Bei der aktuell stattfindenden WSOP kam es zu einem guten Beispiel, warum man mit dem Thema „Slowroll“ lieber vorsichtig umgehen sollte. In einer Hand zwischen zwei Spielern kam es hier zum All In, doch bevor der Spieler mit den Assen callte, wurde sich u.a erstmal nochmal nach dem Chipcount erkundigt und auch die anschließende Reaktion, nachdem die Karten aufgedeckt wurden, war schon ziemlich uncool.
Im Endeffekt trafen Asse auf Könige und der Pokergott bestrafte das arrogante Verhalten direkt, indem ein König auf dem Flop einschlug. Das Board hielt keine weiteren Überraschungen parat und die Könige konnten aufdoppeln.
Es gibt bestimmt Situationen, wo es ganz lustig sein kann, jemanden zu slowrollen (z.B Negreanu vs Kabrhel), aber grundsätzlich ist es eher unsportlich, komplett überflüssig und wenn dann noch Karma dazukommt, kann es – wie hier zu sehen – auch extrem peinlich werden.