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Phil Hellmuth greift bei der WSOP nach dem 18. Bracelet

  • Hellmuth dominiert: Der 59-Jährige führt den Chipcount im 2.500-US-$-Mixed-Event an.
  • Deutscher Hoffnungsträger: Tobias Hausen zieht als Shortstack ins Finale ein.
  • Höchste Spannung: 244.674 US-$ und Hellmuths 18. Bracelet stehen auf dem Spiel.

Phil Hellmuth steht kurz davor, seine ohnehin starke WSOP-Bilanz weiter auszubauen. Beim Event #47 der diesjährigen World Series of Poker, dem 2.500-US-$-Mixed-Turnier in Omaha 8 und Stud 8, hat der Rekordhalter das Finale erreicht und startet dort als Chipleader.

Phil Hellmuth bei der WSOP 2025.
Nach einem holprigen Einstieg startet Hellmuth jetzt durch.

 

Nach einem bislang eher unauffälligen Sommer wäre es sein erster Turniersieg seit seinem Bracelet-Erfolg 2023 im 10.000-US-$-Super-Turbo-Bounty. Für den Sieg winken dieses Mal 244.674 US-$ (ca. 212.000 €) und natürlich Bracelet Nummer 18. Damit würde er den Abstand zu seinem Verfolger Phil Ivey auf sieben Titel vergrößern.

Starke Besetzung am Finaltisch

Neben Hellmuth zählen Jason Daly und Kevin Choi zu den Favoriten am Final Table. Choi liegt mit gut 3,1 Millionen Chips auf Rang drei. Der Deutsche Tobias Hausen war ebenfalls zeitweise oben mit dabei, startet das Finale jedoch mit dem kleinsten Stack. Weitere bekannte Namen wie Jon Kyte, Ruiko Mamiya und Alexander Orlov sind ebenfalls noch im Rennen.

Shaun Deeb (12. Platz, 11.269 US-$) und Benny Glaser (16. Platz, 9.257 US-$) sind auf dem Weg zum dritten beziehungsweise siebten Bracelets dagegen schon gescheitert.

Chipstände vor dem Finaltisch:

Platz Spieler Stack Nationalität
1 Phil Hellmuth 4.335.000 USA
2 Jason Daly 4.200.000 USA
3 Kevin Choi 3.145.000 USA
4 Alexander Orlov 1.810.000 Russland
5 Christopher Claassen 1.430.000 USA
6 Jon Kyte 810.000 Norwegen
7 Ruiko Mamiya 780.000 Japan
8 William Flachsbart 350.000 USA
9 Tobias Hausen 240.000 Deutschland

Mit einer erneut starken Leistung könnte Hellmuth seinen Legendenstatus weiter zementieren und vielleicht sogar zum ersten Mal seit zwei Jahren wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen. Nicht schlecht, nachdem der Poker Brat noch vor ein paar Wochen seine Teilnahme am Main Event der WSOP infrage stellte.


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