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WSOP 2015 Event # 17: Phil Hellmuth schreibt Geschichte, holt Bracelet # 14

Er hat es tatsächlich geschafft. Phil Hellmuth hält jeden Rekord bei der World Series of Poker (WSOP), den man sich nur vorstellen kann und erneut verbesserte er seine Bestmarken wieder. Beim $10.000 Razz World Championship Event setzte er sich durch und holte sich Bracelet # 14.

Adam Owen führte die letzten zwölf Spieler in den Finaltag. Der war dann für Trevor Jones auch gleich wieder vorbei und auch Erik Seidel musste seine Bracelethoffnungen schneller begraben, als ihm lieb war. Brandon Shack-Harris verdoppelte auf seine Kosten und nahm ihm anschließend den Rest. Thomas Keller schickte Eric Wasserson nach Hause und so ging es mit neun Spielern an den inoffiziellen Final Table.

Chipleader zu diesem Zeitpunkt war Thomas Keller knapp vor Mike Gorodinsky. In der ersten Hand gab es dann gleich Action. Shaun Deeb, der sich gerade das PLH Championship Bracelet gesichert hatte, musste sich hier mit Platz 9 begnügen. Hellmuth traf das Wheel und schickte Deeb vom Tisch. Erstmals lag Phil Hellmuth nun auch hauchdünn in Führung.

Mike Gorodinsky schickte dann Brandon Shack-Harris nach Hause. Mit dem 7-6 Low musste sich Brandon knapp dem 7-5 Low von Gorodinsky geschlagen geben und mit Platz 8 verabschieden. Tom Keller verabschiedete Stephen Chidwick auf Rang 7.

Phil Hellmuth konnte seinen kleinen Vorsprung immer weiter ausbauen und sicherte seine Führung ab. Auf Rang 6 musste Jyri Merivirta gehen und Phil Hellmuth knackte als erster die Millionenchipsgrenze. Es ging weiter steil bergauf bei Hellmuth, nur Gorodinsky blieb ihm noch halbwegs auf den Fersen. Thomas Keller musste Platz 5 nehmen, als er mit dem 10-8 low am 7-6 Low von Gorodinsky scheiterte. Auch Mike Leah musste Gorodinsky seine Chips überlassen. Auf der dritten Straße war Leah all-in, auf der sechsten gegen das 8-6 Low von Gorodinsky bereits drawing dead.

Phil Hellmuth 14th thumbAuch Adam Owen traf auf Mike Gorodinsky und auch für ihn ging es mit einem Seat open aus. Mit dem 9-8 Low scheiterte Owen am 8-7 Low von Gorodinsky, der sich nun im Heads-up Phil Hellmuth gegenüber sah. Nach der Aufräumaktion hatte Gorodinsky eine knappe 2:1 Führung, doch schon an Tag 1 hatte Phil Hellmuth jedem erklärt, dass das sein Spiel sei. Tatsächlich zog er auf gleich und drehte innerhalb kurzer Zeit das Duell und sicherte sich seinerseits einen 2:1 Vorsprung. Kurz zog Gorodinsky wieder gleich, aber Hellmuth kam gleich mit dem nächsten 9-7 Low um die Ecke und holte sich die Führung wieder. So ging es zwischen den beiden hin und her und kurz schien es schon so, als wäre die letzte Hand gespielt. Doch mit einem 7-6 Low konnte Gorodinsky wieder verdoppeln und es ging weiter. Das Comeback war aber nur von Dauer. Gleich darauf verlor Gorodinsky wieder einen großen Pot und blieb crippled zurück. Zwei Double-ups hintereinander retteten ihn wieder nur kurzfristig und schließlich musste er sich doch mit Rang 2 begnügen, während Phil Hellmuth über Bracelet # 14 und $271.105 jubeln konnte.

Event #15: $10,000 Pot-Limit Hold’em Championship

Spieler: 103
Preispool: $968.200

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Hier die Payouts:

Platz Spieler Preisgeld
1  Phil Hellmuth United States $271.105
2  Mike Gorodinsky United States $167.517
3 Adam Owen United Kingdom $104.914
4 Mike Leah Canada $75.964
5 Thomas Keller United States $59.370
6 Jyri Merivirta Finland $47.344
7 Stephen Chidwick United Kingdom $38.447
8 Brandon Shack-Harris United States $31.727
9 Shaun Deeb United States $26.557
10 Eric Wasserson United States $26.557
11 Erik Seidel United States $22.597
12 Trevor Jones United States $22.597
13 Tommy Hang United States $19.654
14 Thomas Butzhammer Austria $19.654
15 Joseph Ranciato United States $17.098
16 Ben Yu United States $17.098

 


6 Comments
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ABC Spieler
5 Jahre zuvor

Geile Socke.

Das ?
5 Jahre zuvor

…er kann es…

phillo283
5 Jahre zuvor

Man kann über ihn sagen, was man will, aber er ist einfach ein genialer Pokerspieler. Glückwunsch.

ichweißjaned...
5 Jahre zuvor

Als ob der Herr zu seiner Selbstüberschätzung noch ein Armband brauchen würde.

Seine Gegner in den Cashgames freuen sich 😉

lenzer
5 Jahre zuvor

für mich bleibt er immer eine kleine
heulsuse,
ist ein schlechter verlierer…

kerri
5 Jahre zuvor

grats, 103 spieler in ner kackvariante. respekt, nicht