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The Stars Group: €19,4 Millionen Einigung erzielt

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Die Mutterfirma von PokerStars kann ein weiteres Kapitel aus Amaya-Tagen schließen. Das Unternehmen einigte sich mit Börsenanlegern auf eine Entschädigung von C$30.000.000.

Im Juni 2014 kaufte Amaya die Oldford Gorup Limited und damit PokerStars, Full Tilt Poker sowie die European Poker Tour. Die Aktie des kleinen kanadischen Unternehmens zog enorm an, trat jedoch später eine langsame Talfahrt an.

Zwei Jahre später reichte die Autorité des Marchés Financiers (AMF) Klage gegen David Baazov ein. Dem damaligen CEO von Amaya wurde Insiderhandel vorgeworfen. Letztendlich scheiterte die kanadische Kontrollbehörde jedoch vor Gericht. Im Juni 2018 wurde das Verfahren aufgrund von Formfehlern eingestellt.

Das Unternehmen änderte den Namen in The Stars Group (TSG) und drängte Baazov aus der Firma. Mit einer Sammelklage seitens Anlegern gab es jedoch noch ein laufendes Gerichtsverfahren aus der Zeit von Baazov und Amaya.

Die Anwaltskanzleien Faguy & Co und Morganti & Co reichten am 26. März 2016 eine Sammelklage gegen die Kanadier ein. Es ging um eine Entschädigung für Anleger, die zwischen dem 31. März 2014 und dem 22. März 2016 mit Amaya-Aktien handelten.

Anfang dieses Monats einigten sich nun die Parteien auf eine Zahlung in Höhe von C$30 Millionen. TSG übernimmt keine Haftung und weist alle Vorwürfe seitens der Kläger zurück, die Kläger erhalten dafür ihren Anteil der Einigungssumme.

Wie Anwalt Shawn Faguy gegenüber der La Presse angibt, ist noch unklar, wie einzelne Anleger erhalten werden. Derzeit ist die offizielle Zahl der Investoren nicht bekannt. Die Einigung muss noch vom Gericht bestätigt werden. Ursprünglich sollte diese Formalität am 7. April über die Bühne gebracht werden. Aufgrund der Vorsichtsmaßnahmen bezüglich der COVID-19 Krise ist dieser Termin vorerst aus unbestimmte Zeit verschoben.

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