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Zwei Österreicher am Final Table der WPT Wien

Der Final Table beim € 3.500 No Limit Hold’em Main Event der World Poker Tour (WPT) Wien ist besetzt. Dmitry Gromov ist überlegener Chipleader, aber mit Maximilian Noll und Markus Jenisch haben es auch gleich zwei Österreicher an den Final Table geschafft. Heute ab 13 Uhr geht es um den Titel.

35 Spieler waren gestern in Tag 3 gestartet. Ziel war der offizielle Final Table mit acht Spielern und viele stellten sich schon auf einen langen Pokertag ein. Doch schon von Beginn an ging es Schlag auf Schlag. Gleich in der ersten Hand gab es das erste All-in von Alessio Isaia und das sollte nur ein Vorgeschmack sein. Denn im ersten Level erwischte es gleich elf Spieler. Darunter war auch Full Tilt Pro Erich Kollmann, der am Flop mit dem Top Pair all-in stellte, sein Gegner callte und traf am Turn den Flush. Das Tempo blieb hoch und auch im zweiten Level folgten zahlreiche All-ins. Eines davon kam Bernd Stadlbauer, der ebenso wie Erich sein Toppair nicht gegen den Flush Draw durchbrachte.

PokerStars Pro Ruben Visser, den Chipleader nach Tag 1, musste bis auf einen 5k Chip alles an Quinn Sivage abgeben. In der nächsten Hand konnte er verdreifachen und das brachte ihm einen Platz weiter vorne im Ranking ein. Denn mit dem Ausscheiden von Robert Lux war man bei den letzten zwei Tischen angelangt. In der ersten Hand nach dem Redraw war dann aber auch für Ruben Feierabend.

Matthias Kurtz war der letzte Deutsche im Event. Er mogelte sich ohne wirklich gute Hand durchs Turnier und das sehr erfolgreich. Als er nun mit im CO all-in stellte, callte Mario Adinolfi mit . Am Board die Straight für Mario und Platz 16 für Matthias.

Nach vier gespielten Levels war man bereits bei elf Spielern angelangt und es sollte auch nicht mehr lange dauern, dass die Spieler an einen Tisch zusammengesetzt wurden. Zeitgleich schieden Slobodan Bjelobrk und Alexander Kuzmin aus und es waren nur noch neun Spieler übrig. Der Finaltisch wurde ausgelost und nun ging es um einen Platz um den TV-Finaltisch.

Chipleader war Dmitry Gromov, dahinter lag Mario Adinolfi. Doch der Italiener hatte am Final Table nicht mehr ganz so viel Kartenglück wie bis dahin. So verlor er seine Asse gegen Pascal Lefrancois‘ Könige, da am Turn ein weiterer König fiel. Auch die nächsten nächsten Pots musste er anderen überlassen. Der nächste Monsterpot ging an Simon Ravnsbaek, der mit gegen von Alessio Isaia verdoppelte.

Bei Maximilian Noll wurde es langsam auch ein bisschen enger mit den Chips. Als Pascal Lefrancois UTG raiste, pushte er mit Pocket 2s im BB – direkt in die Asse von Pascal. Doch so wie Pascal gegen Mario das Set getroffen hat, lag auch hier die am Flop und Maximilian konnte auf über 2 Mio. Chips verdoppeln. Für Pascal ging es ähnlich unglücklich weiter, denn im Blind Battle gegen Alessio Isaia zog er ebenfalls den kürzeren. Am Flop raiste Alessio mit all-in, Pascal callte mit . Alessio wollte schon gehen, als am Turn die fiel. Doch .6c: am River und Alessio nahm wieder Platz.

Pascal schob kurz darauf all-in. Dmitry Gromov raiste am Button, er ging im BB für 820k all-in. Dmitry überlegte und callte mit , Pascal hatte . Am Flop die für Pascal, doch auch dieses Mal hielt die Hand nicht – River und Pascal Lefrancois war der Final Table Bubble Boy.

