Pokerstrategie

World Poker Association – Turnierreglement

0

Regeln in Bezug auf Turnier Management

1.    Turnierleitung. Die Turnierleitung ist angehalten im besten Interesse des Spiels, mit Fairneß als oberste Priorität, zu entscheiden. Unter gewissen Umständen kann es dazu führen, dass technische Regeln außer acht gelassen werden und im Sinne der Fairneß entschieden wird. Die Entscheidungen der Turnierleitung sind endgültig.
2.    Spieler pro Tisch. Außer für spezielle Events sollen alle Limit, Potlimit und Nolimit Events mit 9 Spielern gespielt werden, alle Stud Turniere mit 8 Spielern. Unter bestimmten Umständen kann ein Turnier auch mit 10 Spielern gestartet werden. Es liegt im Ermessen des Turnierleiters im Laufe des Turniers die Tische auf 9 Spieler umzustellen.
3.    Sitzplatzauslosung. Turnier- und Satellite Sitzplätze sollen per Los bestimmt werden.
4.    Tischauflösung. Spieler die von einem aufgelösten Tisch kommen, übernehmen Rechte und Verantwortung der Position des neuen Tisches an dem sie Platz nehmen. Sie können mit dem großen Blind, dem kleinen Blind oder am Button einsteigen. Die einzige Position wo sie nicht einsteigen können ist zwischen Button und kleinem Blind. Die Reihenfolge der Tischauflösung muss entweder annonciert werden oder im Turnierbereich angekündigt sein. Sobald sechs oder weniger Turniertische übrig sind, wird die Turnieruhr während der Tischauflösung angehalten.
5.    Balancierung der Tische. Wenn Tische balanciert werden, dann muss der Spieler im großen Blind von dem volleren Tisch wechseln und den Platz am nahesten dem großen Blind am neuen Tisch einnehmen. Der Turnierleiter wird einen Tisch auswählen der als nächster aufgelöst wird. Wenn ein Spieler wechseln muss dann wird er an einen Tisch gesetzt der später aufgelöst wird. Das Spiel wird angehalten wenn an einem Tisch zwei oder mehrere Plätze frei sind. In Stud Spielen werden Spieler nach Position balanciert (der zuletzt frei gewordene Platz wird mit einem Spieler von derselben Position des volleren Tisches balanciert)
6.    Ende der Rebuyperiode. In Turnieren mit Add-on Rebuys kann das Add-on nach der letzten Hand der Rebuyperiode gemacht werden. Um ein Add-on zu tätigen muss man mindestens einen Jeton besitzen. Das Add-on muss vor der ersten Hand der nächsten Runde getätigt werden.
7.    „Hand by Hand“. Sobald in einer „Hand by Hand“ Situation (an allen Tischen werden Spiele gleichzeitig gegeben) ein All-in bezahlt ist, wird das Spiel angehalten und erst fortgesetzt sobald die Spiele an den anderen Tischen fertig gespielt wurden.
8.    Spieler scheiden gleichzeitig aus. Wenn zwei oder mehrere Spieler gleichzeitig ausscheiden, dann ist der Spieler der die Hand mit mehr Jetons begonnen hat höher plaziert. (Dies gilt für Spieler die am selben Tisch ausscheiden oder in einer Hand by Hand Situation). Wenn Spieler innerhalb des Preisgeldes an verschiedenen Tischen gleichzeitig ausscheiden (nicht in einer „Hand by Hand“ Situation), dann wird das Preisgeld für beide Plätze zu gleichen Anteilen geteilt.
9.    Turniere über mehrere Tage. Bei Turnieren welche über mehrere Tage gehen, wird  die Turnieruhr innerhalb der letzten 15 Minuten der letzten Spielrunde angehalten. Anstatt die verbleibende Zeit zu Ende zu spielen, werden zwischen drei und sieben Hände gespielt. Die verbleibende Zeit wird durch den Turnierleiter bestimmt und die Anzahl der Hände per Los durch einen aktiven Spieler.
10.    Verlassen des Platzes. Spieler müssen während dem Spiel an ihrem Platz bleiben. Sie dürfen nicht setzen (zB. All-in spielen) und den Tisch verlassen.
11.    Elektronische Geräte. Es ist nicht erlaubt elektronische Geräte zu verwenden welche eine Kommunikation in zwei Richtungen ermöglichen (zB. Telefon).
12.    Offenlegung von finanzieller Beteiligung. Wenn zwei oder mehrere Spieler am selben Tisch eine finanzielle Beteiligung aneinander haben, dann muss dieser Umstand dem Dealer oder der Turnierleitung bekanntgegeben werden. Die Information wird an die anderen Spieler des Tisches weitergegeben.
13.    Kleidung am TV Finaltisch. Hemden mit Kragen und/oder Sportjacken für Männer und legere, schicke Bekleidung für Frauen sind erwünscht.

