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The Stars Group: Sportwetten sorgen für starke Bilanz

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The Stars Group (TSG) veröffentlichte die Zahlen zum zweiten Quartal 2019. Poker war rückläufig, doch Sky Bet ließ die Kasse klingeln. Mit Fox Bet will TSG nun den amerikanischen Markt erobern.

Der Gesamtumsatz für Q2 2019 betrug $637,6 Millionen, was einem Zuwachs von 54,9% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Für das erste Halbjahr sieh es ähnlich aus. Hier stieg der Umsatz um 51,4% auf $1,22 Milliarden. Hier macht sich die Übernahme von Sky Betting & Gaming (SBG) bemerkbar.

Die Vorgabe bei TSG ist für 2019 recht einfach. Zum einen sollen die Schulden weiterhin abgetragen werden, zum anderen das Portfolio weiter ausgebaut werden. Insbesondere in den US-amerikanischen Sportwettenmarkt wird investiert.

Im Fokus steht die Partnerschaft mit FOX Sports. Wie CEO Rafi Ashkenazi angibt, ist der Sportsender in 99% der Haushalte verfügbar und erreicht bei Übertragungen mehr als 20 Millionen Zuschauer.

TSG steckt in diesem Jahr rund $40 Millionen in den amerikanischen Markt. Eine ähnliche Summe ist kommendes Jahr geplant. Bis 2022 soll das Projekt „break even“ sein. Wie im Vereinigten Königreich soll der Sportsender als Akquisitionsplattform dienen.

Geplant ist eine Free-to-Play App sowie Echtgeld-Sportwetten auf lizenzierten Märkten. TSG hält Lizenzen in New Jersey und Pennsylvania und hofft in den nächsten vier bis fünf Jahren in 20 Bundesstaaten zu sein.

Pläne für das Vereinigten Königreich gibt es ebenfalls. Hier sollen alle Marken eine einheitliche Plattform erhalten. Spieler, die beispielsweise Geld auf Sky Bet haben, werden mit wenigen Klicks ihr Geld zu PokerStars schieben können. Sky Poker soll in diesem Zug als Sky Poker by PokerStars relauncht werden.

Poker war auf dem internationalen Markt rückläufig und der Umsatz fiel für Q2 um 11,7% auf 191,5 Millionen im Vergleich zum Vorjahr. Für das internationale Geschäft macht Poker allerdings immer noch rund 60% aus. Werden Australien (BetEasy) und das Vereinigten Königreich (SBG) berücksichtigt, so macht dieses Geschäft nur 30% aus.

Der Rückgang an den Poker Tables ist durch Probleme auf einigen Märkten zurückzuführen. In Russland gab es Rückschläge für Finanzdienstleister. Dazu gibt es Regulationsbemühungen in Norwegen, den Niederlanden, der Schweiz sowie der Slowakei.

Der Relaunch in der Schweiz verzögert sich etwas. Laut Rafi Ashkenazi wird das „Schweizer Poker Business mit einer lokalen Lizenz im zweiten Halbjahr 2019“ gestartet. Details gab es nicht, doch es wird vermutet, dass die Schweizer wieder auf dem internationalen Spielerpool zugreifen können.

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