- Teurer Fehler: Phil Hellmuth scheidet beim 50.000-US-$-PLO-High-Roller nach eigener Aussage mit der „schlechtesten Hand des Jahres“ aus.
- Selbstkritik: Hellmuth analysiert seine Fehlentscheidung öffentlich und nennt sie „horrend“ und „frustrierend“.
- Nächster Versuch: Trotz Rückschlag startet er im Nine Game Mix.
Phil Hellmuth ist bei der World Series of Poker 2025 im 50.000-US-$-Pot-Limit-Omaha-High-Roller frühzeitig ausgeschieden, und das ausgerechnet wegen einer Hand, die er selbst als seine „schlechteste des Jahres“ bezeichnete.

Der Rekord-Braceletgewinner war einer von 194 Teilnehmern, die sich Hoffnungen auf die Siegprämie von 2,1 Millionen US-$ (ca. 1,81 Millionen €) machten. Nach einem verhängnisvollen Spielzug an Day 2 musste Hellmuth aber alle seine Chips abgeben, sichtbar frustriert und öffentlich selbstkritisch.
Was war passiert?
Hellmuth stieg mit einem frischen Stack am zweiten Turniertag ein und traf mit K-K-A-3 ein vielversprechendes Blatt. Der Flop brachte 9-10-5 – ein Overpair und ein Nut-Flush-Draw. Anstatt aggressiv zu setzen, checkte Hellmuth daraufhin. Die nächsten Karten waren zwei Zweier. An Hellmuths Hand änderte das nichts, sein Gegner hielt mit A-4-2-10 das bessere Two Pair. Hellmuth verlor seinen gesamten Stack und hatte keine richtige Erklärung auf Lager: „Das war das schlechteste PLO-Spiel, das ich seit Langem gemacht habe. Einfach horrend. Frustrierend.“
Nicht alles läuft schlecht für den Poker Brat
Trotz des bitteren Ausscheidens kann sich Hellmuths WSOP-Sommer bisher durchaus sehen lassen. Acht Cashes, darunter ein starker dritter Platz im 2.500-US-$-Omaha8/Stud8-Mix, stehen bereits auf seinem Konto. Für den Mann mit 17 Bracelets zählt letztlich aber nur eines: ein weiterer Titel. Um dieses Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, stieg Hellmuth nach seinem Bust direkt ins nächste Event ein – und zwar in den Nine Game Mix.
„Ich versuche, mein Ego ein wenig zu kontrollieren“, sagte er mit einem Augenzwinkern in einem weiteren Social-Media-Post.