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Steven Abbey holt den Sieg bei den Hamburg Poker Masters

Der neue Hamburger Pokermeister heißt Steven Abbey. Nach einem Heads-up Deal setzte sich Abbey gegen Jens Patzner durch und gewann beim € 1.100 Main Event die Siegprämie von € 21.725, für den Runner-up gab es € 18.725 Preisgeld.

sieger hamburg masters2015Von insgesamt 86 Entries hatten es 26 Spieler ins Finale geschafft und kamen am Sonntag, den 20. September, um 15 Uhr in der Spielbank Hamburg Esplanade zurück an die Tische. Christian Stratmeyer führte das Feld an, aber für ihn sollte es an diesem Tag gar nicht laufen und so schaffte er es am Ende auch nicht bis zu den neun bezahlten Plätzen. Auf Platz 12 kam das Aus, als er short mit gegen Wow4real mit die letzten Chips abgab.

Der Finaltisch war gleichzeitig die Bubble. Hier gab es zunächst einen Deal, der dann Ferry Vafa noch € 1.000 brachte, die von den ersten fünf Plätzen bezahlt wurden. Platz 9 und damit der Min-Cash von € 2.044 gingen an Advokat aus Bremen, er lief mit in Asse von Jens Patzner und machte den zum Chipleader.

Nur kurz darauf holte sich Robert Rohr die Chips von Oliver Pese, seine Kings wurden mit dem Set Fünfer geknackt. Dann dauert es fast zwei Stunden bis zum Aus von Gerrit Bulgrin. Auch hier waren es die Fünfer, diesmal von Steven Abbey, die sich gegen durchsetzen konnten. Dragan musste im Anschluss an die Rail, mit gegen von Wow4real fand er keine Hilfe im Board.

Jens Patzner knackte als erster die Million, nachdem er Coco mit Zehnernn gegen Sechser vom Tisch nahm. Jens legte nach, auch Wow4real auf Platz 4 ging auf sein Konto. Zu dritt lag schon ein Deal in der Luft, aber Robert Rohr erwischte es, bevor richtig verhandelt wurde. Keine Hilfe im Board mit gegen Pocket 9s von Steven Abbey und man war im Heads-up.

Jens Patzner und Steven Abbey waren fast gleichauf und so einigte man sich auf eine Teilung, im Pott blieben € 3.000, die noch ausgespielt wurden. Nach weinigen Minuten kam es aber zur Entscheidung, Steven mit Queens konnte sich gegen auf dem Board durchsetzen und damit die Hamburg Poker Masters gewinnen.

Ergebnis:

Platz Name Vorname Preisgeld Deal
1. Abbey Steven        23.693 €        21.725 €
2. Patzner Jens        17.157 €        18.725 €
3. Rohr Robert        12.255 €        12.055 €
4. Wow4real          8.987 €          8.787 €
5. Coco          6.127 €          5.927 €
6. Dragan          4.902 €
7. Bulgrin Gerrit          3.676 €
8. Pese Oliver          2.859 €
9. Advokat          2.044 €
Bubbleboy Vafa Ferry          1.000 €

 

 

 

 


12 Comments
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Gabler444
5 Jahre zuvor

Da hat der 5. Platz ja den Deal seines Lebens gemacht …

Mark
5 Jahre zuvor

Ähm, was ist das denn bitte für ein Deal? Weder Platz 4 oder Platz 5 haben hier vorher in die Payouts geschaut oder?

Marco F.
5 Jahre zuvor

Falls man sich den Deal durchgelesen hat im Liveblog, weiß man, dass der Bubble 1K bekommen hat. Hier wurde von den ersten 5 jeweils 200 Euro abgezogen.

DD
5 Jahre zuvor

Mit Deal ist wahrscheinlich gemeint das Platz 1 bis 5 je 200€ für Bubbleboy abgegeben haben

Fels
5 Jahre zuvor

War ein Bubbel-Deal…von den ersten 5 wurden 200 Euro für die Bubble abgezogen….DEAL wurde am FT mit 10 Leuten getroffen

Anfänger
5 Jahre zuvor

Wieso? Der Deal ist doch in Ordnung. Jeder der ersten fünf hat 200,– € für den Bubbleboy gegeben. Ich finde das gut.

Kannsteknicken
5 Jahre zuvor

Isch nix verstehe… Wo gehe zu Bahnhof…

lulu
5 Jahre zuvor

Das Hamburg Masters gehörte bisher zu meinen Lieblingsturnieren in Nord-Deutschland. Leider ist die Struktur jetzt so schlecht, dass sie an ein Turbo-Turnier erinnert. In der letzten Phase war es nur noch Glücksspiel.

Dann werden jetzt hier auch noch frech 5% Trinkkeld abgezogen, wie es Schenefeld ja schon länger macht. 3% wären ok, 5% sind frech.

Gut waren die Dealer und das Buffet (ein Highlight).

Aber kein Wunder, dass Leute mit Anreise mit 200km und mehr jetzt nicht mehr kommen oder zumindest sehr genau überlegen. Das Turnier hat durch die Veränderungen deutlich an Qualität verloren.

R
5 Jahre zuvor

Frech ist, dass sich Leute immer noch darüber aufregen, dass 3-5 % bei einem Live Turnier als Trinkgeld genommen werden. Das ist überall so üblich, selbst auf EPT Turnieren. Dealer, Service und Saalpersonal sind größtenteils nicht deswegen anwesend weil sie das Spiel so spannend finden.

Obwohl ich lieber in Schenefeld Turnier spiele, muss ich sagen, dass die Esplanade dieses Turnier gut gemeistert hat und das Essen war wie immer top.

haha
5 Jahre zuvor

Es kommen nicht mal die, die 1 km entfernt wohnen.
Nur Jachtmann und Co und ein paar süchtige aus Schenefeld, die sowieso jedes Turnier spielen ,sind da.

Hallo lulu
5 Jahre zuvor

Ich arbeite beruflich als Projektleiter und muss bei Projekten immer den Aufwand eingesetzter Manpower durchrechnen.
Mal kurz überschlagen:
5% von 81.000 Preisgeld hört sich viel an.
Etwa 4.000 EUR.
Überlegt man allerdings etwas -nur etwas- kann man leicht erkennen, dass das aber gar nicht viel ist. Und frech schon gar nicht.

1 Tag – 8 Tische = mind. 15 Angestellte.
Pro Person à 9 Stunden = 135 Std. pro Tag.
x 6 Tage Masters = 810 Std.

Dazu kommen noch 6 Satellites. Da kommen also nochmal ein paar 100 Stunden dazu.

Etwa 3-4 EUR brutto pro Stunde.
Würdest Du dafür arbeiten?
Selbst wenn ich mich stark verrechnet habe. Wenn weniger Stunden gearbeitet werden. Vielleicht doppelter Stundenlohn. 6-8 Euro/Std.
Da bleibt nicht viel.
Also lulu: bitte fair bleiben beim Kommentar schreiben.