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WSOP 2011 – Event 34: Ein Bracelet für Mark Schmid

Der Name klingt deutsch, beim Zweitplatzierten Justin Cohen weht die österreichische Fahne auf der WSOP-Seite und dennoch kommt keine Jubelstimmung auf. Mark Schmid aus Grand Rapids, USA, holte sich das $1000 No Limit Hold’em Bracelet vor Justin Cohen aus Sydney, Australien.

27 Spieler waren es, die in den Finaltag beim 1k NLH gingen, Michael Souza war der Chipleader. Mit viel Action ging es zur Sache und so war der Final Table schnell erreicht. Auch da blieb das Tempo hoch. So musste gleich Jeremy Kottler mit gegen von Jonathan Clancy mit Platz 9 gehen, und Michael Souza erwischte es auf Rang 8. Er hatte auf Pocket 3s gegen von Mark Schmid gesetzt, die Queen am Board und das Aus für Souza.

PokerStratege Robbie Verspui aka RobbieV lieferte sich einige Zeit einen Überlebenskampf. Er war schon fast tot, ehe er sein Comeback startete und mit einem neuerlichen Double-up gegen Mark Schmid wieder 1,2 Mio. Chips vor sich stapelte. Es gab jede Menge Action am Tisch und die Chips wanderten oft hin und her. Und irgendwann waren die von Robbie V weg. Er reraiste mit all-in und bekam den sofortigen Call von Andrew Rudnik mit den Assen. Wieder blieben Robbie V. nur 120k übrig, die er in der nächsten Hnd mit gegen endgültig abgeben musste – Platz 7 für den PokerStrategen aus Gibraltar.

Die Asse wanderten dann gleich weiter zu Jonathan Clancy, der damit Benjamin Volpe nach Hause schickte. Trevor Vanderveen musste Platz 5 nehmen, als er mit an den Queens von Justin Cohen scheiterte. Auch Jonathan Clancy gab seine Chips an Cohen ab. Clancy hatte auf Jacks gegen von Cohen gesetzt. Der Turn brachte den unheilvollen König und Platz 4 für Clancy.

Justin Cohen hatte damit klar die Führung übernommen. Fast wäre dann schon eine Vorentscheidung für Cohen gefallen, doch mit gegen von Andrew Rudnik gab es nur einen Splitpot. Kurz darauf gelang es Cohen dann aber mit , die Chips von Rudnik zu holen, der mit Jacks all-in war. Der Flop brachte noch einiges an Spannung, aber Turn und River änderten nichts und Rudnik nahm Platz 3.

Als das Heads-up begann hatte Cohen eine 3:1 Führung gegen Mark Schmid. Doch das änderte sich rasch, als am Flop Schmid mit all-in ging und Cohen mit callte. Der Turn war belanglos, aber River brachte Schmid die besseren zwei Paar und damit das Double-up zur Führung.

Cohen schlug zurück und stellte die Ausgangslage wieder her, ehe der nächste Riesenpot im Anmarsch war. Mit einem gefloppten Set Queens verdoppelte Schmid erneut zur Führung, ehe es zur letzten Hand kam. Die Hole Cards waren dieselben wie beim letzten Double-up von Schmid. Am Board , Cohen hielt wieder , und wieder war Schmid mit seinen Queens erfolgreich. Er durfte sich über sein erstes Bracelet und $488.283 freuen.

Rang Name Preisgeld $
1 Mark Schmid 488.283
2 Justin Cohen 302.031
3 Andrew Rudnik 213.747
4 Jonathan Clancy 154.722
5 Trevor Vanderveen 113.297
6 Benjamin Volpe 83.925
7 Robbie Verspui 62.873
8 Michael Souza 47.622
9 Jeremy Kottler 36.473
10 Steven Davisson 28.239
11 Daniel Sosa 28.239
12 Mitch Schock 28.239
13 Paulus Valkenburg 22.099
14 Alex Findlay 22.099
15 Domenico Palesse 22.099
16 John Berreman 17.486
17 Genefredo Legaspi 17.486
18 Ravi Raghaven 17.486
19 Jake Flores 13.978
20 Jonas Mackoff 13.978
21 Randy Kritzer 13.978
22 Scott Shelley 13.978
23 Michael Rushton 13.978
24 Andy Wong 13.978
25 Wenlong Jin 13.978
26 Damon Sandor 13.978
27 Glen Bertelson 13.978

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