WSOP 2011 – Event 48: Drei Deutsche am Final Table aber kein Bracelet

Es war die bisher beste Gesamtleistung der Deutschen bei der diesjährigen World Series of Poker (WSOP). Sebastian Winkler, Heinz Pius und Niklas Heinecker schafften es an den Final Table. Bracelet gab es keines, aber Sebastian Winkler konnte mit Platz 5 sein bislang bestes Ergebnis verbuchen. Das Bracelet wurde noch nicht vergeben, denn vier Spieler kämpfen noch um den Sieg.

Exakt 30 Spieler waren es noch, die in den dritten Tag beim $1.500 No Limit Hold’em gingen. Sebastian Winkler führte das Feld an, aber auch Niklas Heinecker, PartyPoker Pro Bodo Sbrzesny und Heinz Pius waren noch mit dabei.

Actionreich wurde gestartet und schneller als manch einem lieb war, lichteten sich die Reihen. Sebastian Winkler büßte Chips ein, als er mit Pocket 7s das All-in von Yevgeniy Timoshenko mit callte und am River die kam. Mike Michele dagegen gab seine Chips an Heinz Pius ab. Zur ersten Pause nach zwei Levels war man schon bei 15 verbliebenen Spielern angelangt – und alle vier Deutschen waren noch mit dabei.

Alle vier lagen gut im Chipcount und dennoch erwischte es Bodo Sbrzesny auf Platz 11. Er setzte auf und traf auf von Sebastian Winkler. Das Board änderte nichts und Bodo musste als erster der Deutschen gehen.

Damit war aber auch der inoffizielle Final Table erreicht und die zehn verbliebenen Spieler wurden an einen Tisch zusammengesetzt. Die Führung hatte Yevgeniy Timoshenko übernommen und er war es auch, der Corey Burbick mit Platz zehn nach Hause schickte.

Pech hatte dann Niklas Heinecker. Nachdem Peter Ippolito reraise All-in gespielt hatte, snappte Niklas mit seinen Assen. Peter zeigte die Kings, das Board ….. und Niklas musste sich mit Platz 9 begnügen.

Auf Platz 7 erwischte es den nächsten Deutschen. Im SB pushte Heinz Pius mit , Yevgeniy Timoshenko callte im BB mit . Ass-hoch genügte Yevgeniy, um Heinz vom Tisch zu schicken und damit ruhten alle deutschen Hoffnungen auf Sebastian Winkler.

Peter Ippolito und Yevgeniy Timoshenko waren die aktivsten Spieler am Tisch und stritten sich auch um die Führung. Zu fünft am Tisch ging Simon Charette dann am Button all-in. Sebastian Winkler callte im SB mit , Charette zeigte . Auch hier war das Board nicht auf Seiten der Deutschen – . Die Chips wurden gezählt und Sebastian war knapp gecovert. Nach zwei hervorragenden Tagen musste er sich mit Platz 5 für $150.667 begnügen. Ein tolles Ergebnis, aber wenn man als Chipleader den Tag beginnt, dann erhofft man sich doch mehr. Wie er mit seiner Leistung zufrieden ist, seht Ihr im Interview mit dem Werthan.

Damit stand nun auch fest, dass bei diesem Event kein Bracelet an Deutschland gehen würde. Zu viert am Tisch wurde das Spiel nicht langsamer, aber ausgeglichener. Die Chips wanderten von einem zum anderen. So fiel Yevgeniy Timoshenko weit zurück, als er einen Riesenpot gegen Simon Charette aufgeben musste. Dann aber war es Athanasios Polychronopoulos der sich absetzen konnte, während Timoshenko wieder aufholte.

Mit vier verbliebenen Spielern wurde Level 30 dann auch beendet und die Fortsetzung der Bracelet-Entscheidung folgt an Tag 4.

Athanasios Polychronopoulos 3.680.000
Yevgeniy Timoshenko 3.460.000
Peter Ippolito 2.835.000
Simon Charette 2.245.000

Payouts:

Rang Name Preisgeld $
1 650.223
2 404.235
3 286.118
4 206.348
5 Sebastian Winkler 150.667
6 Alexander Queen 111.341
7 Pius Heinz 83.286
8 Matt Stout 63.032
9 Sven Niklas Heinecker 48.272
10 Corey Burbick 37.394
11 Bodo Sbrzesny 37.394
12 Nicholas Lanzi 37.394
13 Brandon Becker 29.300
14 Daniel Lobato 29.300
15 Park Yu Cheung 29.300
16 Ashton Berner 23.220
17 Eugene Castro 23.220
18 Alex Smith 23.220
19 Neil Maier 18.605
20 Timothy Gallegos 18.605
21 Tanner Millen 18.605
22 Francois Billard 18.605
23 Vladimir Kochelaevskiy 18.605
24 Mike DeMichele 18.605
25 Jarrod Lucero 18.605
26 Paul Botelho 18.605
27 Marcus Cates 18.605
28 Bryan Pena 15.089
29 Marcos Palermo 15.089
30 Peter Mendelsohn 15.089

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