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Wetten bei der Royal-Hochzeit: Die spinnen, die Briten

In Großbritannien ist Wetten ein Volkssport. Doch nicht nur zu den großen und kleinen Sportereignissen füllen die Bewohner von der Insel ihre Wettscheine aus. In wenigen Tagen steht die große Hochzeit im englischen Königshaus an – und natürlich bietet die Hochadel-Hochzeit fast uneingeschränkte Wett-Möglichkeiten.

Prinz William und Kate Middleton sind noch nicht verheiratet, da kann man bereits auf den Zeitpunkt ihrer Scheidung wetten. Verrückt? Nein, England! Hier lebt das wohl wettbegeisterteste Volk der Welt. Und so gibt es auch unzählige Wetten rund um die royale Trauung – mal mehr, mal weniger sinnvoll.

So bieten die englischen Buchmacher Wetten an, ob der Gemahl der Königin, Prinz Philip, während der Zeremonie einschläft oder auch ob es am Wedding Day regnet. Weiter zahlt Ladbrokes, einer der größten Wettanbieter des Landes, für jedes gesetzte Pfund hundert aus, wenn Kate ihrem William doch noch vor dem Ja-Wort den Laufpass geben sollte.

Das Wetten liegt den Briten im Blut. Und während man in Deutschland vor allem auf Fußballspiele setzt, gehört auf der Insel weiterhin Pferderennen zu den Favoriten. Laut einem Bericht der Wett-Kommission, die weite Teile des britischen Glücksspiels reguliert, haben im letzten Jahr 16 Prozent der Bevölkerung auf Pferderennen gewettet. Auch Coral, drittgrößter britischer Buchmacher, bestätigt, dass insgesamt 40 Prozent seines Umsatzes aus Pferdewetten stammen. Hierbei ist das Hindernisrennen Grand National das wichtigste Wettereignis des Jahres, bei dem allein bei Coral für 150 Millionen Pfund gewettet wird.

Zurzeit liegt der Fokus der Buchmacher auf dem Royalen. Ladbrokes sieht dabei in der Wette um die Farbe des Hutes der Königin das größte Umsatzpotential. Grün, grau, oder doch lieber gelb? Interssant dürfte hierbei sein, ob Queen Elizabeth II. bei ihrer Wahl wohl auf die Millionen-Einsätze Rücksicht nehmen wird?

Quelle: dpa/stern.de


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