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Full Tilt Poker – Furst einigt sich mit der Staatsanwaltschaft

Während der Spielbetrieb bei Full Tilt Poker wieder aufgenommen ist, sind noch nicht alle Urteile in den Fällen des Poker Black Friday gesprochen. Ein Fall kann jedoch zu den Akten gelegt werden, denn Rafe Furst einigte sich mit der Staatsanwaltschaft.

Rafe Furst galt als ehemaliges Mitglied des Aufsichtsrates bei Full Tilt Poker als ‚FTP Insider‘ und wurde daher im Rahmen des Black Friday angeklagt. Furst konnte sich jedoch mit der Staatsanwaltschaft des Southern District of New York (SDNY) einigen.

Rafe Furst bekennt sich für nicht schuldig und gibt an, nichts über die Missstände bei dem Online Poker Room gewusst zu haben. Insbesondere über die Defizite bei den Spielergeldern wusste Furst nicht Bescheid.

Im Gegenzug erstattet der Unternehmer das gesamte Geld, welches auf das in der Anklage benannte Treuhandkonto lief, zurück. Zudem zahlt Furst „zusätzliche Gelder“ ihn Höhe von $150.000, wobei ausdrücklich festgehalten ist, dass dies kein Schuldzugeständnis ist.

Des weiteren verpflichtet sich Furst dazu, keine weiteren Geschäfte mehr mit Glücksspielfirmen in den USA zu tätigen und verzichtet darauf, zukünftig weitere Ansprüche auf beschlagnahmte Gelder zu stellen.

Die Verhandlungen zwischen den Rechtsvertretern von Howard Lederer und Chris Ferguson und dem US-Justizministerium (Department of Justice) dauern derzeit noch an. Am 16. November lief eine Abgabefrist für Dokumente ab, sodass sich in beiden Fällen sicherlich bald was tun wird.

Quelle: DiamondFlushPoker


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