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WSOPE Tag 4: Ein hochkarätiges Finale

Die Spannung rund um die November Nine ist ein wenig verflogen. Weit interessanter ist, wer das Main Event der World Series of Poker (WSOPE) für sich entscheiden kann. Einer der Profis oder doch ein Amateur?

Daniel Negreanu, John Juanda und Scott Fischman sind durchaus Namen, die dem geneigten Pokerspieler geläufig sind. Die drei haben eines gemeinsam – sie dürfen zum Final Table des £ 10.000 No Limit Hold’em Main Events wiederkommen.

Auf diese Chance haben auch einige andere gehofft, waren doch 24 Spieler in den vierten Tag gestartet. Für Tim West war der Traum gleich ausgeträumt, als er mit gegen von Peter Neff lief.

Andy Bloch war doch einige Zeit Chipleader gewesen, doch gestern kam auch für ihn das bittere Ende. Mit einem Flushdraw trat er gegen John Juanda an. Der Flush kam nicht, dafür ein Paar für Juanda und Andy Bloch räumte seinen Platz.

Mel Judah folgte mit Platz 21 und auch für Erik Seidel war bald darauf Feierabend. Sehr, sehr shortstacked trat der nämlich mit gegen die Asse von Soren Kongsgaard an und musste sich so mit Platz 19 begnügen.

Mike Matusow riskierte sein Turnierleben auf einen Flop von , als er Js: hielt. Johnny Lodden callte mit . Die Chance auf das Straight Flush konnte er sich nicht entgehen lassen. Der River brachte zwar keine Straight, dafür aber ein Flush und Mike flog mit Platz 18 und £ 36.200 aus dem Turnier.

Justin Smith wurde von Daniel Negreanu aus dem Turnier befördert, Scott Fischman verabschiedete Brian Townsend. Preflop pushte er mit gegen die 10s von Fischman. Das Board brachte zwar die , aber das war zuwenig für Townsend.

Soren Kongsgaard, letztes Jahr Zweiter der European Ranking List, war auf Finaltischkurs, als ihm shortstacked gegen zum Verhängnis wurde. Der Kampf um einen Platz am letzten Tisch war ein sehr harter. Peter Neff war der „Unglücksrabe“, dabei hatte er mit alles richtig gemacht. Zuvor hatte er fast all seine Chips an Scott Fischman abgegeben und so kamen ihm die Kings gerade recht. Ivan Demidov callte mit . Das Board zeigte und Neff endete als Bubble Boy auf Platz 10. Als Entschädigung darf er zumindest £54.300 mit nach Hause nehmen.

Heute geht es mit dem Final Table weiter. Daniel Negreanu, John Juanda und Scott Fischman sind die Pros am Tisch. Aber das heißt noch lange nicht, dass sie auch die Sieger sein werden.

Seat 1 — Robin Keston — 849,000
Seat 2 — Daniel Negreanu — 1,002,000
Seat 3 — Chris Elliott — 281,000
Seat 4 — Bengt Sonnert — 385,000
Seat 5 — John Juanda — 1,349,000
Seat 6 — Ivan Demidov — 1,006,000
Seat 7 — Toni Hiltunen — 386,000
Seat 8 — Scott Fischman — 732,000
Seat 9 — Stanislav Alekhin — 1,278,000


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