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Online Poker – endgültiges Aus Down Under

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Die Chancen standen ohnehin schlecht. Dennoch hoffte die Poker-Community auf den One Outer. Dieser kam leider nie an. Nachdem nun das neue Glücksspielgesetz verabschiedet wurde, müssen sich die Anbieter aus Australien zurückziehen.

Ein mögliches Online Poker-Verbot war seit Jahren ein Thema in Australien. Hauptgrund für eine Verschärfung der Richtlinien sind die zahlreichen Glücksspielsüchtigen, die Down Under zum größten „Pro-Kopf Verlierer“ weltweit machen.

Dass die sogenannten Pokies – Glücksspielautomaten, die an jeder Ecke zu finden sind – die meisten Problemspieler generieren und den mit Abstand größten Verlust erzeugen, scheint hier niemanden zu interessieren.

Jüngstes Beispiel für diese Ignoranz ist eine Anhörung rund um das neue Glücksspielgesetz. Ein Sprecher der Heilsarmee verwechselte in seiner Rede mehrfach Online Poker mit diesen elektronischen Automaten.

Das Gesetz, welches dem Namen „Interactive Gambling Amendment Bill 2016“ trägt, soll das nicht regulierte Spiel im Internet stoppen. Hauptziel sind nicht lizenzierte Online Casinos und Buchmacher.

Problem hierbei ist, dass Poker Rooms dabei zum Kollateralschaden werden. Eine Lizenz hierfür ist nämlich nicht vorgesehen. David Leyonhjelm sprach sich für eine Regulierung von Online Poker aus. Der Senator führte an, dass man nur so den Spielerschutz gewährleisten kann.

Leider stieß der Leyonhjelm auf taube Ohren, am Mittwoch wurde das Gesetz abgesegnet. Einen offiziellen Stichtag gibt es nicht. 888Poker hat sich bereits im Januar verabschiedet, die anderen Poker Rooms sollen bis Ende des Monats folgen. „Schwarzmarktanbieter“ heißen das Machtvakuum willkommen. Kürzlich hat Ignition die Pforten für australische Spieler geöffnet.

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