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Sportwetten: Freispruch für Paul Phua in Macau

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Die Klage gegen Wei Seng „Paul“ Phua und 14 weitere Personen wiess das Gericht in Macau zurück. Dem Geschäftsmann wurde vorgeworfen, Kopf eines illegalen Glücksspielrings gewesen zu sein.

Es dauerte fast fünf Jahre, bis der Prozess startete. Doch lediglich an zwei Tagen wurden Zeugen befragt und es dauerte keine zwei Wochen, bis Richter Lei Wai Seng das Urteil verkündete. Paul Phua und die anderen Angeklagten wurden freigesprochen.

Lei Wai Seng gab an, dass die Polizei keine ausreichenden Beweise vorlag. Zwar wurden Laptops beschlagnahmt. Doch die gesammelten Daten zeigten keine eindeutige Verbindung zu einer Drittpartei, welche die Wetten über Phua und Co platzierten.

Im Sommer 2014 wurden insgesamt 24 Personen verhaftet. Die Polizei beobachtete mehrere Hotelzimmer, die von Phua angemietet waren und installierte sogar Überwachungskameras. Phua soll Wetten zur Fußballweltmeisterschaft entgegengenommen und online abgegeben haben.

Nach einer Razzia und der Klageerhebung flog Phua mit seinem privaten Jet nach Las Vegas. Dort klickten erneut die Handschellen. Das FBI warf Paul Phua und Richard Yong vor, illegale Sportwetten entgegengenommen zu haben. Der Fall zog sich fast ein Jahr, scheiterte jedoch aufgrund von Fehlern der Beamten.

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