Pokerstrategie

Poker Glossar

ABC Spieler
Als ABC Spieler oder ABC Player bezeichnet man einen sehr berechenbaren Spieler. Zumeist findet man solche Spieler in niedrigen Limits, da sie in höheren von besseren Spielern leicht geschlagen werden.

Ace High
auf Deutsch „Ass hoch“ genannt. Das ist die niedrigste Kartenkombination in den Handrankings. Zumeist gewinnt man mit dieser Hand im Showdown nur, wenn man im Heads-Up ist.

Ace Rag

Man hält Ass hoch, aber hat einen schlechten Kicker.

Action
Als Action wird die aktive Beteiligung am Spiel bezeichnet. Jeder Spieler hat die Möglichkeit, eine Aktion zu setzen – bezahlen (call), setzen (bet), erhöhen (raise) oder aussteigen (fold).

Aggressive
Ein Spieler, der oft setzt, erhöht und viele Hände spielt, wird als aggressive bezeichnet.

All-in
Ein Spieler ist all-in, wenn er all seine Chips gesetzt hat. Hat ein Spieler nicht genug Chips, um eine Erhöhung zu bezahlen, so callt er „all-in“ und hat die Möglichkeit, den Main Pot zu gewinnen, während ein möglicher Sidepot an einen anderen Spieler gehen kann.

American Airline
Eine andere Bezeichnung für Ax Ax als Starthand beim Hold’em

Ante
Dies ist ein kleiner Betrag, den Spieler bringen müssen, bevor sie Karten ausgeteilt bekommen. Dieser Pflichteinsatz kommt beim Seven Card Stud zum Einsatz, bei Board Games nur bei Turnieren in späteren Phasen. Beim Hold’em und Omaha gibt es als Pflichteinsatz die Blinds.

Backdoor
Die Hintertür. Komplettiert ein Spieler erst auf Turn und River Straße oder Flush, so spricht man von Backdoor Straight oder Flush. Siehe auch „Runner“

Bad Beat
Jeder kann von seinen Bad Beats erzählen. Aber nicht immer war es auch tatsächlich einer. Von einem Bad Beat spricht man, wenn man mit der besseren Hand in einen Pot geht und am Ende gegen eine Hand verliert, die aufgrund ihrer anfänglichen Schwäche im Pot gar nichts zu suchen hätte.

Bet
Unter „Bet“ versteht man, einen Einsatz in den Pot zu bringen.

Bet Pot
Vor allem bei Pot Limit Varianten ein gängiger Begriff. „Bet Pot“ heißt, einen Einsatz in Pothöhe zu bringen. Bei Pot Limit ist dies der maximale Einsatz.

Big Blind
Die größere der beiden vorgeschriebenen Einsätze, die bei Hold’em oder Omaha  erbracht werden müssen. Siehe auch „Blind“

Blank
Als Blank bezeichnet man eine Karte, die keinem Spieler hilft, seine Hand zu verbessern.

Blind
Blinds sind die Pflichteinsätze bei Hold’em und Omaha. Bevor die ersten Karten gegeben werden, müssen die beiden Spieler links vom Dealer-Button den Small Blind und den Big Blind bringen.

Bluff
Gelingt es einem Spieler, seine Gegner zur Aufgabe des Pots zu bringen, obwohl er die schlechtere Hand hält, so spricht man von einem Bluff. Aber nicht jeder Bluff geht auch gut aus…

Board
Das Board sind die Gemeinschaftskarten bei Hold’em und Omaha. Die Karten werden manchmal auch als Community Cards bezeichnet, sie haben für jeden aktiven Spieler Gültigkeit. Das Board besteht aus Flop, Turn und Riverkarte.

Bottom Pair
Das niedrigste Paar, das aus einer Holecard und einer Karte vom Flop gebildet wird.

Bubble

Der letzte Spieler, der bei einem Turnier vor den Geldrängen ausscheidet, ist der Bubble Boy. Sind die Geldränge erreicht, so spricht man oft davon, dass die Bubble geplatzt ist. Oft wird auch von der Final Table Bubble gesprochen, wenn ein Spieler einen Platz vor dem Finaltisch ausscheidet.

