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Online Poker: UKGC verbietet Einzahlung mit Kreditkarte

Dämpfer für den Online-Glücksspielmarkt im Vereinigten Königreich. Die Regulierungsbehörde UKGC verbannt Kreditkarten als Zahlungsoption.

Das Vereinigte Königreich ist einer der lukrativsten Märkte für Glücksspielanbieter. Dementsprechend schwerwiegend ist die jüngste Entscheidung der UK Gambling Commission (UKGC).

Heute annoncierte die UKGC, dass ab dem 14. April Glücksspielanbieter keine Kreditkartenzahlungen mehr akzeptieren dürfen. Die Entscheidung ist das Resultat einer hauseigenen Studie aus 2018 sowie Vorgaben des Departments for Digital, Culture, Media & Sport.

Eine weitere wichtige Änderung ist die Pflicht, dass alle Lizenznehmer am GamStop-Programm teilnehmen und ihren Spielern diese Option zum Selbstausschluss spätestens bis zum 31. März anbieten.

Laut UKGC nehmen 24 Millionen Briten am Glücksspiel teil, 10,5 Millionen zocken online. Es wird geschätzt, dass 800.000 Spieler Kreditkarten nutzen. Davon sollen 176.000 Problemspieler sein.

Auch wenn sich die neue Gesetzgebung vor allem auf den Sportwetten- und Casinomarkt auswirkt, so werden die Poker Rooms ebenfalls klein beigeben müssen. Die Regulierungsbehörde traf die Entscheidung nicht leichtfertig:

„Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Änderung diejenigen Verbraucher, die Kreditkarten verantwortungsvoll verwenden, Unannehmlichkeiten bereiten wird. Doch wir sind davon überzeugt, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, um das Schadensrisiko für andere Verbraucher zu reduzieren“ so UKGC Generaldirektor Neil McArthur.


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