Der Sieger der PokerStars EPT Snowfest 2011 ist gekürt. Vladimir Geshkenbein setzte sich am Final Table beim € 3.500 Main Event durch und holte sich die Siegesprämie von € 390.000, was sein bislang höchster Live-Cash in seiner noch jungen Turnierkarriere ist.
Kevin Vandersmissen war als souveräner Chipleader ins Finale gestartet. Doch er musste schon kurz nach Beginn Chips lassen, als Giacomo Maisto mit Kings gegen seine Queens verdoppelte. Giacomo konnte gleich noch einmal verdoppeln, dieses Mal mit Aces gegen die Kings von Philip Meulyzer.
Als erster musste der Däne Morten Mortensen den Final Table verlassen. Short scheiterte er mit Pocket 8s an
von Koen de Visscher und räumte seinen Platz. Denis Murphy freute sich dann über
im BB und ging nach einem Raise von Kevin Vandersmissen all-in. Kevin callte mit
und der Ire musste Platz 7 nehmen. Kurz darauf war auch für Philip Meulyzer Endstation. Mit
konnte er Kevin Vandersmissen nicht besiegen, der mit
zwei Paar traf.
Langsam kam nun Vladimir Geshkenbein in Fahrt und zündete immer wieder große Pots an. Auch Cristian Dragomir hatte er schon ein wenig aus der Fassung gebracht, der sich in weiterer Folge auch zu einem Call hinreißen ließ. Am Flop
check-raiste Vladimir Geshkenbein all-in und eigentlich wollte der Rumäne schon folden. Doch im Small Talk mit Vladimir glaubte er dann den richtigen Read zu haben und callte doch mit
. So falsch lag er nicht, denn Vladimir hatte
für den Flush Draw. Am River die dritte Herz und Vladimir verdoppelte erstmals zum Chiplead am Final Table. Kurz darauf verabschiedete sich Cristian Dragomir mit Platz 5.
Vladimir versuchte weiter Druck aufzubauen, doch so recht gelang ihm nichts mehr. Kevin Vandersmissen holte sich die Führung zurück und zu viert ging man dann auch in die Dinnerbreak. Auch nach der Pause ließ Vladimir Geshkenbein kaum eine Hand aus und sein Stack schien dahin zu schmelzen. Da kam ihm der Pot gegen Giacomo Maisto schon ganz gelegen. Am Flop
raisten sich die beiden all-in, Giacomo lag mit




Zu dritt schloss man einen Deal, aber für den Sieger blieb ein nicht unerheblicher Betrag. Nach rund einer halben Stunde zu dritt am Tisch, hatte der Belgier Koen de Visscher Feierabend. Er stellte UTG mit Ac: 

Im Heads-up besiegte Vladimir Geshkenbein dann auch noch seinen letzten Gegner. Kevin Vandersmissen gab anfänglich den Ton an, aber Vladimir holte sich rechtzeitig die Führung um im ersten All-in Pot mehr Chips als Kevin zu haben. Der Belgier reraiste all-in mit 




am Turn brachte noch mal Spannung. Die 
Die EPT macht nun nur eine kurze Pause, denn bereits am 4. April geht es in der Spielbank Berlin um den Titel bei der deutschen EPt. Details findet Ihr unter www.ept.com.
| Rang | Name | Nation | Preisgeld |
| 1 | Vladimir Geshkenbein | Russia | € 390.000 |
| 2 | Kevin Vandersmissen | Belgium | € 260.000 |
| 3 | Koen De Visscher | Belgium | € 147.000 |
| 4 | Giacomo Maisto | Italy | € 100.000 |
| 5 | Cristian Dragomir | Romania | € 81.000 |
| 6 | Philip Meulyzer | Belgium | € 65.000 |
| 7 | Denis Murphy | Ireland | € 49.000 |
| 8 | Morten Mortensen | Denmark | € 35.000 |