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WSOP 2011 – Event 24: Thorsten Schäfer in Runde 2 und eine gebrochene WSOP Regel

$5.000 Buy-in sind keine Kleinigkeit mehr, aber immerhin legten diese 387 Spieler beim No Limit Shootout Event # 24 der World Series of Poker (WSOP) auf den Tisch. PokerStratege Thorsten Schäfer schaffte es in Runde 2 und darf sich über seinen zweiten Cash freuen. Und erstmals wurde länger als zehn Levels gespielt.

Shootout ist so eine Sache. Die Zehn-Level-Regelung der WSOP sorgt eigentlich dafür, dass alle genug Schlaf bekommen. Was aber macht man, wenn noch zwei Heads-up Duelle im Gange sind? Einfach abbrechen wäre in diesem Fall die schlechtere Entscheidung und so brach man die neue Zeitregelung und ließ fertigspielen. Es hat nicht viel länger gedauert und somit fühlte sich auch keiner großartig ungerecht behandelt.

Das Feld beim Shootout konnte sich wieder einmal sehen lassen. Da waren Tom Dwan, Jon Turner, Daniel Negreanu, Roberto Romanello, Jeff Lisandro, Gavin Smith, Mike McDonald, Dave Ulliott, Barry Greenstein, James Akenhead, Jason Mercier, Antonio Esfandiari, Annette Obrestad, David Benyamine, Allen Cunningham und viele andere mehr. Und da waren die PokerStrategen Konstantin Bücherl, Tim Kahlmeyer und Thorsten Schäfer, sowie Manig Loeser, Marc Sander und Marc Gork.

Viele Pros spielen nach dem Motto „Entweder gleich viele Chips oder weiter zum nächsten Event“ und das merkte man auch beim Shootout. Es gab sehr viel Action von Beginn an und manchmal auch Pech für die Pros. So musste Daniel Negreanu schon sehr früh gehen, als er mit Kings gegen Queens all-in war. Das Board brachte nicht nur eine sondern gleich alle zwei verbliebenen Queens.

Lee Markholt hielt am Turn mit die Straight. Doch James Akenhead traf mit und dem am River das Full House und Markholt musste ebenfalls gehen. Maria Ho lief mit Königen gegen Asse. Tom Dwan hatte sein Stack schon gut ausgebaut, ehe auch für ihn wieder das Aus kam. Preflop war er mit gegen Jacks all-in. Der Flop war vielversprechend, doch Turn , River und Tom Dwan musste wieder gehen.

Gavin Smith besiegte im Heads-up Jeff Lisandro. Gilbert Diaz und Luke Staudenmaier waren jene zwei Tischsieger, die mit ein bisschen Überzeit ihren Tisch gewonnen hatten und damit war das Feld der letzten 40 komplett.

Thorsten Schäfer ist einer dieser 40 und hat damit $13.368 sicher. Erst am Final Table steigen die Payouts, denn wer es unter die letzten 10 schafft, bekommt $28.447. Auf den Sieger warten $436.568.

Rang Name Chipcount
1 Gareth Teatum 150.000
2 Gilbert Diaz 150.000
3 Nicholas Mitchell 150.000
4 Jason Young 150.000
5 Darren Kramer 150.000
6 Maxim Lykov 150.000
7 Adam Junglen 150.000
8 Christopher DeMaci 150.000
9 Joseph Elpayaa 150.000
10 Toby Lewis 150.000
11 Yasuhiro Waki 150.000
12 Tommy Vedes 150.000
13 Mark Radoja 150.000
14 Luke Staudenmaier 150.000
15 Scott Baumstein 150.000
16 Daniel Smith 150.000
17 Erik Seidel 150.000
18 Nikita Lebedev 150.000
19 Tom Marchese 150.000
20 Nicolas Fierrogottner 150.000
21 Marc Inizan 150.000
22 Justin Bonomo 150.000
23 Jeanfrancois Talbot 150.000
24 Ben Tollerene 150.000
25 Thorsten Schäfer 150.000
26 Alan Goehring 150.000
27 Dan O’Brien 150.000
28 Sean Getzwiller 150.000
29 Gavin Smith 150.000
30 JP Kelly 150.000
31 Todd Terry 150.000
32 Jeffrey Gross 150.000
33 Orson Young 150.000
34 Matthew Berkey 150.000
35 James Akenhead 150.000
36 Kyle Frey 150.000
37 Jordan Young 150.000
38 Chris Klodnicki 150.000
39 Jeff Williams 150.000
40 James Dempsey 150.000

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