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Uruguay: Online Glücksspielanbieter werden gesperrt

Noch in dieser Woche sollen virtuelle Buchmacher in Uruguay gesperrt werden. Online Poker Rooms sollen folgen.

Südamerika ist ein wichtiger Markt für die Anbieter. Nach dem Aus von Kolumbien scheint nun auch das Ende in Uruguay gekommen zu sein. Bereits in dieser Woche sollen die ersten Websites gesperrt werden.

Luis Gama, Vorsitzender der National Directorate of Lotteries and Quinielas (DNLQ), kommentierte gegenüber El Pais, dass „in den nächsten Tagen“ große Sportwettenanbieter, darunter Bet365, Bwin sowie Sportingbet, blockiert werden.

Einige Anbieter werden mit Sicherheit regelmäßig auf neue Domains wechseln, um den Sperren zu entgehen. Dass dies jedoch keine wirkliche Lösung ist, zeigt das Beispiel Australien.

Dort verabschiedeten sich die großen Anbieter, um keinen Ärger mit der britischen Regulierungsbehörde zu bekommen. Der Markt im Vereinigten Königreich ist extrem lukrativ und die Kontrollbehörde schaut den Lizenznehmern genau auf die Finger.

Poker Rooms wurden von Luis Gama nicht genannt. Wie wir jedoch bereits im September berichteten, unterzeichnete Präsident Tabaré Vázquez ein Gesetz, welches „Casinospiele wie Poker, Roulette und Slots“ im Netz verbietet. In Zukunft soll es nur noch den staatlichen Sportwettenanbieter geben.


4 Comments
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hihi
3 Jahre zuvor

und wie viele Fahrräder sind gestern in China umgefallen.

biker
3 Jahre zuvor
Reply to  hihi

wenn die anbieter durch den wegfall eines marktes weniger gewinn machen, sparen sie das meist an anderer ecke ein

AS
3 Jahre zuvor

2.753.791 – noch eine frage?

ToBi
3 Jahre zuvor

Es muss ja nicht jeden interessieren,mich zb interessiert es aber,ich lebe in Südamerika.