Burn Cards
Nach jeder Setzrunde, außer der letzten, „verbrennt“ der Dealer die oberste Karte aus dem Deck. Erst dann wird die nächste Karte oder die nächsten Karten gegeben. Bei Board Games verbrennt der Dealer immer eine Karte, bevor er den Flop, den Turn oder den River gibt. Damit soll verhindert werden, dass ein Spieler einen Blick auf die oberste Karte werfen konnte und so einen Vorteil hätte.

Button
Auch „Dealer Button“ genannt. Der Button zeigt den vermeintlichen Dealer an. Er wandert immer im Uhrzeigersinn und signalisiert damit auch, welche Spieler die Blinds bringen müssen.

Call
„Bezahlen“. Bringt ein Spieler denselben Einsatz wie ein Spieler zuvor, so callt er und ist in der letzten Setzrunde berechtigt, die Karten des Gegners zu sehen.

Calling Station
Eine leicht abwertende Bezeichnung für einen Spieler, der selten setzt oder erhöht, dafür aber umso öfter nur bezahlt. Zumeist sind „Calling Stations“ schwache Spieler, die in niedrigen Limits zu finden sind.

Cap
Die maximal erlaubte, letzte Erhöhung beim Limit Poker. Damit ist eine Setzrunde beendet.

Center Pot
auch Main Pot genannt

Check
Wurde in einer Setzrunde noch kein Einsatz gebracht und auch der Spieler selbst möchte keine Chips setzen, so checkt er. Damit gibt man die Action an den nächsten Spieler weiter.

Check Raise
In gewissen Situationen, checkt ein Spieler, um anschließend ein Bet von seinem Gegner Raisen zu können. Diese Action erhöht den Pot bzw. ist es ein gutes Druckmittel, um den Gegner auch zu einer Potaufgabe zu drängen.

Community Cards
Eine andere Bezeichnung für die Gemeinschaftskarten oder das Board bei Hold’em und Omaha. Diese werden offen in der Mitte des Tisches platziert und gelten für jeden aktiven Spieler.

Connector
Zwei unmittelbar aufeinander folgende Karten wie z.B. 4x5x oder Jx Qx. Sind die Karten in derselben Farbe, so spricht man auch von Suited Connectors.

Counterfeit
Eine der Gemeinschaftskarten entwertet Ihre eigene Hand bzw. kann sie sogar wertlos machen. Sie halten zum Beispiel 3x 3x, am Flop liegt 8x 8x 7x. Damit haben Sie zwei Paar und eine gute Hand. Kommt nun am Turn eine weitere 7x, so wird Ihr Dreier-Pärchen wertlos und ihre Hand ist „Countefeited“.

Cowboys
Die Starthand Kx Kx beim Hold’em.

Crack
Wird zumeist verwendet, wenn jemand mit einem Paar Asse verliert gegen eine anfänglich schlechtere Hand verliert.

Cut-off
Die Bezeichnung für die Position rechts vom Dealer-Button.

Dealer
Zum einen der vermeintliche Kartengeber, zum anderen der tatsächliche. Der Dealer-Button signalisiert bei den Board-Games, welcher Spieler der „Dealer“ ist. Die Karten werden aber tatsächlich vom Dealer und nicht von einem Spieler ausgegeben. Der Dealer-Button wandert im Uhrzeigersinn, während der echte Dealer doch immer seinen fixen Platz hat.

Drawing Dead
Die prekäre Situation, in der man keine Karte mehr kaufen kann, um einen Pot zu gewinnen. Hat der Gegner zum Beispiel ein Full House gefloppt und Sie selbst können nur noch maximal eine Straße kaufen, so sind Sie drawing dead.

Early Position
Als Early Position werden bei Board Games Small und Big Blind bzw. der Spieler Under the Gun bezeichnet. Sie müssen als erste in den Setzrunden agieren, was zumeist ein Nachteil ist.

Extra Blind
Auch Miss Blind. Ein zusätzlicher Blindeinsatz bei Cashgames, wenn ein Spieler neu an den Tisch kommt oder an den Tisch zurückkehrt.

Family Pot
Sind am Flop fast alle Spieler am Tisch im Pot, so spricht man von einem „Family Pot“ oder auch „Multi Way Pot“.

Favorit
Der Spieler, der statistisch gesehen die höchste Gewinnchance auf den Pot hat.

Fifth Street
In seltenen Fällen eine andere Bezeichnung für den River. Zumeist aber die fünfte Karte bei Stud Games.

