PokerfloorBerlin

WPT Berlin: Patrice Brandt jagt Kunal Patni

9

Im Eilzugstempo ging es durch die acht Levels von Tag 2 beim € 3.300 Main Event der World Poker Tour (WPT) Berlin. 339 Entries sind es geworden, nur noch 49 Spieler gehen in Tag 3 und damit wird quasi auf der Bubble gestartet.

Die Late Reg war noch im ersten Level von Tag 2 möglich. Die Zahlen gingen schnell nach oben, 44 Entries kamen noch hinzu. Damit hat man theoretisch die Garantiesumme von € 1.000.000 übertroffen. Die Fee würde den Preispool wieder unter die Garantiesumme bringen, aber die Spielbank hat entschieden, die Garantie voll zu halten und so werden € 1.000.000 auf 43 Plätze verteilt. Der Min-Cash bringt € 6.125, der Sieger darf sich am Ende auf € 218.435 inklusive $15.000 TOC Ticket freuen.

Sehr schnell ging es zur Sache und auch die Re-Entries waren im ersten Level heiß begehrt. So kauften unter anderem auch Julian Thomas, Finn Zwad oder Jan Bendik nach. Dominik Nitsche war short, brachte seine Chips aber während dem ersten Level nicht an den Mann und schied kurz darauf als Shortstack aus. Ole Schemion und Gerald Karlic waren die Big Stacks und hatten teils durchwachsene Tage. Gerald konnte sich lange Zeit gut halten, mit Michal Mrakes und Davidi Kitai am Tisch musste er dann aber viele Chips lassen. Schon sehr short konnte er im Endspurt noch einmal mit :Ac: :Qd: gegen :Kc: :8s: von Mrakes and Pocket 5s von Kitai verdreifachen und so doch noch einen Chips in Tag 3 bringen.

Ole Schemion hatte eine Achterbahnfahrt, von der zumeist Marco Slacanac profitierte. Marco konnte aber die Chips nicht halten und gab viele an Han Yong Kuo weiter, der am Ende unter den Chipleader sein sollte. Aber auch Ole baute wieder auf und landete schließlich auf Rang 4.

Patrice Brandt

Viele Bekannte wie Manig Loeser, Robert Heidorn, Mathias Puzich, Ana Marquez, Peter Siemund, The Talk, Konstantin Karras, Felix Schulze oder Paul Höfer blieben im Laufe des Tages auf der Strecke. Bei sieben verblieben Tischen war es dann so weit und die Action Clock mit 30 Sekunden Timebank für die Entscheidungen kam ins Spiel. Dennoch wurde es in den letzten beiden Levels noch richtig zäh, keiner wollte mehr zuviel riskieren.

So waren es dann noch 49 Spieler, die nach Level 16 Chips eintüten konnten. Der Chiplead wurde durch nur einen Chip entschieden. Kunal Patni tütete 515.000 Chips ein, Patrice Brandt, der sich an Tag 2 noch einmal eingekauft hatte, brachte es auf 514.000 Chips.

Mit 49 Spielern geht es bei den Blinds 2.500/5.000, Ante 500 quasi auf der Bubble los. Um 12 Uhr wird gestartet, acht Levels sind wieder geplant. Die Action könnt Ihr wieder im Liveblog mitverfolgen.

Außerdem gibt es um 16 Uhr Tag 1B beim € 300 + 30 Pokerfloor Cup (€ 100.000 GTD) und um 21 Uhr folgt noch das € 500 + 50 PLO. Alle Details dazu findet Ihr unter spielbank-berlin.de.

Name Vorname Nation Chipcount Table Seat
PATNI Kunal India 515.000 229 3
BRANDT Patrice Germany 514.000 231 3
KUO Han yong Germany 510.000 232 5
SCHEMION Ole Germany 443.000 233 3
MRAKES Michal Czech Republic 434.000 233 2
LI Zikai Singapore 357.000 232 6
NADER Amjad Syria 348.000 229 7
MICHAELIS Paul Germany 339.000 233 6
GRACE Thomas United States of America 330.500 233 5
BEHNERT Michael Germany 291.000 228 8
RETTENMAIER Marvin Germany 277.000 223 6
WERNER Bernd Germany 247.500 231 2
NIKIEL Rafal Poland 247.000 230 7
KLEIBER Julian Germany 239.500 223 1
EBTEHAJ Alireza Iran 225.500 228 7
SLACANAC Marco Germany 225.500 233 4
GERDSHIKOW Alexander Germany 221.500 229 2
RANKIN Dan   215.500 229 6
CHRYSOCHOIDIS Christoforos Greece 205.500 231 5
BÖSCH Oliver Austria 199.500 223 5
HISSOU Sirzat Germany 196.000 231 1
ÖHLUND Jacob Sweden 187.000 230 1
LEWIS Romain France 185.500 228 1
JAHN Soenke Germany 185.000 231 4
CORMIER Jeffrey Canada 181.500 232 3
KITAI Davidi Belgium 178.000 229 4
XIE Iy wey Germany 177.500 228 2
KARLIC Gerald Austria 175.000 232 2
NAKAI Kohei Japan 172.500 232 4
THOMAS Julian Germany 155.000 230 2
ZARNEGAR Behzad Germany 148.500 232 7
NAGYGYOERGY Tibor Hungary 144.500 228 4
BERKIS Georgios Greece 144.000 233 7
ZABRODSKYY Vasyl Ukraine 137.500 231 6
MÜHLÖCKER Thomas Austria 131.500 223 2
LEHMANSKI Maximilian Germany 126.500 230 6
SCHILD VON SPANNENBERG Tore Germany 126.500 229 8
HARTJES Stephan Germany 124.500 231 8
NEDVED Johnny Belgium 112.000 230 3
KAMPHUES TIMO Germany 110.000 233 1
DUNST II George United States of America 98.000 228 3
PERTEA Marius Romania 91.000 223 3
ERFURTH Johannes Germany 90.000 230 5
TEICHERT Nikolaus Germany 72.000 230 4
WALNUM Andreas Norway 68.500 229 5
PETERS Tobias Netherlands 67.000 232 8
GENT Carter United States of America 61.000 223 8
QUINN Edward United Kingdom 51.500 223 7
NEWEY Paul United Kingdom 38.500 228 5

