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Wetten auf den SPD-Kanzlerkandidaten – das Rennen ist eröffnet

Glaubt man aktuellen Umfragen, sehen die Bürger in Peer Steinbrück den besten Kanzlerkandidaten der SPD. Rückenwind bekam der ehemalige Finanzminister unlängst auch von Altkanzler Helmut Schmidt. Doch SPD-Größen wie Steinmeier, Gabriel und Wowereit sind ebenfalls noch im Rennen. Wer wird Kanzlerin Angela Merkel 2013 herausfordern? Bei Betfair kann man schon jetzt auf den SPD-Kanzlerkandidaten wetten.

Seit Monaten reist Peer Steinbrück (64) durch Deutschland, hält Vorträge, geht in Talkrunden, gibt Interviews. Es ist Wahlkampf in eigener Sache: Peer Steinbrück will bei der Bundestagswahl im Herbst 2013 als Kanzlerkandidat für die SPD antreten. Nun der Höhepunkt seiner medialen Kampagne: Fast sechs Millionen sahen zu, als Altkanzler Helmut Schmidt bei Günter Jauch seiner SPD empfahl, Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten zu machen. Ein Ritterschlag von höchster Stelle. Hat er eine reale Chance? Steinbrück hat nicht nur Freunde in der SPD, es gibt insbesondere Widerstand vom linken Flügel seiner Partei. Und er hat kein Amt, das ihm helfen könnte, seine Kompetenz zu untermauern. Deswegen baut er jetzt Druck auf, redet, schreibt, versucht die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken – was nicht bei allen Genossen gut ankommt. Auch, dass er von Merkels Politik nicht sehr weit entfernt ist, bedauert so mancher Parteikollege.

Offiziell wollen die Sozialdemokraten ihren Kanzlerkandidaten für die nächste Bundestagswahl erst Ende 2012 bestimmen. Üblich ist, dass der Parteivorsitzende den ersten Zugriff auf die Kandidatur hat – oder sie einem anderen Genossen anbietet. In der SPD rechnen nur wenige damit, dass ihr Vorsitzender Sigmar Gabriel selbst die Kandidatur anstrebt. Er hat nur mäßige Umfragewerte und ist mit 52 Jahren jung genug, um als SPD-Kanzlerkandidat in eine künftige Bundestagswahl (2017) zu ziehen.

Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier (55), der bereits 2009 gegen Merkel antrat und das schlechteste SPD-Wahlergebnis aller Zeiten einfuhr, ist dagegen zu einer weiteren Kandidatur bereit. Steinmeier taktiert und wartet wohl auf einen Fehler Steinbrücks oder eine passende Selbstinszenierung. Steinmeier gilt vielen in der SPD als nahbarer als der intellektuelle, manchmal überheblich wirkende Steinbrück.

Und dann gibt es ja noch Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (58). Er hat nur Außenseiterchancen, ist aber machtbewusst genug um zuzupacken, wenn seine Stunde schlägt. Spannung in der K-Frage ist also garantiert.

Wer geht gegen Merkel ins Rennen? Hier geht’s zum Wettmarkt.

Quelle: Betfair-Blog


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