Yuri Dzivielevski hat im $25.000 H.O.R.S.E. High Roller der World Series of Poker 2025 ein klares Statement gesetzt. Mit 642.500 Chips führt er das Feld nach zehn gespielten Levels souverän an. Das Turnier, eines der prestigeträchtigsten Mixed-Game-Events im WSOP-Kalender, zählt bislang 121 Teilnehmer – darunter einige der größten Namen des Pokerzirkels.
Noch 77 Spieler sind im Rennen. Viele rechnen mit weiteren hochkarätigen Neuzugängen am zweiten Tag, denn die Late Registration bleibt bis zum Ende von Level 2 geöffnet. Die Konkurrenz ist brutal. Jeder Fehler kann fatale Folgen haben – es geht um mehr als nur Chips: Es geht um Ehre, Prestige und die Chance auf ein Bracelet in einem Event, in dem Können mehr zählt als Glück.
Dzivielevski steht kurz davor, seiner ohnehin glanzvollen Karriere ein neues Kapitel hinzuzufügen. Der Brasilianer, bereits fünfmaliger Bracelet-Gewinner, hat bei dieser WSOP-Serie zwölf Cashes erreicht. Nur ein Finaltisch steht bislang zu Buche – doch das könnte sich jetzt schnell ändern.
Top 10 nach Tag 1
- Yuri Dzivielevski – 642.500
- Paul Volpe – 621.500
- Jon Kyte – 593.000
- Phil Ivey – 542.500
- Todd Brunson – 519.000
- Jesse Klein – 507.500
- Kane Kalas – 480.500
- John Hennigan – 472.500
- Brian Breck – 427.000
- Jon Turner – 372.500
Diese zehn Namen stehen für Erfahrung und Können. Volpe, Kyte, Brunson und vor allem Phil Ivey haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie sowohl im H.O.R.S.E. als auch im No-Limit Hold’em überragend agieren können. Besonders Ivey zieht erneut alle Blicke auf sich – seine Jagd nach Bracelet Nummer elf ist leise, aber gefährlich effektiv.
Gefährliche Verfolger im Mittelfeld
Auch im Mittelfeld tummeln sich Größen, die jederzeit zum Angriff blasen können. Mit dabei sind:
- Daniel Negreanu – 263.000
- Shaun Deeb – 258.000
- Scott Seiver – 173.000
- Benny Glaser – 158.500
Alle vier gelten als versierte Mixed-Game-Spieler mit jahrelanger Erfahrung. Ihr derzeitiger Rückstand auf die Spitze sollte nicht über ihre Gefahr hinwegtäuschen – sie wissen, wie man Turniere dreht und in schwierigen Phasen kühlen Kopf bewahrt.
„Die Dichte an erfahrenen Mixed-Game-Spezialisten ist bei diesem Event unglaublich hoch. Jeder Fehler kann teuer werden.“
Der zweite Turniertag verspricht Spannung
Am 15. Juli geht das Turnier mit zehn einstündigen Levels weiter. Der Druck steigt – ebenso die Potenziale für dramatische Wendungen. Bei einem High Roller mit einem derart hohen Buy-in ist neben technischer Präzision auch mentale Stärke und Ausdauer gefragt. Wer erfolgreich sein will, muss in der Lage sein, jeden Gegner richtig zu lesen und die entscheidenden Momente zu erkennen.
Dieses H.O.R.S.E.-Event ist nichts für schwache Nerven. Wer am Ende triumphieren will, muss bereit sein, an seine Grenzen zu gehen – und darüber hinaus.
Die Pokerwelt hält den Atem an.
