- Legale Innovation: Texas Card House startet mit Hijack Poker eine Online-Plattform auf Clubbasis – strikt innerhalb texanischer Gesetzesgrenzen.
- Live & Digital: Mit dem neuen TCH Social in Austin schafft das Unternehmen auch offline ein neues Pokerzentrum mit Gastronomie und Livestream.
- Zukunftsvision: CEO Ryan Crow plant den Rollout der App auch außerhalb von Texas.
In Texas, wo Glücksspielgesetze traditionell sehr streng sind, wagt das Unternehmen Texas Card House (TCH) mit seiner App Hijack Poker den Schritt in den digitalen Raum – auf ganz legale Art und Weise. Statt als klassisches Online-Casino zu agieren, setzt TCH auf ein Modell, das schon bei ihren Live-Clubs funktionierte: Spieler zahlen kein Rake, sondern eine Mitgliedschafts- und Sitzgebühr.

Die App ist ausschließlich innerhalb von Texas verfügbar (geofenced) und basiert laut CEO Ryan Crow auf dem sogenannten „Social Gambling“-Modell, das laut texanischem Recht gestattet sei. Spieler registrieren sich per Ausweis-Scan und Gesichtserkennung, zahlen einen Stundenpreis (z. B. 1 US-$ für 0,02/0,05-Blind-Games) und spielen dann auf der Pokerseite gegeneinander.
Das neue Angebot bietet inzwischen 24-Stunden-Cashgames, tägliche Turniere und einfache Ein- und Auszahlungen, etwa über Bitcoin oder direkt in einer der sechs TCH-Filialen im Bundesstaat.
TCH Social Austin: Neue Maßstäbe in der Szene
Parallel zum Online-Angebot expandiert TCH auch offline weiter. Mit dem neuen TCH Social in Austin wurde eine Poker-Location mit 48 Tischen, Livestream-Area und angeschlossenem Restaurant eröffnet.
Nicht nur die Erwartungen an die Poker-Area sind hoch, sondern auch der kulinarische Anspruch: Unter der Leitung von Chef Justin Richardson wird eine umfangreiche Speisekarte geboten – von Frühstück über Getränke bis zu typisch texanischem Steak.
Die neue Location soll in direkter Konkurrenz zum „The Lodge Card Club“ bestehen, dem bislang größten Pokerraum des Bundesstaates. Schon jetzt laufen in beiden Häusern regelmäßig über 20 Games gleichzeitig.
Entwicklung seit der Pandemie – und große Zukunftspläne
Bereits seit 2020, als die Pandemie Live-Spiele einschränkte, arbeitet das TCH-Team an Hijack Poker. Der Fokus lag darauf, eine rechtlich wasserdichte Plattform zu entwickeln, die transparent operiert – ganz bewusst im Gegensatz zu den Skandalen rund um den „Black Friday“ 2011, als das Justizministerium führende Online-Poker-Seiten lahmlegte und Milliarden einfror.
Langfristig möchte Crow das Modell auch über Texas hinaus skalieren. Bereits für 2025 werde über einen Rollout in weiteren US-Bundesstaaten oder gar international nachgedacht. Die Priorität sei bislang aber noch die Rechtssicherheit in Texas selbst. Deshalb sei das TCH-Team regelmäßig im texanischen Parlament aktiv und trete als Sprachrohr für Pokerinteressen auf. „Wir wollen keine Grauzone. Wir wollen ein legales, sicheres Umfeld schaffen“, so Crow. Die Resonanz sei bereits groß – Tausende Spieler nutzen die Plattform.