Regeln in Bezug auf Jetons

14.    Chiprace. Wenn im Laufe eines Turniers Jetons mit kleiner Wertigkeit nicht mehr benötigt werden, so werden diese gewechselt. Für alle Jetons die nicht gewechselt werden können wird ein Chiprace durchgeführt. Für jeden Jeton erhält man eine Karte, die höchsten Karten erhalten jeweils einen Jeton der nächst höheren Wertigkeit. Eine ungerade Anzahl an Jetons wird entweder abgerundet (weniger als 50%) oder aufgerundet (50% oder mehr). Das Chiprace beginnt immer bei Platz 1 wobei jeder Spieler maximal einen Jeton erhalten kann. Ein Spieler kann nicht durch ein Chiprace aus dem Turnier ausscheiden. Sollte der Spieler das  Chiprace verlieren, erhält er einen Jeton der kleinsten Wertigkeit. Während dem Chiprace muss ein weiterer Angestellter oder Spieler zur Kontrolle anwesend sein.
15.    Nicht teilbare Jetons bei Splitpots. In Spielen mit Flop geht der nicht teilbare Jeton an den ersten Spieler im Uhrzeigersinn nach dem Button. In High-Low Spielen gehen nicht teilbare Jetons an die High Hand. Bei zwei oder mehreren High Hands oder zwei oder mehreren Low Hands gehen nicht teilbare Jetons an den ersten Spieler im Uhrzeigersinn nach dem Button. In Stud Spielen gehen nicht teilbare Jetons an die Hand mit der höherwertigen Farbe der höchsten Karte(n). Wertigkeit von hoch bis nieder – Pik, Herz, Karo, Kreuz
16.    Jetons mit höherer Wertigkeit sichtbar. Spieler müssen stets ihre Jetons mit hoher Wertigkeit so arrangieren, dass sie für alle Spieler sichtbar sind.
17.    Jetons sichtbar. Alle Jetons müssen zu jeder Zeit sichtbar sein. Spieler dürfen zu keiner Zeit Jetons halten oder transportieren wobei sie nicht sichtbar sind. Bei Mißachtung werden diese Jetons ungültig und aus dem Spiel genommen und der Spieler kann disqualifiziert werden.
18.    Jetonstand. Jedem Spieler ist es erlaubt während einer Hand nach dem Jetonstand seines Gegenspielers zu fragen. Wenn ein Spieler nicht Auskunft geben will, dann ist der Dealer berechtigt die Jetons zu zählen und die Auskunft zu erteilen.
19.    Jetons in den Pot werfen. Kein Spieler darf in Kontakt mit dem Pot kommen, dies ist einzig die Aufgabe des Dealers. Man darf keine Jetons direkt in den Pot werfen, Einsätze müssen klar vor dem Spieler getätigt werden.

