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WSOP 2025: Ivey, Negreanu und Hellmuth zeigen starke Leistungen trotz fehlender Bracelets

Daniel Negreanu spielte eine der konstantesten Serien seiner jüngeren Karriere. Mit 15 Cashes, darunter fünf Finaltische, durchbrach er erstmals seit 2021 die Gewinnschwelle. Sein größter Erfolg: Ein zweiter Platz beim $10.000 Limit Omaha Hi-Lo Championship (Event #9), der ihm $313.615 einbrachte. In Summe erreichte er einen Reingewinn von über $180.000.

Nicht weniger beeindruckend: Platz 8 in der „Player of the Year“-Wertung – ein klarer Beweis dafür, dass der siebenfache Bracelet-Gewinner hart gearbeitet hat. „Ich bin einfach froh, wieder im Gewinn zu sein“, erklärte er in seinem Vlog. Man spürte, wie sehr ihm dieser Sommer naheging – ein emotionaler Befreiungsschlag nach einigen durchwachsenen Jahren.

Ivey glänzt in den High Stakes

Phil Ivey blieb sich selbst treu – ruhig, fokussiert, zielstrebig. Obwohl der Beginn seiner WSOP schleppend verlief, holte er in den High-Roller-Events ordentlich auf. Mit sechs Cashes, darunter vier Top-9-Platzierungen, wird klar: Ivey hat sein Gefühl für Timing und Drucksituationen nie verloren.

Sein stärkster Auftritt: Platz sechs im $25.000 Limit H.O.R.S.E. High Roller (Event #98) für $149.643. Drei Finaltische sprechen eine deutliche Sprache. Ivey muss niemandem etwas beweisen. Doch er zeigt einmal mehr, dass sich Klasse selbst gegen modernste Analyse-Tools behaupten kann.

Hellmuth schreibt weiter Geschichte

Phil Hellmuths Jagd auf Bracelet Nummer 18 blieb erfolglos – doch die Statistik spricht dennoch Bände. Mit elf Cashes durchbrach er die magische Marke von 200 Erfolgen bei Bracelet-Events. Eine Zahl, die seine Ausnahmestellung eindrucksvoll zementiert.

Sein größter Erfolg: Ein dritter Platz im $2.500 Limit Omaha 8/Stud (Event #47), der ihm $112.360 einbrachte. Auch abseits der Tische war Hellmuth präsent – mit regelmäßigen Meinungswechseln zum Start ins Main Event sorgte er für reichlich Diskussionsstoff. „Auch ohne Bracelet bin ich stolz darauf, weiter konkurrenzfähig zu sein“, ließ er wissen – und die Ergebnisse geben ihm recht.

Fazit

Sie holten kein Gold – doch sie lieferten Glanzleistungen. Ivey, Negreanu und Hellmuth beweisen 2025, dass Leidenschaft, Erfahrung und psychologische Stärke nicht ersetzbar sind. Zehn Finaltische unterstreichen eindrucksvoll, dass man sie weiterhin auf dem Zettel haben muss. Sie spielen nicht nur mit – sie prägen weiter eine Ära.

Poker liebt Legenden. Und diese drei schreiben ihr Vermächtnis weiter – mit jeder gespielten Hand.


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