- Überraschungssieger: Ali Abdulzahra gewinnt das 2.700-€-Event und verdoppelt seine Karrieregewinne.
- PLO-Coup: Nino Pansier feiert seinen lang ersehnten ersten Live-Titel im 25.000-€ PLO High Roller.
- Mystery-Bounty-Show: Wozniak gewinnt das Turnier, Damstra kassiert die größte Auszahlung.
Während das Main Event der EPT Malta seinem großen Finale entgegenfiebert, hat sich abseits des Rampenlichts bereits einiges getan. In mehreren hochdotierten Side Events wurde um Titel, Preisgelder und Prestige gespielt. Dabei konnten Spieler aus ganz Europa und Asien Erfolge feiern. Hier die Übersicht.

Pansier gelingt der große Durchbruch im PLO High Roller
Ganz vorne mit dabei war der Niederländer Nino Pansier, der sich nach mehreren Anläufen endlich seinen ersten großen Live-Sieg sicherte. Im 25.000 € Pot-Limit Omaha High Roller bezwang er im Heads-up Anton Suarez, der sein zweites PLO-Finale in wenigen Tagen bestritt. Für Pansier gab es satte 274.597 €, die seine bisherigen Karrieregewinne deutlich in den Schatten stellen. Laszlo Bujtas aus Ungarn schnappte sich den dritten Rang.
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Nationalität
Preisgeld
1
Nino Pansier
Niederlande
274.597 €
2
Anton Suarez
Schweden
164.758 €
3
Laszlo Bujtas
Ungarn
109.839 €
Furuse sorgt für japanischen Triumph
Auch im 25.000 € No-Limit Hold’em High Roller schnappte sich Kazuomi Furuse den Sieg. Der ruhige Japaner, der erst im April mit einem US Poker Open Titel für Aufsehen gesorgt hatte, bezwang im Finale den italienischen Serien-Finalisten Enrico Camosci. Für Furuse gab es 250.724 €, Camosci nahm 150.468 € mit nach Hause. Der Belgier Pieter Aerts, selbst zweifacher Triton-Champion, belegte Rang drei.
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Nationalität
Preisgeld
1
Kazuomi Furuse
Japan
250.724 €
2
Enrico Camosci
Italien
150.468 €
3
Pieter Aerts
Belgien
100.246 €
Abdulzahra holt größten Scheck des Festivals
Ein echtes Mammutfeld fand sich beim 2.700 € No-Limit Hold’em Turnier ein: 715 Entries bedeuteten einen satten Preispool und ein heiß umkämpftes Finale. Der Sieg ging an Ali Abdulzahra aus England, der mit 317.842 € seine Karrieregewinne ordentlich aufstockte und sich anschließend emotional sichtlich überwältigt zeigte. Joris Ruijs holte sich mit Platz zwei erneut ein Top-Ergebnis auf europäischem Boden, Fabian Niederreiter aus der Schweiz landete auf Platz neun.
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Nationalität
Preisgeld
1
Ali Abdulzahra
England
317.842 €
2
Joris Ruijs
Niederlande
198.701 €
3
Michelangelo Longo
Italien
141.905 €
4
Adam Geyer
Vereinigte Staaten
109.147 €
5
Vincenzo Lapenna
Italien
83.971 €
6
Brandon Harris
Vereinigte Staaten
64.593 €
7
Tommi Lankinen
Finnland
49.695 €
8
Mike Alonso
Spanien
38.219 €
9
Fabian Niederreiter
Schweiz
29.397 €
Wozniak gewinnt Mystery Bounty
Das 3.250 € Mystery Bounty Event lockte 504 Spieler an, am Ende lief es auf einen Zweikampf zwischen Mateusz Wozniak und Sil Damstra hinaus. Die beiden einigten sich im Heads-up auf einen Deal, bei dem der Pole Wozniak den Titel und 171.641 € einstrich, während der Niederländer Damstra mit 191.173 € die größte Auszahlung des Turniers erhielt. Auch der Franzose Sebastien Vincendeau (85.398 €) landete auf dem Podium. Kurios: Ankit Ahuja aus Indien schied als 16. aus, kassierte dank des größten Mystery-Bounty aber trotzdem satte 64.643 €.
Die Ergebnisse:
Platz
Spieler
Nationalität
Preisgeld
1
Mateusz Wozniak
Polen
171.641 €
2
Sil Damstra
Niederlande
191.173 €
3
Sebastien Vincendeau
Frankreich
85.398 €
4
Jamie Dwan
Vereinigte Staaten
112.190 €
5
Ettore Ricci
Italien
50.938 €
6
Mathew Frankland
England
48.373 €
7
Peter Dragar
Slowenien
37.522 €
8
Virgilio Fonseca
Portugal
50.580 €
9
Christian Rotundo
Italien
20.208 €