskis A♦️ Q♠️ geschlagen geben. Damit war das Heads-up zwischen Winter und Badziakouski perfekt.

Das entscheidende Heads-up: Winter setzt sich durch

Mit nur 56 Big Blinds in play lieferten sich Winter und Badziakouski ein spannendes Duell. Die Wende kam mit einer Trips-Hand für Winter, die Badziakouskis Stack auf nur acht Big Blinds reduzierte. Nach einigen kleineren Pots kam es dann zum Showdown: Badziakouski pushte mit J♦️ 6♦️ all-in, Winter callte mit A♥️ 6♣️. Das Board mit K♦️ Q♣️ 10♣️ 5♣️ 3♥️ brachte keine entscheidende Veränderung für Badziakouski, und Winter sicherte sich den Sieg.

Badziakouski musste sich mit 630.000 USD und sieben Bounties zufriedengeben. Dennoch festigte er mit insgesamt 62,8 Millionen USD an Live-Gewinnen seinen Platz auf Rang 4 der All-Time Money List.

Hier die Ergebnisse:

Platz Spieler Land Preisgeld Bounties POY Points
1. Sean Winter USA 935.000 USD 3 1.344
2. Mikita Badziakouski Belarus 630.000 USD 7 1.120
3. Klemens Roiter Österreich 441.000 USD 3 896
4. Matthias Eibinger Österreich 363.000 USD 10,5 672
5. Ben Tollerene USA 287.000 USD 560
6. Ding Biao China 218.000 USD 4 448
7. Jeremy Ausmus USA 157.000 USD 1 336
8. Kahle Burns Australien 115.000 USD 3
9. Eelis Parssinen Finnland 94.000 USD
10. Ryuta Nakai Japan 80.000 USD
11. Manuel Fritz Österreich 80.000 USD
12. Matas Cimbolas Litauen 71.000 USD
13. Rokas Asipauskas Litauen 71.000 USD
14. Ivan Zhang China 63.000 USD
15. Tom Vogelsang Niederlande 63.000 USD
16. Roland Rokita Österreich 56.000 USD
17. Phil Ivey USA 56.000 USD
18. Wang Yang China 49.000 USD
19. Winfred Yu Hongkong 49.000 USD
20. Chris Brewer USA 49.000 USD
21. Aleks Ponakovs Lettland 44.000 USD
22. Nikita Kuznetcov Russland 44.000 USD
23. Nacho Barbero Argentinien 44.000 USD
24. Joey Weissman USA 39.000 USD
25. Boris Angelov Bulgarien 39.000 USD
26. Marius Kudzmanas Litauen 39.000 USD
27. Tobias Schwecht Deutschland 39.000 USD
28. Patrik Antonius Finnland 35.000 USD
29. Emilien Pitavy Frankreich 35.000 USD
30. Thomas Boivin Belgien 35.000 USD
31. Christoph Vogelsang Deutschland 35.000 USD
32. Adrian Mateos Spanien 35.000 USD
33. Gytis Lazauninkas Litauen 35.000 USD
34. Masashi Oya Japan 35.000 USD

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