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WPF: Globales Ausrufezeichen für Frauen im Poker

  • Weltpremiere: Erstmals fand ein Frauenturnier gleichzeitig in neun Ländern statt
  • Starke Zahlen: Über 1.500 Spielerinnen und 2.200 Entries weltweit
  • Mehr als Poker: Panels, Workshops und Empowerment für Frauen in der Branche

Mit dem ersten WPF Ladies Weekend hat die World Poker Federation (WPF) ein starkes Zeichen gesetzt. Erstmals fand ein reines Pokerturnier für Frauen zeitgleich in neun Ländern und 15 Städten statt.

Shiina Okamoto am Pokertisch.
Auch Shiina Okamoto war dabei.

 

Über 1.500 Spielerinnen nahmen weltweit teil und generierten gemeinsam 2.200 Entries. Brasilien stach mit mehr als 900 Entries heraus. In den USA kamen knapp 700 Spielerinnen an die Tische, Belgien zählte rund 300 Entries, Taiwan steuerte 120 Teilnehmerinnen bei. Auch in Bulgarien, Kanada, Kolumbien, Südafrika und Hongkong wurde gepokert.

Bühne für Austausch, Inklusion und Ideen

An vielen Standorten wurde das Wochenende zudem genutzt, um Diskussionen über die Rolle von Frauen in der Pokercommunity anzustoßen. In Kolumbien etwa diskutierten Spielerinnen, Veranstalterinnen und Branchenvertreterinnen in einem Panel über Sichtbarkeit und Führungsrollen von Frauen am Pokertisch. 

Begleitend dazu gab es Workshops und Vorträge zu Leadership, Gleichberechtigung und Inklusion. Die Botschaft war klar: Poker braucht mehr Frauen. Nicht nur als Spielerinnen, sondern auch als Entscheiderinnen und Gestalterinnen.

Der Anfang einer globalen Bewegung?

Auch prominente Gesichter trugen zur Strahlkraft des Events bei: PokerStars-Profi Lauriê Tournier spielte in São Paulo, die japanische Spielerin Shiina Okamoto, die zuletzt auch bei der EPT glänzen konnte, und US-Amerikanerin Kasey Lyn Mills sorgten an anderen Orten für Aufsehen. Letztere sicherte sich in Texas den Turniersieg. Für das kommende Jahr plant die WPF schon eine mögliche globale Finalrunde mit allen Gewinnerinnen.

Präsidentin Luana Borges betonte nach dem Event: „Das Ladies Weekend hat gezeigt, was möglich ist, wenn Frauen zusammenarbeiten. Sie bringen neue Perspektiven und Energie in die gesamte Branche.“

    Yannick Schroth

    Yannick findet man immer dort, wo das WLAN stabil ist und Poker gespielt wird. Als digitaler Nomade schreibt er seit Jahren über das, was ihn wirklich packt: spannende Hände, emotionale Showdowns und die Menschen hinter den Chips. Während des Studiums machte er sich selbständig, um seine Reisen mit dem Schreiben zu finanzieren, blieb dann aber zumindest journalistisch am Pokertisch hängen. Heute liefert er Hintergrundberichte, News und Momentaufnahmen aus der Szene.

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