Regeln in Bezug auf Einsätze und Erhöhungen

20.    Voraussetzungen für Erhöhungen. Wenn ein Spieler 50% oder mehr erhöht aber weniger als das notwendige Minimum, dann muss er die Erhöhung zu einer Minimum Erhöhung komplettieren. Weniger als 50% ist eine ungültige Erhöhung und gilt als bezahlt. In Nolimit und Potlimit Spielen eröffnet eine All-in Erhöhung von weniger als 100% nicht die Möglichkeit, für Spieler die bereits gesetzt haben, abermals zu erhöhen.
21.    Jeton mit großer Wertigkeit. Ein Setzen von einem Jeton mit hoher Wertigkeit wird als bezahlt gewertet sofern nicht zuvor eine Erhöhung annonciert wurde. Wenn ein Spieler einen höheren Jeton setzt und eine Erhöhung ohne einen Betrag annonciert, dann gilt der größte mögliche Betrag bis zur maximalen Wertigkeit des Jetons. Der erste Einsatz am Flop mit einem höheren Jeton, ohne einen Betrag zu annoncieren, gilt als der größte mögliche Betrag bis zur maximalen Wertigkeit des Jetons. Um eine Erhöhung mit einem Jeton mit höherer Wertigkeit zu machen muss man eine Erhöhung oder den Betrag annoncieren bevor der Jeton das Tischlayout berührt.
22.    Erhöhungen. In Nolimit Spielen kann beliebig oft erhöht werden. Eine Erhöhung muss zumindest die Größe der vorherigen Erhöhung haben. In Limit Spielen kann maximal dreimal pro Einsatzrunde erhöht werden, einschließlich Heads-up, außer es sind nur noch zwei Spieler im Turnier.
23.    Methoden von Erhöhungen. In Nolimit oder Potlimit kann eine Erhöhung gemacht werden indem man 1. den vollen Betrag in einer einzigen Bewegung setzt oder 2. den Betrag der Erhöhung annonciert bevor man Jetons erstmalig setzt oder 3. eine Erhöhung annonciert bevor man Jetons erstmalig setzt um dann den vorherigen Einsatz zuerst zu bezahlen und dann die Erhöhung in einer einzigen Bewegung zu tätigen.
24.    Ungültige Erhöhungen. Eine Erhöhung muss zuerst annonciert werden oder in einer einzigen Bewegung ausgeführt werden. Es ist nicht erlaubt zu seinen Jetons zurück zu greifen um mehr Jetons dem ursprünglichen Einsatz hinzuzufügen. Dealer sind berechtigt die Einhaltung dieser Regel durchzusetzen.
25.    Forwärtsbewegung Regel. Eine Vorwärtsbewegung mit Jetons gilt erst dann als Einsatz sobald Jetons losgelassen werden. Jetons müssen in einer durchgehenden Bewegung gesetzt werden.

Regeln in Bezug auf “Dead Hands”

26.    Verlangen eines Countdowns. Sobald eine angemessene Zeit (2-3 Minuten) vergangen ist und ein Spieler keine Entscheidung getroffen hat, kann jeder Spieler am Tisch verlangen, dass ein Countdown für eine Entscheidung gegeben wird. Der Turnierleiter annonciert den Countdown von 1 Minute, wenn bis zum Ende der Minute keine Entscheidung gefallen ist dann wird ein 10 Sekunden Countdown gezählt. Falls am Ende der 10 Sekunden keine Entscheidung getroffen wurde, ist die Hand ungültig („Dead Hand“).
27.    Auf dem Platz sein. Um die Hand zu spielen müssen Spieler auf ihrem Platz sitzen sobald die Austeilung der Karten abgeschlossen ist. Spieler müssen auf ihrem Platz sein um einen Countdown verlangen zu können.
28.    Keine Informationen, keine Ratschläge, ein Spieler pro Hand. Spieler sind angehalten andere Spieler zu jeder Zeit zu schützen. Deswegen, egal ob in einer Hand oder nicht, ist folgendes nicht erlaubt:

1. Informationen über aktive oder gepasste Hände zu geben
2. Ratschläge oder Kritik zu geben solange die Hand nicht zu Ende gespielt wurde
3. Das verbale Einschätzen einer Hand die noch nicht gezeigt wurde
4. Das Verspotten eines anderen Spielers oder Dealers
Die Regel in Bezug auf einen einzigen Spieler pro Hand wird vollzogen.

