Kolumnen

Zockende Omas, Auslandsflüchtlinge und weitere Pleiten – Was sonst noch in der Woche passierte

Bereits gegen Ende letzter Woche sorgte Tank-Streikbrecher Gartenbach für Aufsehen, da er sein Wein-Taschengeld für Sprit verbrannte und sich mit lediglich 2 Flaschen durch ein langes Pokerwochenende retten musste. Aber wenn das noch nicht schlimm genug gewesen wäre, so macht sich der Werthan mitsamt besserer Hälfte auch einfach aus dem Staub und verbringt das Wochenende in Florenz. Sturmfreie Bude?

Omas zocken auf Zypern

Dank Focus Online haben wir von einer skurrilen Glücksspielbande erfahren, die bereits seit mehreren Jahren auf Zypern ihr Unwesen treibt. Das Besondere: Es handelte sich ursprünglich um 44 Rommé-Spielerinnen im Alter zwischen 62 und 98 mit einem Average Stack von mehr als 70 Jahren. Auf der Mittelmeerinsel selbst darf man nur in offiziellen Spielhallen zocken und im November 2009 wurden insgesamt 100 € Spieleinsatz bei der privaten Spielgemeinde sichergestellt. Die Strafverfolgung wegen illegalem Glücksspiels sorgte mehrheitlich für Kopfschütteln und von den ehemals 44 Verdächtigen sind mittlerweile 2 verstorben, doch die Damen-Brigade darf nun aufatmen: Das anstehende Verfahren für den kommenden Monat wurde offiziell ein gestellt!

Celine Dion zu Ersteigern und Vegas Immobilien zu Billigpreisen

Die Pop-Diva Céline Dion verschenkt zwei Tickets für ihre Show in Las Vegas inklusive zwei Übernachtungen im Caesars Palace sowie ein persönliches Treffen mit der Kanadierin. Die Einnahmen der Aktion für die „Love Lives On“-Kampagne geht komplett an die Leukemia & Lymphoma Society und diesen Trip kann man dann gleich noch für eine neue Immobilie in der Glücksspielmetropole nutzen. Die Preise sinken immer weiter und dank des aktuell lukrativen Wechselkurses gibt es mittlerweile Häuser bereits für weniger als 50.000€.

Ballermann als Spielerparadies?

Der Bau des „Casino de Mallorca“ soll laut letzten Schätzungen zufolge etwa 100 Millionen Euro kosten und 750 Arbeitsplätze bringen, um Gäste aus aller Welt auch im Winter an die Playa de Palma zu locken. Es steht noch nicht fest, ob man leere Sangria-Eimer für die Münzautomaten benutzen kann und auch sonst muss man sich für weitere Informationen noch etwas gedulden: Die Fertigstellung des Hotelkomplexes samt Casino ist für  2015 geplant.

Poker um Poldi

Stefan Raab bat ja erst vor Kurzem wieder zum allgemeinen Puppenspiel am Pokertisch geladen und sein geliebter FC Köln muss nach übereinstimmenden Berichten der immer seriös recherchierenden Bild Zeitung sowie englischen Medien in der nächsten Saison auf Prinz Poldi verzichten. Für rund 13 Millionen Euro Stack geht es wohl zum FC Arsenal nach London und der FC Bayern darf sich über 10% des Weiterverkaufs freuen, wer allerdings ab nächster Saison für Köln die Tore schießen und vorbereiten wird, dürfte sich zum Bluff in the Dark entwickeln. Oder sehen wir auf dem River doch noch die Backdoor Straße für die Geißböcke und ist Poldi tatsächlich schon reif für die Insel? Und auch Claudio Pizarro lässt sich bei Werder Bremen nicht in die Karten schauen, aber im März soll es zum entscheidenden Showdown kommen.

Casino Austria mit teurem Bluff in Chile

Es sollte eine neue Einnahmequelle in Südamerika sein, doch nun sind 900.000 Dollar (685.976 Euro) futsch. In Ovalle knapp 500km nördlich von Santiago de Chile sollte ein neuer Glücksspielpalast entstehen, doch Gespräche mit Investoren für das 18 Mio Projekt scheiterten und nun bleibt die Casinos Austria International (CAI) auf den Kosten für die Konzession sitzen. Ein Satz mit X, das war wohl Nix.

 

Christian Zetzsche


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