Das letzte High Limit Event im Grand Casino Baden bei Zürich war ausverkauft und auch die meisten Events der Swiss Poker Champions Week werden es sein. Von 1. bis 13. Dezember jagt ein Highlight das nächste. Erstmals wird das GCB auch Austragungsort der Europameisterschaft im Seven Card Stud sein. Das Main Event hat dieses Jahr ein Buy-in von CHF 3.300.
Das ganze Jahr über kann man bei den Turnieren im GCB Punkte sammeln. Die Belohnung sind dann Tickets bei der Swiss Poker Champions Week. Damit gibt das Casino seinen Gästen etwas zurück und gleichzeitig ist auf jeden Fall eine gewisse Grundbeteiligung bei den Events garantiert. Das ist aber fast nicht notwendig, denn die Turniere der Swiss Poker Champions Week sind zumeist ausverkauft. In diesem Jahr hat man sich noch ein bisschen mehr einfallen lassen.
So beginnt man am 1. und 2. Dezember mit einem Teambewerb. Gespielt wird TOBS –Texas Hold’em, Omaha, Baden Hold’em, Seven Card Stud – und das alles Pot Limit mit einem Buy-in von CHF 1700 pro Team. Am 2. Dezember folgt die nächste Premiere, die Schweizer Damen Meisterschaft. Das Ladies Event wird mit einem Buy-in von CHF 330 als No Limit Hold’em Freezeout gespielt.
Eine Premiere ist auch die Europameisterschaft im Seven Card Stud. Die wurde früher im anderen Baden, in dem bei Wien, gespielt. Jetzt ist das GCB bei Zürich Ausrichter dieser EM. Das Stud Event hat ein Buy-in von CHF 2.200, maximal 72 Spieler sind dabei erlaubt. Für Stud Fans ist das Turnier ein Pflichttermin, denn neben der Wörtherseetrophy ist es das einzige große Stud-Event in ganz Europa. Eine frühzeitige Ticketreservierung wird hier dringend empfohlen – obwohl es Seven Card Stud ist.
Am zweiten Tag der Stud Europameisterschaft wird das letzte Satellite für die Schweizer Meisterschaft im No Limit Hold’em gespielt. Das Buy-in beträgt CHF 330, zwei Rebuys und ein Add-on sind erlaubt. Der Preispool wird in Tickets für das CHF 3.300 Main Event ausbezahlt.
Ehe es aber beim Main Event zur Sache geht, folgt die Schweizer Meisterschaft im TOBS am 5. Dezember. Das Buy-in beträgt CHF 440, zwei Rebuys und ein Add-on sind dabei erlaubt. Am 6. Dezember folgt die Schweizer Meisterschaft im Baden Hold’em mit einem Buy-in von CHF 330 (2 Rebuys, ein Add-on). Das ist die Abwandlung von Crazy Pineapple und ist vermutlich die actionreichste Variante überhaupt. Es gibt drei Holecards, von der man eine preflop abgeben muss. Aber vor der Setzrunde am Turn bekommt man wieder eine dritte Karte und man darf alle drei Karten im Showdown verwenden. Wer hier mit Full House gegen Poker verliert, trägt es zumeist mit Fassung, da die Wahrscheinlichkeit um ein Vielfaches höher als bei Omaha und Hold’em ist. Pot Limit Omaha mit einem Buy-in von CHF 550, zwei Rebuys und einem Add-on, wird am 7. Dezember gespielt.
Richtig ernst wird es dann beim Main Event. Das wird von 8. bis 12. Dezember gespielt. Für das Buy-in von CHF 3.300 gibt es 20.000 Chips, die Blinds beginnen bei 50/100 und steigen alle 60 Minuten. Letztes Jahr lieferten sich Markus Brunner und Nasr el Nasr ein langes Heads-up Duell, bei dem sich letztlich Markus Brunner durchsetzte.
Den Abschluss der Swiss Poker Champions Week bildet dieses Mal ein ganz neues Turnier – Battle of Bubbles & Champions. Während der Schweizer Meisterschaften wird eine Rangliste geführt. Für die Wertung qualifizieren sich jene Spieler, die an fünf Meisterschaftsevents teilnehmen. Die vier besten dieser Wertung, die Sieger der insgesamt sechs Meisterschaftsevents und die Bubble Boys und Girls dieser Events treten gegeneinander an. 16 Spieler, ein Preispool von mindestens CHF 50.000 und vier bezahlte Plätze. Damit hier auch ein würdiger Sieger gefunden wird, wurde als Variante TOBS gewählt.
In diesem Jahr sind die Konkurrenzveranstaltungen zur Swiss Poker Championsweek noch mehr als in den letzten. Wer Turniere in einer gemütlichen Umgebung mit nicht allzugroßen Teilnehmerfeldern aber dennoch lukrativen Preispools sucht, der sollte auf jeden Fall in Baden vorbeischauen.
Die Details findet Ihr unter pokermekka.ch.