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Ted Cruz kämpft gegen überraschende Steuerlast für Pokerprofis in neuem Gesetz

US-Senator Ted Cruz (Rep., Texas) schlägt Alarm. Eine neue Steuerregelung im sogenannten „Big Beautiful Bill“ droht, Profi-Pokerspieler empfindlich zu treffen. Die geplante Reform sieht vor, dass Glücksspielgewinne künftig als Bruttoeinnahmen gelten—ohne dass Verluste oder Buy-ins berücksichtigt werden. Pokergewinne könnten so zum Steuer-Albtraum werden.

Für Profis geht es ums Überleben. Wer regelmäßig Turniere spielt, weiß: Hohe Preisgelder sind das Ziel, doch Verluste gehören genauso zum Alltag. Wird das Gesetz wie geplant umgesetzt, zahlen Spieler volle Steuern auf jede Auszahlung—auch wenn ihre Jahresbilanz im Minus liegt. Besteuerung auf Bruttogewinne ignoriert die Realität professionellen Spiels.

„Das ist unfair und gefährlich für Profis, die Poker als Beruf betreiben“, warnt Cruz. Er fordert dringend Nachbesserungen. Gemeinsam mit weiteren Gesetzgebern will er verhindern, dass Pokerprofis künftig durch das Raster fallen.

Die Poker-Community steht auf

Seit Wochen melden sich bekannte Namen zu Wort. Darunter Daniel Negreanu, sechsfacher WSOP-Champion, und Pokerprofi Matt Glantz. Sie nutzen ihre Plattformen, um auf die potenziell verheerenden Folgen hinzuweisen. Wer viele Turniere spielt, gewinnt oft nur selten das große Geld. Ohne die Anerkennung von Buy-ins und Verlusten verlieren Spieler den finanziellen Spielraum, um langfristig erfolgreich zu sein.

Dabei geht es nicht um Steuervermeidung—es geht um Fairness. Im Geschäftsleben wird schließlich auch der Gewinn nach Abzug der Kosten versteuert.

Was genau steht auf dem Spiel?

  • Turnier-Poker wird steuerlich unrentabel für Profis
  • Einspieler können bei vollem Steuersatz Verluste nicht kompensieren
  • Finanzielle Existenzgrundlage vieler Vollzeitspieler wäre bedroht
  • Die Pokerindustrie in den USA könnte ernsthaft geschwächt werden

Cruz erkennt den Ernst der Lage. Poker ist nicht einfach ein Glücksspiel—sondern oft ein Beruf mit Strategie, Disziplin und hohem persönlichem Einsatz. Die geplante Besteuerung spiegelt diese Realität nicht wider.

Gerade Amateurspieler könnten es schwer haben, sich mit den steuerlichen Feinheiten auseinanderzusetzen. Während erfahrene Profis ein Team von Beratern hinter sich haben, fehlt vielen Hobbyspielern das Know-how oder der Rückhalt, um auf solche Änderungen zu reagieren. Wer einmal einen großen Gewinn macht, könnte von der Steuerlast überrollt werden.

Hoffnung auf Kurskorrektur

Noch ist das Gesetz nicht verabschiedet. Cruz’ Vorstoß bietet der Pokerwelt die Chance auf Gehör. Kommt es nicht zur Änderung, droht ein Rückschritt für den Pokersport in den USA. Tausende Spieler, Workaholics an den Tischen, könnten sich gezwungen sehen, ihre Karriere zu beenden oder ins Ausland auszuweichen.

Poker lebt nicht nur von Glanz und Glamour. Es lebt von Menschen, für die jede Hand zählt. Die aktuelle Gesetzeslage verkennt das. Cruz setzt ein wichtiges Zeichen. Ob er sich durchsetzt, bleibt abzuwarten. Doch für viele Pokerspieler könnte seine Initiative zum vielleicht wichtigsten Bluff ihres Lebens werden.


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