 

Payouts:

Rang Vorname Name Nation Preisgeld
1       218.435€
2       143.845€
3       93.105€
4       60.730€
5       46.705€
6       39.010€
7       32.760€
8       26.900€
9       21.135€
10       17.775€
11       17.775€
12       17.775€
13       15.210€
14       15.210€
15       15.210€
16       12.545€
17       12.545€
18       12.545€
19       10.370€
20       10.370€
21       10.370€
22       8.395€
23       8.395€
24       8.395€
25       7.330€
26       7.330€
27       7.330€
28       6.625€
29       6.625€
30       6.625€
31       6.625€
32       6.625€
33       6.625€
34       6.625€
35       6.625€
36       6.625€
37       6.125€
38       6.125€
39       6.125€
40       6.125€
41       6.125€
42       6.125€
43       6.125€

 

9 KOMMENTARE

  1. Damit hat man theoretisch die Garantiesumme von € 1.000.000 übertroffen. Die Fee würde den Preispool wieder unter die Garantiesumme bringen, aber die Spielbank hat entschieden, die Garantie voll zu halten.

    KLASSE DAS NENNT MAN VORBILDLICH.

  2. Gehe ich richtig in der Annahme, dass die Fee 300 € des Gesamt-Buy-ins von 3300 € beträgt? Dann verstehe ich nämlich nicht, wieso die Garantiesumme nach Abzug der Fee auf unter 1 Million sinken sollte: schließlich sind schon 3000 x 339 = 1.017.000 und da ist die Fee schon rausgerechnet.
    Abgesehen davon, scheint ihr den Begriff Garantiesumme sehr seltsam auszulegen. Wenn die Spielbank 1 Million an Preisgeld GARANTIERT, kann sie wohl kaum sagen, „Huch, weniger Spieler als erwartet, wird jetzt doch keine Million“ – das würde das Prinzip einer Garantie schließlich ad absurdum führen.

  3. Bei 300 Euro Abzug von 3300 buyin, kommen schon über 100,000 Euro zusammen, wofür dann noch 3% für ‚Adminsitrative costs‘ abgezogen werden sollen, entschließt sich meiner Logik….?
    Sind die 10 % als Spende für die WPT gedacht? Die Hälfte hätte ja auch gereicht oder gab es Lobster und Rehrücken mit Chateau Lafitte zum absacken? Vor allem die rebuy Kandidaten sich nach dem 6. Lobsterschwanz wohl kaum noch vom Stuhl erheben koennen :)
    Die 101,700 Euro sollten doch 5mal reichen, die Dealer und Event location zu sponsern…

  4. Das Land Berlin möchte eben auch hier ungern auf die Spielbankabgabe verzichten. Die 300 Euro gehen also großteils an die Steuer. Die Kosten werden wirklich von den 3% bestritten.

  5. daher einfach keinen einziegen Cent „Tip“ mehr geben, wenn man gecasht hat…..wird man zwar beim Cashout echt blöd angesehen wenn sie die Schatulle hin halten aber ist mir egal.
    Die Fee + die 3% was noch zusätzlich abgezogen werden, werden wohl reichen…..kriegen echt den Kragen auch nicht mehr voll!!!

  6. Wobei auch die Spielbank kein Trinkgeld gibt wenn die letzte Kohle verbrannt ist, ist es nicht verkehrt die beteiligten zu würdigen mit ein wenig Tipp vom fetten Gewinn.
    Nicht vergessen, die Leute machen ihren Job damit du deine Freude hast.
    Qualität kostet nun mal. Ist dir bestimmt auch schon mal beim Autokauf aufgefallen 😉

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT