Es war ein harter Kampf um den Final Table beim diesjährigen $10.000 Main Event der World Series of Poker. Martin Staszko aus Tschechien geht als Chipleader in die 100tägige Pause. Aber auch der Deutsche Pius Heinz wird im November wieder zurück ins Rio’s kommen und um den Weltmeistertitel mitspielen.
Tag 7 war schnell erledigt gewesen und auch am letzten Tag blieb das Tempo hoch. Anton Makiievskyi ging als klarer Chipleader ins Finale. Selbst wenn er keine Hand mehr gespielt hätte, wäre ihm der Platz am Final Table schon sicher gewesen. Pius Heinz war als letzter Deutscher mit dabei und damit ruhten alle Hoffnungen auf ihm – zum einen um die bescheidene deutsche Bilanz der diesjährigen WSOP aufzubessern und zum anderen endlich mal wieder einen Deutschen am Final Table sitzen zu haben. Denn bislang schaffte das nur Henry Nowakowski und das liegt immerhin schon zehn Jahre zurück.
Kaum gestartet, musste Lars Bonding auch schon seinen Platz räumen. Er hatte sich immer wieder als Shortstack durch die Tage gerettet, nun musste er aber Platz 22 nehmen, als er mit seinen Assen am gefloppten Set 4s an Konstantinos Mamaliadis scheiterte.
Anton Makiiewskyi musste auch ein paar Chips lassen, als Chris Moore auf seine Kosten verdoppelte. Allerdings kam postwendend die Revanche und mit 






Dass Könige gegen 





Mit 18 Spielern gab es nun einen Redraw, Anton Makiiewskyi hatte seine Führung ausgebaut. Pius Heinz stand bei 5,8 Mio., was nicht gut war, aber ihn auch nicht unmittelbar unter Zugzwang setzte. Der nächste, der gehen musste, war Kenny Shih. Er hatte auf Pocket 8s gesetzt, das Board aber brachte John Hewitt den Flush und damit das Aus für Kenny. Pius Heinz konnte dann mit seinen Kings Sam Barnhart verabschieden und stapelte so über 10 Mio. Chips vor sich. Sam Holden schickte dann mit 



Für Pius gab es einen großen Sprung nach vorne, als er Andrey Pateychuk verabschieden konnte. Zunächst holte er sich mit 















Scott Schwalich hatte mit 



Eoghan O’Dea, der die Führung übernommen hatte, baute diese noch aus, als er mit Pocket 7s Konstantinos Mamaliadis nach Hause schickte. Konstantinos hatte mit 






Mit 12 Spielern ging es dann auch in die Dinnerbreak, ehe es ins Finale ging. Bei Pius Heinz ging es weiter bergab, aber es war Bryan Devonshire, der als nächster gehen musste. Er war mit 








Das nächste All-in und Call traf Pius. Er hatte auf 








Khoa Nguyen war dann mit Pocket 10s gegen die Kings von Martin Staszko all-in. Hier kannte das Board keine Gnade und Ngyuen musste Platz 11 nehmen.
Die verbliebenen zehn Spieler wurden nun an einen Tisch zusammengesetzt. Einer musste noch ausscheiden, ehe die offiziellen November Nine gefunden waren. Nun ging es ans Eingemachte und das Spiel wurde sehr vorsichtig. Keiner wollte dieser eine sein, der mit „nur“ $607.882 nach Hause gehen musste.
Kurzzeitig konnte Martin Staszko die Führung übernehmen, als er sich gegen Phil Collins mit Pocket Jacks gegen 






Bei Matt Giannetti wurde es langsam eng. Für nur noch 5,5 Mio. war er mit 















Für John Hewitt ging es dagegen weiter bergab. Denn mit 













Denn die anderen kommen im November wieder. Alle haben $782.115 sicher, die restlichen Beträge werden durch die Zinsen noch mehr werden. Der Weltmeister 2011 wird in jedem Fall mit $8.711.956 nach Hause gehen. Und erstmals nach 2001 kann der Weltmeister auch wieder aus Deutschland kommen, denn Pius Heinz schaffte den Sprung an den Final Table.
Seat 1 — Matt Giannetti — 24.750.000
Seat 2 — Badih Bounahra — 19.700.000
Seat 3 — Eoghan O’Dea — 33.925.000
Seat 4 — Phil Collins — 23.875.000
Seat 5 — Anton Makiievskyi — 13.825.000
Seat 6 — Samuel Holden — 12.375.000
Seat 7 — Pius Heinz — 16.425.000
Seat 8 — Ben Lamb — 20.875.000
Seat 9 — Martin Staszko — 40.175.000
| Rang | Name | Preisgeld $ |
| 1 | 8.711.956 | |
| 2 | 5.430.928 | |
| 3 | 4.019.635 | |
| 4 | 3.011.661 | |
| 5 | 2.268.909 | |
| 6 | 1.720.396 | |
| 7 | 1.313.851 | |
| 8 | 1.009.910 | |
| 9 | 782.115 | |
| 10 | John Hewitt | 607.882 |
| 11 | Khoa Nguyen | 607.882 |
| 12 | Bryan Devonshire | 607.882 |
| 13 | Konstantinos Mamaliadis | 478.174 |
| 14 | Scott Schwalich | 478.174 |
| 15 | Andrey Pateychuk | 478.174 |
| 16 | Ryan Lenaghan | 378.796 |
| 17 | Sam Barnhart | 378.796 |
| 18 | Kenny Shih | 378.796 |
| 19 | Aleksandr Mozhnyakov | 302.005 |
| 20 | Gionni Demers | 302.005 |
| 21 | Chris Moore | 302.005 |
| 22 | Lars Bonding | 302.005 |