Ein weiterer Fall im Skandal um Full Tilt Poker wird bald zu den Akten gelegt werden. Chris Fergusons Anwalt ließ vermelden, dass die nötigen Papiere für eine Einigung mit der Staatsanwaltschaft eingereicht wurden.

Wie schon bei Rafe Furst (November 2012) und Howard Lederer (Dezember 2012) gibt Chris Ferguson kein Fehlverhalten zu. Insbesondere über die Missstände bei den Spielergeldern wusste Ferguson nichts. Des weiteren verzichtet er auf Ansprüche, die er noch bei Full Tilt Poker hat, und zahlt alle Gelder aus den ‚Ferguson Account Funds‘ sowie zusätzliche $2,35 Millionen, die in diesem Zusammenhang stehen, an den United States Marshall’s Service. Diese sollen verwendet werden, um die amerikanischen Spieler von Full Tilt Poker auszuzahlen.
Damit ist Ray Bitar der letzte ehemalige Verantwortliche bei Full Tilt Poker, der noch in Verhandlungen mit der Staatsanwaltschaft steht. Ganz nach dem Motto „einer muss ins Gefängnis“ wird Bitar vermutlich nicht so leicht davon kommen.