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WSOP 2011 – Event # 9: Matt Perrins entdeckt 2-7 und holt das Bracelet

Es sind die Stories die man glauben kann, aber nicht muss. Aber es sind die Stories die Poker auch ausmachen. Eine halbe Stunde vor Beginn des 1,5k 2-7 Single Draw Events lernte Matt Perrins mal eben so über youtube das Spiel, setzte sich hin und holte letztlich das Bracelet für $102.105.

PokerStars Pro Jason Mercier hatte sich gerade noch als Shortstack ins Finale gerettet. Er war es dann aber, der als erster wieder gehen musste, als er mit 9-8-7-5-4 knapp 9-7-6-5-3 von Josh Brikis unterlag. Brikis selbst hatte dann Pech, als er mit 7-4-3-2 zwar vor 7-6-5-3 von Perrins lag, aber die getauschte Karte ihm eine weitere 3 und Perrins einen Jack brachte.

Auch Thomas Fuller scheiterte an Matt Perrins, der schon fast doppelt so viele Chips wie sein nächster Verfolger Chris Bjorin vor sich stapelte. Bernard Lee war mit 8-7-6-2 ebenfalls gegen Perrins all-in, der 8-6-4-2 zeigte. Perrins zog eine 7, Lee einen König und ging mit Platz 4. Robin Rightmire gab seine Chips ebenfalls an Perrins ab und so startete der mit 950k ins Heads-up, während Chris Bjorin 270k zur Verfügung hatte.

Wie schon die Spieler vorher konnte auch Bjorin nichts gegen Perrins ausrichten und fiel immer weiter zurück. Mit 10-7-6-3 callte er dann gegen Perrins all-in, der 8-6-5-3 hielt. Die letzte Karte brachte Perrins eine 2 und damit war die fünfte Karte für Bjorin schon bedeutungslos.

Matt Perrins jubelte über sein erstes Bracelet und seinen ersten großen Live-Cash überhaupt. Die Story, dass er erst kurz vor Turnierbeginn sich mit 2-7 auseinandergesetzt hat, mag man fast glauben. Zumindest wurde sie von jenen bestätigt, dass er an Tag 1 schlecht gespielt, aber gut getroffen habe. Perrins selbst sagte über sein Spiel dasselbe, doch am Ende zählt der Erfolg und der war eindeutig auf der Seite des jungen Briten.

Rang Name Preisgeld $
1 Matt Perrins 102.105
2 Chris Bjorin 63.112
3 Robin Rightmire 41.643
4 Bernard Lee 28.422
5 Thomas Fuller 19.906
6 Josh Brikis 14.296
7 Jason Mercier 10.524
8 Aaron Schaff 7.937
9 Travis Pearson 6.129
10 Avery Cardoza 6.129
11 Dan Kelly 6.129
12 Romik Vartzar 4.844
13 Rami Boukai 4.844
14 Don McNamara 4.844
15 Don Zewin 3.961
16 Sean Snyder 3.961
17 Donald Walsh 3.961
18 Greg Mueller 3.961
19 Nick Brancato 3.961
20 Dario Alioto 3.961
21 Daniel Smith 3.961
22 Tim Phan 3.237
23 Lance Vankooten 3.237
24 Stuart Rutter 3.237
25 Eli Elezra 3.237
26 Paul Volpe 3.237
27 Brian Brubaker 3.237
28 Tom Franklin 3.237

3 Comments
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stefan
9 Jahre zuvor

Das ist eben auch Poker! Schöne Geschichte 🙂

Gast
9 Jahre zuvor

Das sind die Geschichten die ich nicht glauben will. Ich bin immer noch überzogen dass Poker nicht sehr viel mit Glück sondern mir können und Erfahrung zu tun hat.
Dann kommt so ne Geschichte und mein glauben bricht zusammen 🙁

schurl
9 Jahre zuvor

nlhe poker hat sicher nichts mit glück zu tun.
es gewinnen immer die gleichen 2466 spieler die monatlichen turnier.
wie beim tennis oder 100 meter lauf da gibts auch 2 bis 3 mögliche gewinner weltweit.