Heute um 13 Uhr startet der Final Table. Maximilian Noll und Markus Jenisch werden am Finaltisch Platz nehmen und versuchen, den ersten WPT Titel für Österreich zu holen. Leicht wird das nicht, denn die Bigstacks Dmitry Gromov und Simon Ravnsbaek haben schon einen klaren Vorsprung. Alle haben auf jeden Fall € 36.180 sicher, aber auf den Sieger warten € 447.840 inklusive dem $25.000 WPT Championship Ticket.

Gespielt wird nicht im Montesino selbst, sondern auf Ebene 3 vor dem zusätzlichen Turnierbereich. Dort steht schon seit Tagen der TV-Finaltisch bereit und jeder kann zusehen. Wer lieber zu Hause bleibt, hat die Möglichkeit, den Live-Stream im PartyPoker Blog mitzuverfolgen. Die Holecards werden gezeigt und deshalb wird mit 30 Minuten Verzögerung gesendet. Und natürlich könnt Ihr die Action auch in unserem Live-Blog mitverfolgen.

Platz Name Vorname Nation Chipcount
1 Gromov Dmitry Russia 5.325.000
2 Ravnsbaek Simon Denmark 3.265.000
3 Kolosov Maksim Russia 1.870.000
4 Adinolfi Mario Italy 1.620.000
5 Noll Maximilian Austria 1.360.000
6 Isaia Alessio Italy 1.320.000
7 Jenisch Markus Austria 980.000
8 Stroiescu Valentin Romania 925.000

Payouts:

Rang Name Vorname Preisgeld
1 € 447.840 (inkl. $25.000 Ticket)
2 241.180 €
3 169.690 €
4 115.420 €
5 83.550 €
6 65.460 €
7 49.100 €
8 36.180 €
9 Lefrancois Pascal 25.840 €
10 Bjelobrk Slobodan 17.230 €
11 Kuzmin Alexander 17.230 €
12 Sivage Quinn 17.230 €
13 Aube Yohann 15.500 €
14 Jensen Frederik Brink 15.500 €
15 Akery Robert 15.500 €
16 Kurtz Matthias 13.780 €
17 Ozhenilok Anatoliy 13.780 €
18 Visser Ruben 13.780 €
19 Lux Robert 12.060 €
20 Brauner Thomas 12.060 €
21 Stadlbauer Bernd 12.060 €
22 Stani Kevin 12.060 €
23 Renaud Nauder Coralie 12.060 €
24 Demirel Tolga 12.060 €
25 Kläning Jens 12.060 €
26 Norietis Rolands 12.060 €
27 Pandilich Florin 12.060 €
28 Scalzo Riccardo 10.340 €
29 Inizan Marc 10.340 €
30 Beldenzinou Joel 10.340 €
31 Kollmann Erich 10.340 €
32 Linde Per 10.340 €
33 Rune Nikolaisen 10.340 €
34 Tardea Christian 10.340 €
35 Maciukas Marius 10.340 €
36 Clark Chuck 10.340 €
37 Karklins Edgars 8.790 €
38 Kolev Yulyan 8.790 €
39 Mayü Roca 8.790 €
40 Vaserfirer Oleksandr 8.790 €
41 Galic Dragan 8.790 €
42 Kouba Gerhard 8.790 €
43 Abashidze George 8.790 €
44 Donev Ivo 8.790 €
45 Kassebaum Kai 8.790 €
46 Louis Leon 7.580 €
47 Vitkina Dmitry 7.580 €
48 Eiler Michael 7.580 €
49 Fragin Boris 7.580 €
50 Kijvramees Janar 7.580 €
51 Jokinen Juho 7.580 €
52 Urbatis Vilius 7.580 €
53 Grudev Gruoli 7.580 €
54 Weber Benjamin 7.580 €

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