29.    Offizielle Sprache. Die offizielle Sprache an den Tischen ist immer die Landessprache und Englisch falls nicht anderwärtig annonciert.
30.    Misdeals. Immer wenn eine der ersten beiden Karten beim Austeilen aufgedeckt wird oder zwei oder mehrere Karten aufgedeckt werden. Es ist möglich, dass man zwei aufeinander folgende Karten am Button erhält.
31.    Ungeschützte Hände. Wenn der Dealer eine ungeschützte Hand mit den gepassten Karten in Berührung bringt, dann ist diese Hand ungültig und man erhält auch keine Rückerstattung der Jetons. Jedoch wird jeder Einsatz der noch nicht bezahlt wurde rückerstattet.
32.    Vernichten einer gewinnenden Hand. Eine gewinnende Hand welche in einem Showdown am Tisch gezeigt wurde kann vom Dealer nicht vernichtet werden. Spieler sind dazu angehalten zu assistieren falls Hände im Showdown falsch gelesen werden.
33.    Verbale Ansagen, Aktion außerhalb der Reihenfolge. Verbale Aussagen in Reihenfolge sind bindend. Eine Aktion außerhalb der Reihenfolge ist bindend wenn sich die Aktion zu diesem Spieler nicht geändert hat. Ein „Check“, „Call“ oder „passen“ gilt nicht als Änderung der Aktion.
34.    Aufdecken von Karten. Wenn ein Spieler Karten öffnet obwohl noch Aktionen anderer Spieler möglich sind, dann bleibt die Hand weiterhin aktiv und kann zu Ende gespielt werden, aber es wird eine Bestrafung ausgesprochen. Die Strafe beginnt am Ende der Hand. Wenn ein Spieler die Karten absichtlich ohne Ansage öffnet dann wird die Hand für ungültig erklärt. Es liegt im Ermessen des Turnierleiters die Regel durchzusetzen.
35.    Ungültige Hand. Spieler sind für ihre eigenen Karten verantwortlich. Eine Hand ist ungültig, sobald sie die gepaßten Karten berührt. In besonderen Fällen kann nach dem Ermessen der Turnierleitung auch eine klar identifizierbare Hand für gültig erklärt werden, selbst wenn sie mit den gepaßten Karten in Berührung gekommen ist. Falls dies entschieden wird dann im besten Interesse des Spiels, besonders wenn dies aus einer falschen Information für den Spieler resultiert.

Regeln in Bezug auf letzte Aktionen und Showdown

36.    “Side Pots”. Jeder Side Pot wird separat geteilt und in umgekehrter Reihenfolge als diese entstanden sind.
37.    Karten aufdecken. Alle Karten werden aufgedeckt sobald ein Spieler All-In ist und es keine weitere Aktion mehr gibt.
38.    „Showdown“. Sobald der letzte Einsatz getätigt wurde muss derjenige Spieler zuerst seine Karten öffnen welcher die letzte Aktion gestartet hat, dann im Uhrzeigersinn alle anderen Spieler. Wenn es am River keinen Einsatz gegeben hat, dann öffnet zuerst derjenige Spieler welcher am Turn bzw. am Flop die letzte Aktion gesetzt hat. In Stud Spielen öffnet zuerst wer die höchste Auflage hat, bei „Razz“ die niedrigste Auflage.
39.    Das Board spielen. Wenn ein Spieler das Board spielen möchte, dann muss er beide Karten aufdecken um einen Teil des Pots zu bekommen.
40.    Ansehen von gepaßten Karten in einem Showdown. Kein Spieler kann verlangen die gepaßten Karten eines Mitspielers im Showdown zu sehen. Die gewinnende Hand, egal ob sie bezahlt oder gecheckt wurde, muss gezeigt werden. Auf Verlangen eines Spielers kann sich der Turnierleiter zur Kontrolle jederzeit jegliche Karten ansehen.

