Der Poker-Profi und Anteilseigener vom Lodge Card Club – Doug Polk – hat nach der Razzia in seinem Poker-Club endlich ein ausführliches Statement veröffentlicht. Nachdem er sich mit Informationen bis dato sehr zurückgehalten hat, war das aber auch mehr als überfällig. Der Club wurde am 10. März 2026 durchsucht, es wurden Spielergelder und Konten eingefroren und der Club wurde geschlossen.
Hintergrund sind wohl Ermittlungen wegen möglicher Geldwäsche und illegalem Glücksspiel. Polk schildert in dem Statement die Dinge nochmal aus seiner Sicht und betont erneut wie frustriert er ist, da man nach wie vor keine Einsicht in die Akten erhalte, geschweige denn, dass die Behörden mitgeteilt haben, was den Betreibern exakt vorgeworfen wird.
Polk betonte in dem Statement zudem, dass er nicht für das operativ Geschäft verantwortlich ist und er natürlich auch sichtlich betroffen über die Entlassung der 200 Mitarbeiter war. Er hat für die Mitarbeiter nun eine Go Fund-Me Aktion ins Leben gerufen, wo sein vorübergehendes Ziel $50.000 sind, um die Mitarbeiter in ihrer aktuell schwierigen Situation zu unterstützen.
Gleichzeitig versprach er erneut, dass alle Spieler ihr Geld zurückerhalten werden und er sie notfalls aus eigener Tasche entschädigen wird.
Ob der Club wieder öffnen kann, hängt vor allem davon ab, ob die Behörden die beschlagnahmten Gelder behalten dürfen/werden. Eine wichtige Frist dafür ist der 9. April. Sollten die Behörden bis zum 09. April keine Anklage erhoben haben, müssten die beschlagnahmten Gelder und eingefrorenen Konten wieder freigegeben werden, was schon mal eine große Erleichterung für alle Beteiligten darstellen würde.
Die Zukunft des Clubs bleibt dementsprechend vorerst weiter unklar und der Titel seines Videos „The Truth About the Lodge Austin Raid“ ist schon ziemlich frech. Wir sind im Prinzip genauso schlau wie vorher und die wirklich wichtigen und interessanten News werden wohl noch bis zum 09. April auf sich warten lassen.
