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USA lockern Online-Glücksspielverbot

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Seit dem Black Friday ist der Kampf um den US-Glücksspielmarkt noch härter geworden und sowohl Spieler als auch Online-Anbieter hoffen auf eine baldige Lösung. Zu Weihnachten gab es nun zwei Veränderungen, die doch ein wenig überraschend waren und erstmals konkret wieder Hoffnung geben.

Zum einen ist da der „Wire Act“. Dieser Gesetzeszusatz besagt, dass das Anbieten von grenzüberschreitenden Glücksspielen illegal ist. Hat also ein Anbieter seinen Firmensitz in Florida, ist ihm ein Glücksspielangebot in Kalifornien verboten. Das ist mitunter der Grund, warum viele Anbieter ins Ausland abgewandert sind. Die Poker Players Alliance hat lange darum gekämpft, dass dieser Wire Act nicht für Online-Poker gilt. Am Freitag gab das Departement of Justice (DOJ) ein Gutachten heraus, das tatsächlich besagt, dass der Wire Act nur auf Sportwetten und nicht auf Poker angewendet werden kann. Ein kleiner Teilerfolg am langen Weg, Online-Poker in den USA zu legalisieren.

Ganz anders sieht es aktuell in Nevada aus. Da wird Online-Poker nämlich bald erlaubt sein. Die Nevada Gaming Commission hat so entschieden und die ersten Anträge liegen bereits vor. Cantor Gaming, Shuffle Master, International Game Technology, Bally’s Technology, South Point und Caesars Entertainment haben sich bereits für Lizenzen beworben. Erlaubt wird Online-Poker in Nevada. Das heißt, dass man sich im Staat aufhalten muss, um legal spielen zu dürfen. Welchen Einfluss die Entscheidung Nevadas auf den kompletten amerikanischen Glücksspielmarkt hat, bleibt abzuwarten. Aber gemeinsam mit der Entscheidung des DOJ bezüglich des Wire Acts, sieht alles nach einer baldigen Legalisierung von Online-Poker aus.

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