Die Triton Super High Roller Series in Jeju geht dem Ende entgegen. Mit dem $100k PLO Main Event ging heute eines der letzten Highlights der Serie in die Entscheidung und hier sollte es für die DACH-Region nochmal ordentlich Dollar-Scheine regnen.
$100.000 PLO Main Event (#16)
65 Entries kamen bei diesem Mega-Event zusammen und generierten einen Preispool von satten $6.500.000. Der Min-Cash auf Platz 11 wurde mit $163.000 bezahlt und auf den Sieger sollte ein Millionen-Scheck über $1.787.000 warten.
Mit Punnat Punsri (Platz 10/$163k), Ben Lamb (Platz 9/$185k) oder Isaac Haxton (Platz 8/$244k) sollten es einige Top-Stars ins Geld schaffen, der Sprung an den Final Table blieb ihnen allerdings verwehrt.
Final Table
An den Finaltisch sollten heute sieben Spieler zurückkehren und mit unter anderem Dan Dvoress und Patrik Antonius waren noch ein paar echte Hochkaräter mit von der Partie. Noch schöner war allerdings die Tatsache, dass wir mit Klemens Roiter und Matthias Eibinger noch zwei DACH-Spieler am Start hatten.
Chipcounts
Während Roiter mit 16BB relativ short ins Finale ging, führte Eibinger das Feld mit 82BB als massiver Chipleader an und hatte doppelt so viele Chips wie der Zweitplatzierte Richard Gryko.
Roiter und Eibinger stellten am Final Table erneut ihre Klasse unter Beweis und sollten zum ganz großen Wurf ausholen. Nachdem Pansier, Parssinen, Antonius und Dvoress nach und nach an die Rails mussten stand fest, dass die beiden Österreicher einen Platz auf dem Podium sicher haben.
Bei noch drei Spielern gestaltete sich die Sache relativ zäh und die Chips wechselten im Minutentakt den Besitzer. Am Ende war es Klemens Roiter, welcher sich auf Platz 3 als erster für $833.000 verabschieden musste.
Roiter wird damit aber zufrieden sein, da er bei noch vier Spielern den Kanadier Dvoress mit einem 1-Outer aussuckte und dadurch einen schönen Payjump von fast $200.000 machen konnte. Bei einem $100k Event schmeckt so ein Preissprung natürlich richtig und dementsprechend wird Roiter hier auf Garantie mehr als zufrieden gewesen sein.

Final Table Payouts
Champion
Im Heads-Up kam es zum Aufeinandertreffen zwischen unserem Hoffnungsträger Mattias Eibinger und dem Briten Richard Gryko. Eibinger ging mit einem 1:3 Rückstand in das Heads-Up und nachdem Eibinger kurze Zeit später sogar mit 1:10 in Rückstand geriet, sah alles nach einem souveränen Sieg des Briten aus.
Der Pokergott schlug sich aber auf Eibingers Seite und nach drei gewonnen All Ins in Folge, hatte sich das Blatt gewendet und das schier unmögliche trat ein. Eibinger ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und tütete den Titel in der letzten Hand mit einem Full House vs Nut-Straight ein.

Matthias Eibinger krönte sich somit zum Champion des $100k PLO Main Event und konnte seinen sage und schreibe 6. Triton Titel einfahren. Mit einer kostspieligen Jacob & Co Uhr, der nächsten Triton-Trophy, sowie dem Millionen-Scheck über $1.787.000 war heute nochmal ein richtiger fetter Zahltag für den Österreicher.
Er konnte seine All Time-Triton-Gewinne auf knapp $19,3 Millionen Dollar ausbauen und man fragt sich, wo das noch alles hinführen wird. – Gratulation, Matthias Eibinger!



