Mit dem Finale des $78.000 Triton PLO 6-Handed Events hat die Triton High Roller Series im Rahmen der WSOP Paradise ihren ersten Champion gefunden und der kommt aus Österreich.
Matthias Eibinger sicherte sich den Sieg im prestigeträchtigen Auftaktevent und setzte damit direkt ein Ausrufezeichen zum Start der Serie. 93 Entries hatten für einen satten Preispool von $6.975.000 gesorgt, der auf die besten 15 Spieler verteilt wurde.
Zwölf von ihnen kehrten zum Finaltag zurück, bereits mit garantierten $129.000 Cash. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar: Einer der dominierenden Akteure des Turniers war Matthias Eibinger, der als einziger DACH-Vertreter und zugleich als Chipleader ins Finale startete.
Der Österreicher ließ anschließend keinen Zweifel daran, wer den Ton angibt. Eibinger nutzte seinen Stack konsequent, kontrollierte das Geschehen am Tisch und setzte die Konkurrenz permanent unter Druck. Im weiteren Verlauf des Finales baute er seine Führung weiter aus und marschierte ohne größere Umwege bis zum Titel.
Für seinen überzeugenden Auftritt wurde Eibinger doppelt belohnt: Neben dem Top-Preis von $1.570.640 durfte er nicht nur die begehrte Triton-Trophäe entgegennehmen, sondern auch ein WSOP-Bracelet, eine Kombination, die Seltenheitswert hat.
Hier das Ergebnis:
| Platz | Spieler | Land | Preisgeld |
|---|---|---|---|
| 1 | Matthias Eibinger | 🇦🇹 | $1,570,640 |
| 2 | Michael Watson | 🇨🇦 | $1,459,360 |
| 3 | Dylan Weisman | 🇺🇸 | $809,000 |
| 4 | Richard Gryko | 🇬🇧 | $655,500 |
| 5 | Stephen Chidwick | 🇬🇧 | $526,500 |
| 6 | Ding Biao | 🇨🇳 | $412,000 |
| 7 | Ben Lamb | 🇺🇸 | $324,000 |
| 8 | Nacho Barbero | 🇦🇷 | $247,000 |
| 9 | Isaac Haxton | 🇺🇸 | $181,000 |
| 10 | Sean Rafael | 🇺🇸 | $147,000 |
| 11 | Eelis Pärssinen | 🇫🇮 | $147,000 |
| 12 | Frederic Normand | 🇨🇦 | $129,000 |
| 13 | Patrik Antonius | 🇫🇮 | $129,000 |
| 14 | László Bujtás | 🇭🇺 | $119,000 |
| 15 | Artur Martirosian | 🇷🇺 | $119,000 |
Der Auftakt der Triton High Roller Series hätte aus DACH-Sicht kaum besser laufen können: Ein Turniersieg, ein Millionen-Score und ein Statement von Matthias Eibinger, dass auch bei den größten Buy-ins der Szene kein Weg an ihm vorbeiführt.