Regeln in Bezug auf Strafen

41.    Strafen und Disqualifikationen. Der Turnierleiter kann eine Strafe für jegliche Verletzung der Regeln verhängen. Beschimpfungen und ungehöriges Benehmen werden bestraft. Der Turnierleiter kann Verwarnungen aussprechen oder auch „Missed hand penalties“ bzw. Zeitstrafen aussprechen. Ein „Missed hand penalty“ funktioniert folgendermaßen: Der Spieler muss eine komplette Runde aussetzen, dies entspricht einer Hand pro aktueller Anzahl der Spieler (inklusive dem Bestraften)  multipliziert mit der Anzahl von Runden die durch die Bestrafung verhängt wurden. Während der Bestrafung muss der bestrafte Spieler den Turnierbereich verlassen. Der Turnierleiter kann folgende Bestrafungen aussprechen: 1 Runde, 2 Runden, 3 Runden, 4 Runden Strafen, Zeitstrafen oder Disqualifikation.
42.    Aussagen. Verbale Aussagen in Bezug auf den Inhalt einer Hand sind nicht bindend, jedoch kann die absichtlich falsche Ansage einer Hand mit einer Bestrafung geahndet werden.
43.    „Rabbit Hunting“. Es ist nicht erlaubt zu sehen welche Karte man bekommen hätte wenn man im Spiel geblieben wäre. („Rabbit Hunting“)
44.    Zeit schinden bei Tischwechsel. Wenn ein Spieler sich absichtlich davor drückt seine Blinds zu bezahlen wenn er von einem aufgelösten Tisch zu einem neuen Tisch geht. Er muss mit einer Strafe rechnen und die verpaßten Blinds ohnehin nachzahlen.
45.    Ethisches Spielverhalten. Poker ist ein individuelles Spiel jedoch wird „Soft play“ und „Chip dumping“ bestraft mitunter mit Verlust der Jetons oder Disqualifikation.
46.    Verletzungen der Etikette. Mehrmaliges Verstoßen gegen die Etikette wird mit Bestrafungen geahndet. Zum Bsp.: unnötiges Berühren der Karten oder der Jetons des Gegenspielers,  Verzögerung des Spiels, übertriebenes Gerede und ähnliches. Spieler sind dazu angehalten in Reihenfolge zu agieren.
47.    Unfertige Aktion. Spieler müssen auf ihrem Platz beleiben solange sie noch Aktion haben.
48.    Anstößige Sprache. Es ist nicht erlaubt anstößig am Tisch zu sprechen, egal ob direkt zu einem Spieler oder nicht.

Regeln in Bezug auf die Verantwortung des Dealers

49.    „Dead Button“. Im Turnier kann es dazu kommen, dass der Button auf einem leeren Platz spielt („Dead Button“). Dabei kann es vorkommen, dass ein Spieler den Button mehrmals hintereinander bekommt.
50.    Wechsel des Kartenpakets. Der Wechsel des Kartenpakets erfolgt bei Dealerwechsel oder am Ende der Spielrunde. Spieler können keinen Wechsel des Kartenpakets verlangen außer es ist eine Karte sichtbar beschädigt.
51.    Zwei Kartenpakete. Am Tisch sollten zu jeder Zeit zwei Kartenpakete vorhanden sein. Das Kartenpaket welches nicht benützt wird soll in einer Halterung verwahrt werden. Der Finaltisch eines Fernsehturniers soll nur ein Kartenpaket am Tisch haben welches jeweils vom neuen Dealer mitgebracht wird.
52.    Neue Spielrunde. Die neue Spielrunde gilt, sobald das Ende einer Spielrunde durch einen Sound oder durch eine Ansage des Turnierleiters verkündet wurde, die neue Spielrunde gilt für die nächste Hand.  Eine Hand beginnt mit dem ersten „Riffle“ des Mischvorgangs.
53.    „Rebuys“. Ein Spieler darf keine Hand verpassen. Wenn ein Spieler die Absicht verkündet ein Rebuy zu machen bevor die nächste Hand begonnen hat, dann kann er sofort mitspielen und er ist verantwortlich das Rebuy auch zu machen. In dieser Situation muss der Turnierleiter verständigt werden.
54.    Größe des Pots. In Potlimit Spielen muss der Dealer auf Anfrage eines Spielers Auskunft über die Größe des Pots geben. In Limit oder Nolimit Spielen darf der Dealer keine Auskunft über die Größe des Pots erteilen, zur besseren Information öffnet der Dealer den Pot um eine bessere Übersicht zu geben.
55.    Button in Heads-Up Situation. Im Heads Up spielt das kleine Blind am Button und agiert zuerst vor dem Flop. Zu Beginn einer Heads Up Situation kann der Button verschoben werden um zu verhindern, daß ein Spieler das große Blind zweimal hintereinander spielen muss.

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT