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Titanpoker – Wer räumt die Konten leer?

Es ist die Frage im erst kurzen Jahr 2009. Kommt es mit Titanpoker zum nächsten Skandal? Wie in den einschlägigen Foren von Pokerstrategy bereits heiß diskutiert wird, verschwindet Geld von Accounts. Nur wer bedient sich da an fremden Konten?

Das Geld verschwindet nicht einfach von den Spielerkonten. Es wird verspielt, allerdings nicht beim Poker, sondern beim BlackJack und im Online-Casino. Titanpoker verhält sich der Öffentlichkeit gegenüber ruhig und versucht angeblich, die Sache zu klären. Bislang weiß man nicht, ob die Konten von Hackern übernommen wurden oder jemand aus den eigenen Reihen für das Verspielen des Geldes zuständig ist. Beides ist theoretisch möglich.

Wie schon beim Superuser Skandal auf Absolute Poker und Ultimate Bet, reagiert auch Titanpoker sehr eigenwillig. Statt mit den betroffenen Spielern aktiv in Kontakt zu treten, wurde die Angelegenheit als Nebensächlichkeit abgetan. Manchen wurde der Verlust ersetzt, manche haben einen Teil zurückbekommen und andere Geschädigte sind bislang leer ausgegangen. Schwierig ist wieder einmal zu ermitteln, wo der gemeinsame Nenner bei den Vorfällen liegt. System lässt sich bislang keines dahinter erkennen. Die einzige Gemeinsamkeit ist, dass das Geld nicht überwiesen oder ausbezahlt wurde, sondern tatsächlich auf Titanpoker wieder verspielt wurde.

Wieder einmal beweist aber die Poker-Community, dass sie stark genug ist, beim Anbieter ein Umdenken hervorzurufen. PokerStrategy ist ein Affiliate-Partner von Titanpoker und umso mehr möchte man die Vorfälle bereinigt sehen. Natürlich will Titanpoker möglichst wenig Aufsehen erregen. Durch die Verbreitung in den Foren, ist die Sache aber nun öffentlich und Titanpoker sollte entsprechend reagieren. Denn genau solche Vorfälle sind es, die Online-Poker immer in einem schlechten Licht dastehen lassen. Wie soll man Politikern gegenüber die Meinung vertreten, dass Online-Gambling absolut sicher ist, wenn es genau das nicht ist. Da ist der finanzielle Schaden der einzelnen User vergleichsweise klein gegen den Imageschaden, der hier angerichtet wird.


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