Flop
Die ersten drei Gemeinschaftskarten („Community Cards“), die der Dealer am Board bei Hold’em und Omaha gibt.

Fold
auch „Passen“. Will man den Einsatz eines anderen Spielers nicht bringen, so wirft man sein Karten weg und foldet. Damit hat man keinen Anspruch auf den Pot.

Fourth Street
Bei Board Games eine seltene Bezeichnung für den Turn, bei Stud Varianten die vierte Karte, die ein Spieler erhält.

Free Card
Bringt in einer Setzrunde kein Spieler einen Einsatz, so kann man die nächste Karte kostenlos sehen.

Free Roll
Ein Free Roll ist ein Turnier, bei dem man kein Buy-In bezahlen muss, dennoch aber ein gesponsertes Preisgeld gewinnen kann.

Gutshot Straight
Auch Inside Straight oder Bauchschuss. Fehlt die mittlere Karte, damit die Straße komplett ist, so spricht man von einer Gutshot Straight.

Heads-up
Zwei Spieler kämpfen um einen Pot.

Hit
zu deutsch „Treffer“. Kommt eine Karte, die die eigene Hand erheblich verbessert, so hat man einen Treffer.

Hole Cards
Es gibt viele Synonyme wie Startkarten, Down Cards oder auch Secret Cards. Es sind jene Karten die ein Spieler verdeckt bekommt und so nur für ihn sichtbar sind.

House Rules
die sogenannten Hausregeln. Diese können von Pokerroom zu Pokerroom variieren und deshalb ist es ratsam, sich vor Spielbeginn mit den House Rules vertraut zu machen.

Implied Odds
Implied Odds sind ähnlich zu den Pot Odds. Allerdings beziehen die Implied Odds mit ein, dass man noch einen Einsatz zu bringen hat. Man vergleicht den Einsatz, den man jetzt zahlen muss, mit dem geschätzten Pot beim Showdown.

Inside Straight Draw
siehe auch „Inside Straight“ oder „Gutshot Straight“. Hält man beinahe eine Straße, nur in der Mitte fehlt eine Karte, so spricht man von einem Inside Straight Draw.

Kicker
eine Nebenkarte, die über den Potgewinn entscheiden kann. Halten zum Beispiel zwei Spieler Ass hoch, so entscheidet die zweite Karte, eben der Kicker, über den Potgewinn.

Maniac
Ein Spieler, der sehr aggressiv erhöht oder auch ständig blufft. Ein echter Maniac ist normalerweise kein guter Spieler, allerdings gibt es auch Profis, die sich wie Maniacs verhalten, um dann gnadenlos zuzuschlagen.

Muck
Im Muck landen die Karten, die nicht oder nicht mehr im Spiel sind. Berühren Karten den Muck, so sind diese tot. Deshalb ist es immer wichtig, auf seine Karten zu achten. Denn hat der Dealer sie weggeräumt und in den Muck gegeben, so gibt es kein zurück.

Nuts
Das was sich ein Spieler wünscht – die Nuts. Das heißt, dass seine Hand im Showdown nicht zu schlagen ist.

Offsuit
nicht von derselben Farbe. Hat ein Spieler Ah 4s, so spricht man von offsuit (das Gegenteil von suited).

Open-Ended Straight Draw
Im Deutschen hört man oft auch „oben-unten“. Ein Spieler hat bereits vier aufeinanderfolgende Karten für eine Straße, die am oberen und unteren Ende durch die fünfte Karte vervollständigt werden kann.

Outs
Das sind jene Karten, die die eigenen Hand noch verbessern können. Zumeist hat man mehrere Outs, umso mehr freut man sich, wenn man einen Ein-Outer trifft.

Overcard
Beim Hold’em sind mit Overcards die Startkarten gemeint. Man hat zum Beispiel am Flop keinen Treffer, geht aber dennoch mit, weil man zwei höhere Startkarten, sogenannte Overcards, hält.

Overpair

In diesem Fall hat man in seinen Startkarten ein höheres Paar, als mit dem Flop möglich ist. Ist die höchste Karte am Flop eine 10x und man selbst hält ein Paar Könige, so hat man ein Overpair.

Pay Off
Manchmal hat man in der letzten Setzrunde nur geringe Gewinnchancen, aber der Pot ist groß genug, um dennoch zu bezahlten. Ist zum Beispiel ein Flush möglich, man selbst hält aber einen Drilling, so kann man manchmal durchaus bezahlen, wenn sich der Einsatz relativ zum Pot verhält und man nicht sicher ist, ob der Gegner nun tatsächlich auch das Flush hält.

Play the Board
Ist nur beim Hold’em möglich. Das heißt, dass die bessere Kartenkombination am Board liegt. Das heißt aber nicht, dass auch ihr Gegner das Board nicht schlagen kann. Kann er es tatsächlich nicht, so wird der Pot geteilt.

Pocket Pair
Ein Paar in den Startkarten haben

Pot Odds
Ein äußerst wichtiger mathematischer Wert, der ab dem Flop zu berücksichtigen ist. Dabei gilt es zu berechnen, wie viel man noch bezahlen müsste und wie hoch die Gewinnchance ist. Im deutschen Sprachgebrauch hört man auch oft „Das steht sich zum Pot“. Ein Spieler muss immer überlegen, wie viel er noch setzen muss, wie groß der Pot ist und wie hoch seine Gewinnerwartung ist.

Preflop
Alles was geschieht, bevor der Dealer den Flop gibt. Oft hört man auch von Preflop Action, was bedeutet, dass bereits in der ersten Setzrunde erhöht wurde.

Protect
Zum einen versteht man darunter das Schützen der eigenen Hand. Jeder Spieler ist für seine Karten verantwortlich. Zum anderen spricht man auch von Protect, wenn man durch einen Einsatz oder eine Erhöhung seine Hand vor einem Gegner schützen möchte.

Quads
Vierling = vier Karten des gleichen Kartenwerts, oft auch als „Poker“ bezeichnet

Ragged
Karten, die auf den ersten Blick keinem Spieler am Tisch viel nützen.

Rainbow
Besteht der Flop aus drei Karten unterschiedlicher Farbe, so spricht man von „Rainbow“. Das heißt, dass kein Spieler auf einen Flushdraw spielt, dieser wird erst am Turn möglich. Ist das Board Rainbow, das heißt, dass maximal zwei Karten derselbe Farbe am Board liegen, so ist kein Flush möglich.

Raise
ist die Erhöhung eines von einem anderen Spieler getätigten Einsatzes.

Rake
Ist ein kleiner (und manchmal auch größerer Betrag), den der Veranstalter bei jedem Pot einbehält.

Ring Game
Vor allem im Internet ein Begriff für Cashgames

River
Die fünfte und letzte Gemeinschaftskarte bei Hold’em und Omaha.

Rock
Ein sehr tighter Spieler. Es ist spielstark, aber durch sein wenig variantenreiches Spiel auch sehr durchschaubar.

Runner
Zumeist als „Runner-Runner“ verwendet. Das heißt, dass ein Spieler erst auf Turn und River z.B. seine Straße oder Flush bekommen hat.

Scare Card
Eine Karte am Board, die einem Angst macht. Das Ass ist die Scarecard für die meisten Pocket Pairs. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass ein Gegner Ass hoch in den Holecards hat ist recht hoch. Kommt das Ass am Board, so ist das eigene Pocket Pair geschlagen und man muss auf eine Verbesserung durch die anderen Gemeinschaftskarten hoffen.

Sell
Man spielt eine starke Hand sehr locker, um die anderen Spieler dazu zu bringen, mehr Geld in den Pot zu setzen.

Set
Ein Drilling, gebildet aus einem „Pocketpaar“ und einer Karte vom Board bei Hold’em und Omaha

Short Stack
Ist jener Spieler am Tisch, der die wenigsten Chips hat

Showdown
Das Aufdecken der Karten nach der letzten Setzrunde. Alle Spieler, die bis zuletzt im Spiel sind, decken ihre Karte auf. Der Spieler mit der besten Hand hat nur Anspruch auf den Pot, wenn er die Karten auch zeigt.

Side Pot
Ist ein Spieler all-in und mindestens zwei andere Spieler sind noch im Pot, so kommt es zu einem Side Pot. Das heißt, dass der All-in Spieler nur um den Main Pot mitspielt, die anderen Spieler aber weitere Einsätze in einen Side Pot bringen können und um diesen zusätzlich spielen. Sind mehrere Spieler all-in, so kann es zu mehreren Side Pots kommen.

Slow Play
Hält ein Spieler eine starke Starthand, spielt diese aber verhalten, so spricht man von Slowplay. Mitunter bekommt man so mehrere Leute in diese Hand und damit auch einen größeren Pot.

Small Blind
Der kleinere der beiden Pflichteinsätze beim Hold’em und Omaha. Siehe auch „Blinds“.

Split Pot
Ein geteilter Pot. Haben zwei oder mehrere Spieler die beste Hand, so wird der Pot zu gleichen Teilen geteilt.

Spread Limit
Damit bezeichnet man eine Setzstruktur, die einen frei wählbaren Einsatz zulässt, aber doch eine Limitierung vorsieht. Spread Limit ist zum Beispiel 2/6. Für ein Bet müssen mindestens 2, aber maximal 6 Chips gesetzt werden.

Straddle
Langsam findet der Straddle auch im Internet und den europäischen Casinos Einzug. Ein Straddle bedeutet, dass der Spieler links vom Big Blind den doppelten Big Blind setzt und somit bereits jeder Spieler mehr in den Pot zahlen muss, wenn er dabei sein will. Es gibt auch den Button Straddle, d.h. dass immer vom Button bereits out of turn der Einsatz erhöht wird.

String Bet
Von einem String Bet spricht man, wenn ein Spieler eine Erhöhung nicht in einem Zug bringt. So kann es sein, dass ein Spieler zuerst Chips für einen Call in die Mitte schiebt und erst dann die Erhöhung hinterher. Annonciert der Spieler davor nicht, was seine Absicht ist, so kann der Dealer die Erhöhung auch annullieren.

Suited
Karten in derselben Farbe. Eine beliebte „Ausrede“ beim Texas Hold’em ist oft „aber sie waren doch suited“. Generell gibt es bei Poker keine Wertigkeit der Farben in manchen Fällen gilt aber Pik vor Herz vor Karo vor Kreuz.

Table Stakes
Jeder Pokerroom legt fest, mit welchem Betrag sich ein Spieler an einen Tisch setzen darf bzw. muss. Gleichzeitig heißt das auch, dass kein Spieler die einmal hingelegten Chips einfach wieder entfernen darf. Wird zum Beispiel No Limit Hold’em 2/5 mit einem Table Stake von 100 gespielt, so muss sich der Spieler mit 100 hinsetzen.

Tell
Eine wichtige Komponente, vor allem beim Livespiel. Viele vor allem unerfahrene Spieler senden unbewusst Signale aus, die vor allem geübten Spielern sehr viel Aufschluss über die Stärke oder Schwäche ihres Gegners geben.

Tilt
Sollte jeder Spieler vermeiden. Geht man auf Tilt, so spielt man nicht sein optimales Spiel. Zumeist durch Bad Beats ausgelöst, versuchen manche Spieler, durch übertrieben aggressives Spiel, ihre Jetons zurückzugewinnen.

Time
Jeder Spieler hat das Recht über seinen nächsten Spielzug nachzudenken, allerdings soll er dies nicht ewig tun und damit das Spiel unnötig verzögern. Überlegt der Spieler zu lange, so kann von jedem anderen Spieler „Time“ verlangt werden. Das heißt, dass der Spieler nur noch eine festgelegte Zeit von ca. einer Minute hat, um seine Entscheidung zu fällen.

Top Pair

Das höchste Paar, gebildet aus einer Startkarte und der höchsten Karte am Flop.

Trips
Drilling, auch ein anderer Begriff für Set oder „Three of a Kind“
Drilling. Auch „Set“ oder „Three of a kind“ genannt.

Turn

Die vierte Gemeinschaftskarte am Board bei Hold’em und Omaha. Manchmal auch als Fourth Street bezeichnet.

Under the Gun
Der Spieler, der bei Hold’em und Omaha links neben dem Big Blind sitzt, ist Under the Gun. Da er als erster agieren muss, hat er die schlechteste Position.

Underdog
Hält man die schlechtere Hand und die mathematische Wahrscheinlichkeit, diese Hand zu gewinnen, ist schlechter als die der Gegner, so gilt man als Underdog.

Variance
die Varianz. Beim Pokerspielen gibt es Aufs und Abs und genauso gibt es Schwankungen in Ihrer Bankroll. Je höher die Varianz, desto größer die Schwankungen.

Wheel
die kleinste Straße vom Ass bis zur 5


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